Samstag, 17. Oktober 2026
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Gesundheitssystem

Studie: Bis zu 57.000 Menschen in Österreich ohne Krankenversicherung

Trotz grundsätzlich umfassender Absicherung sind mehrere tausend Menschen ohne Krankenversicherung. Laut einer im Auftrag der ÖGK erstellten Studie, über die Kurier und Salzburger Nachrichten berichten, fehlen je nach Szenario Ende 2024 bis zu 0,6 Prozent der Bevölkerung der Schutz; gefordert werden Verbesserungen bei Sozialhilfe, Kindersicherung und Notambulanzen.

Chronik: Studie: Bis zu 57.000 Menschen in Österreich ohne Krankenversicherung
Übereinstimmung der Quellen95/100 · sehr hoch
Fakten: einigDarstellung: sehr ähnlich4 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Je nach Berechnung waren Ende 2024 bis zu 0,6 Prozent der Wohnbevölkerung – das entspricht bis zu 57.000 Personen – ohne Krankenversicherung. Das geht aus einer von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) beauftragten Studie hervor, die am Mittwoch präsentiert wurde, wie der Kurier und die Salzburger Nachrichten berichten. Die Autoren stützen sich auf Daten des Dachverbands der Sozialversicherungsträger und von Statistik Austria sowie auf qualitative Befragungen in vier Einrichtungen.

Wer ist besonders betroffen

Betroffen sind laut Kurier unter anderem Menschen in prekären Jobs, Personen in schweren psychischen Krisen, Arbeitsuchende ohne Leistungsanspruch, Studierende, aus dem Ausland zurückkehrende Österreicherinnen und Österreicher sowie Menschen, die zustehende Sozialhilfe nicht in Anspruch nehmen. Nach Angaben der Die Presse sind besonders häufig Personen mit geringer formaler Bildung betroffen; auch fehlende Sozialkontakte werden genannt. Laut Kurier zeigen die Daten die niedrigsten Versicherungsquoten bei Jüngeren: Am häufigsten sind 20- bis 24‑Jährige nicht versichert, gefolgt von den 25‑ bis 29‑Jährigen und den 30‑ bis 34‑Jährigen. Einkommen der Betroffenen sind den Erhebungen zufolge sehr niedrig; häufiger fehlen Partnerschaften und stabile Wohnverhältnisse, Wohnungslosigkeit tritt öfter auf. Überdurchschnittlich betroffen sind Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft, vorwiegend aus EU- bzw. europäischen Staaten, berichtet der Kurier.

Späte Arztbesuche aus Angst und Scham

Viele Betroffene suchen laut Kurier aus Angst vor Kosten oder aus Scham erst spät ärztliche Hilfe: In der Stichprobe gingen 28 Prozent frühestens nach drei Monaten und 19 Prozent frühestens nach einem Jahr nach ersten Symptomen in Behandlung. Studienautor Michael Fuchs vom Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik & Sozialforschung erklärte, dass Menschen „in außergewöhnlichen Lebenslagen und Statusübergängen“ aus dem Schutzbereich fallen. Martin Schenk (Diakonie Österreich) betonte: „Auszuschließen ist, dass es Null Personen ohne Krankenversicherung gibt.“

Ambulanzen als Sicherheitsnetz – Forderungen an die Politik

Einrichtungen wie AmberMed (Wien), die Marienambulanz (Graz), die Virgilambulanz (Salzburg) und Medcare (Innsbruck) fungieren laut Kurier als niedrigschwelliges Netz. 2025 betreuten AmberMed 2.697, die Marienambulanz 2.221 und die Virgilambulanz 96 nicht versicherte Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte arbeiten dort vielfach ehrenamtlich; für Labor- und Röntgenleistungen bestehen Kooperationen, berichtet der Kurier. Aus der Studie leiten die Beteiligten laut Kurier und Salzburger Nachrichten Forderungen ab: Verbesserungen bei der Sozialhilfe, eine bessere Absicherung von Kindern und die Sicherstellung medizinischer Notfalleinrichtungen für Nichtversicherte.

Quellenvergleich

So berichten 4 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 95/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • In Österreich sind mehrere tausend Personen ohne Krankenversicherungsschutz. Die Presse · Kurier · Kleine Zeitung · Salzburger Nachrichten
  • Die Studie wurde im Auftrag der ÖGK erstellt und am Mittwoch präsentiert. Kurier · Salzburger Nachrichten
  • Gefordert werden Verbesserungen bei Sozialhilfe, Kindersicherung und Notambulanzen. Kurier · Salzburger Nachrichten
  • Häufig betroffen: Menschen mit geringer Bildung und in psychischen Krisen. Die Presse · Kurier

Nur bei einzelnen Quellen

  • Kurier: Schätzung: bis zu 0,6% bzw. 57.000 Personen ohne Versicherung Ende 2024.
  • Kurier: Ambulanz-Zahlen 2025: AmberMed 2.697, Marienambulanz 2.221, Virgilambulanz 96.
  • Kurier: 28% suchen erst nach ≥3 Monaten Hilfe, 19% nach ≥1 Jahr.
  • Die Presse: Nennt fehlende Sozialkontakte als Faktor für fehlenden Versicherungsschutz.

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • Die Presse: Stellt soziale Merkmale wie Bildung, Krisen und fehlende Kontakte in den Vordergrund.
  • Salzburger Nachrichten: Hebt Forderungen nach Verbesserungen in Sozialhilfe und Notversorgung hervor.
  • Kurier: Betont Studienergebnisse, Zahlen und späte Inanspruchnahme medizinischer Hilfe.
  • Kleine Zeitung: Fasst den Befund „mehrere tausend ohne Versicherung“ allgemein zusammen.
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • Mitte: 3 (Kurier, Kleine Zeitung, Salzburger Nachrichten)
  • bürgerlich-konservativ: 1 (Die Presse)

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Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. Die Presse: Mehrere Tausend Österreicher haben keine Krankenversicherung
  2. Kurier: Mehrere tausend Personen ohne Krankenversicherung
  3. Kleine Zeitung: Mehrere Tausend ohne Krankenversicherung
  4. Salzburger Nachrichten: Mehrere Tausend ohne Krankenversicherung