Sonntag, 11. Oktober 2026
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Arbeitsmarkt

AMS-Chef warnt vor Folgen des Engpasses im Süden Österreichs

AMS-Chef Johannes Kopf warnt laut Kleine Zeitung vor spürbaren Auswirkungen des Arbeitskräftemangels im Süden Österreichs. In der ORF-Pressestunde pochte er zudem auf mehr Beschäftigung Älterer und eine Debatte über das Pensionsalter.

Politik: AMS-Chef warnt vor Folgen des Engpasses im Süden Österreichs
Übereinstimmung der Quellen86/100 · sehr hoch
Fakten: einigDarstellung: ähnlich3 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Der Arbeitskräftemangel droht im Süden Österreichs zum handfesten Problem zu werden. Darauf wies AMS-Chef Johannes Kopf hin. „Dann fährt der Bus nur mehr einmal am Tag“, sagte er laut Kleine Zeitung und kritisierte: „Manche in der Politik haben das noch nicht ansatzweise verstanden.“

Appell an Betriebe: Ältere einstellen

Kopf forderte Unternehmen auf, das Potenzial älterer Beschäftigter stärker zu nutzen. Wer über 60 sei, gelte nach Jobverlust oft rasch als schwer vermittelbar, hielt er fest. „Wer keine Älteren nimmt, der hat keinen Arbeitskräftemangel“, so Kopf, wie Der Standard berichtete. In der ORF-Pressestunde am Sonntag sprach er von einem „Instant-Ageing-Effekt“, wonach erfahrene Kräfte nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb plötzlich als „zu alt“ angesehen würden, berichtete der Kurier.

Pensionen und Demografie

In der Pensionsfrage plädierte Kopf erneut für ein höheres Antrittsalter. „Irgendwann schlägt Mathematik Ideologie“, sagte er am Sonntag in der ORF-Pressestunde, wie der Kurier zusammenfasste. Jenen, die Zuwanderung ablehnten, hielt er entgegen: „Dann muss man halt selber länger arbeiten.“ Die laufende schrittweise Anhebung des Frauenpensionsalters von 60 auf 65 bis 2033 bezeichnete er als „größte Pensionsreform Europas“, berichteten Der Standard und der Kurier. Laut Kurier stieg dadurch die Arbeitslosigkeit von Frauen über 60 um 7.500, gleichzeitig wuchs die Zahl der Beschäftigten in dieser Altersgruppe um 58.000. Demnach flossen 88 Prozent des Potenzials in Beschäftigung und 12 Prozent in Arbeitslosigkeit – und das in einer Rezession.

Schnittstellen und Qualifizierung

Bei der Kooperation von AMS und Sozialhilfe ortete Kopf laut Kurier Verzögerungen in mehreren Bundesländern, etwa wenn gemeldete Arbeitsverweigerungen nicht rasch zu Vorladungen führten. Das solle nun gemeinsam mit den Ländern verbessert werden. Verbesserungen sah er bei Deutschkursen des Integrationsfonds. Als Ausbildungspfad empfahl Kopf erneut die Lehre, auch „nach der Matura“. In Wien kommen laut Kurier auf eine Lehrstelle sechs Bewerberinnen bzw. Bewerber.

KI und Langzeitarbeitslosigkeit

Die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt seien bisher weder in Österreich noch in anderen OECD-Staaten spürbar, sagte Kopf in der ORF-Pressestunde laut Kurier. Sorgen bereite ihm hingegen die hohe Zahl Langzeitarbeitsloser nach drei Jahren Rezession: Ein Drittel der Arbeitssuchenden suche bereits länger als ein Jahr. Für die Rückkehr in Beschäftigung brauche es starkes Wachstum; staatliche Impulse seien wegen hoher Verschuldung derzeit aber schwer finanzierbar, so der Kurier. Bestätigt sahen sich die Neos: Ein höheres Pensionsantrittsalter dürfe „angesichts der demografischen Entwicklung kein politisches Tabu sein“, erklärte Sozialsprecher Johannes Gasser in einer Aussendung, berichtete der Kurier.

Quellenvergleich

So berichten 3 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 86/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • Kopf fordert mehr Beschäftigung Älterer; Zitat „Wer keine Älteren nimmt …“ Der Standard · Kurier
  • Anhebung des Frauenpensionsalters als „größte Pensionsreform Europas“ Der Standard · Kurier

Nur bei einzelnen Quellen

  • Kleine Zeitung: Warnung vor Folgen im Süden: „Dann fährt der Bus nur mehr einmal am Tag“
  • Kurier: Konkrete Zahlen zu Frauen 60+: +7.500 arbeitslos, +58.000 beschäftigt; 88/12 Prozent; Wien: 6 Bewerber pro Lehrstelle
  • Kurier: Details zu Schnittstellen mit Sozialhilfe und Integrationsfonds sowie Einschätzung zu KI

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • Der Standard: stellt die Beschäftigung Älterer und den Mangel-Fokus in Betrieben in den Vordergrund
  • Kleine Zeitung: hebt die Folgen des Mangels im Süden Österreichs hervor
  • Kurier: betont Pensionsalter-Debatte und KI-Einschätzung
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • linksliberal: 1 (Der Standard)
  • Mitte: 2 (Kurier, Kleine Zeitung)

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Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. Der Standard: AMS-Chef: "Wer keine Älteren nimmt, der hat keinen Arbeitskräftemangel"
  2. Kurier: AMS-Chef Kopf: „Dann muss man halt selber länger arbeiten“
  3. Kleine Zeitung: AMS-Chef Kopf warnt: „Dann fährt der Bus nur mehr einmal am Tag“