Nationalrat: Auslieferung für SPÖ‑Mandatar Kocevar, keine für Kickl
Der Nationalrat hat Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen den SPÖ‑Abgeordneten Wolfgang Kocevar ermöglicht. Auslieferungsbegehren gegen FPÖ‑Chef Herbert Kickl und den freiheitlichen Mandatar Sebastian Schwaighofer wurden hingegen abgelehnt, berichten mehrere Medien.

Am Donnerstag hat sich der Nationalrat mit mehreren Immunitätsfällen befasst. Nach den Vorberatungen im zuständigen Ausschuss wurde der Justiz die Verfolgung von FPÖ‑Klubobmann Herbert Kickl und des freiheitlichen Abgeordneten Sebastian Schwaighofer nicht gestattet, während für Ermittlungen gegen SPÖ‑Mandatar Wolfgang Kocevar grünes Licht gegeben wurde. Das berichtete der Kurier; auch ORF, Der Standard und Die Presse meldeten, dass Kocevar ausgeliefert wird.
Vorwürfe gegen Kocevar
Grundlage ist laut Kurier ein Ermittlungsverfahren der Wirtschafts‑ und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen mehrere Personen, darunter Kocevar, wegen des Verdachts des Betrugs, der betrügerischen Krida und der Vorteilsannahme. Ermittelt werde in einer Umwidmungsangelegenheit, in deren Rahmen die Gemeinde unter anderem über die Finanzierung eines Stadtballs einen unzulässigen Vorteil erhalten haben soll. Kocevar, Bürgermeister von Ebreichsdorf, habe im Vorfeld selbst dafür plädiert, die Verfolgung zu ermöglichen. Die Presse hob ebenfalls hervor, dass Kocevar Ermittlungen der WKStA zustimmt.
Keine Aufhebung der Immunität bei Kickl und Schwaighofer
Das Auslieferungsbegehren der Staatsanwaltschaft Wien gegen FPÖ‑Chef Kickl wegen Verhetzung wurde vom Immunitätsausschuss abgelehnt; der Beschluss fiel laut Kurier einstimmig. Der Standard berichtete ergänzend, die Staatsanwaltschaft wolle in diesem Zusammenhang wegen Verhetzung gegen die queere Community ermitteln. Auch gegen Schwaighofer wurde eine Verfolgung nicht zugelassen: In dieser Causa – Vorwurf laut Kurier, rassistische Kommentare trotz Hinweisen nicht gelöscht zu haben – stellte der Ausschuss einen Zusammenhang mit der politischen Tätigkeit fest; nur die Grünen vertraten demnach eine andere Position.
Quellenvergleich
So berichten 4 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 89/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.
Darin stimmen die Quellen überein
- Kocevars Immunität wird aufgehoben, Ermittlungen werden ermöglicht ORF · Kurier · Der Standard · Die Presse
- Gegen Herbert Kickl gibt es keine Auslieferung durch den Nationalrat Kurier · Der Standard · Die Presse
Nur bei einzelnen Quellen
- Kurier: Verdachtslage gegen Kocevar: Betrug, betrügerische Krida, Vorteilsannahme; Umwidmungsfall und Stadtball-Finanzierung
- Kurier: Schwaighofer: Vorwurf nicht gelöschter rassistischer Kommentare; Grünen‑Sondervotum; Kickl‑Beschluss einstimmig
- Kurier: Kocevar ist Bürgermeister von Ebreichsdorf und befürwortete selbst die Auslieferung
- Der Standard: Ermittlungswunsch gegen Kickl wegen Verhetzung gegen die queere Community
Unterschiedliche Schwerpunkte
- ORF: stellt Kocevars Auslieferung in den Vordergrund
- Die Presse: betont Auslieferung Kocevar und Ablehnung bei Kickl
- Der Standard: rückt Ermittlungsbegehren gegen Kickl wegen Verhetzung in den Fokus
- Kurier: hebt keine Auslieferung für Kickl, aber grünes Licht für Kocevar hervor
So titeln die Medien
- ORFNationalrat: „Auslieferung“ für SPÖ-Mandatar Kocevar
- KurierNationalrat: Keine Auslieferung für Kickl, jedoch für SP-Mandatar Kocevar
- Der StandardStaatsanwaltschaft will gegen Kickl wegen Verhetzung der queeren Community ermitteln
- Die PresseNationalrat: SPÖ-Mandatar Kocevar wird ausgeliefert, FPÖ-Chef Kickl nicht
- linksliberal: 1
- Mitte: 1
- bürgerlich-konservativ: 1
- öffentlich-rechtlich: 1
Fehler im Artikel entdeckt? Melden
Alle Korrekturen veröffentlichen wir transparent auf der Seite Korrekturen.
Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.
- ORF: Nationalrat: „Auslieferung“ für SPÖ-Mandatar Kocevar
- Kurier: Nationalrat: Keine Auslieferung für Kickl, jedoch für SP-Mandatar Kocevar
- Der Standard: Staatsanwaltschaft will gegen Kickl wegen Verhetzung der queeren Community ermitteln
- Die Presse: Nationalrat: SPÖ-Mandatar Kocevar wird ausgeliefert, FPÖ-Chef Kickl nicht
Kommentare
Noch keine Kommentare.