Sonntag, 18. Oktober 2026
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Billa-Konzern drängt auf längere Öffnungszeiten – GPA lehnt ab

Kurz vor den Kollektivvertragsverhandlungen im Handel erhöht der Billa‑Mutterkonzern Rewe den Druck für eine Liberalisierung der Öffnungszeiten. Gefordert werden längere Rahmenzeiten an Werktagen sowie Ausnahmen für personallose Läden. Die Gewerkschaft GPA weist das zurück.

Wirtschaft: Billa-Konzern drängt auf längere Öffnungszeiten – GPA lehnt ab
Übereinstimmung der Quellen92/100 · sehr hoch
Fakten: einigDarstellung: sehr ähnlich4 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti strebt eine Ausweitung der wöchentlichen Rahmenöffnungszeiten an Werktagen von derzeit 72 auf 78 Stunden an und pocht auf weitergehende Öffnungen auch für Selbstbedienungsläden, berichten der Kurier und die Salzburger Nachrichten. Der Standard nennt ebenfalls die angestrebte Ausdehnung von 72 auf 78 Stunden. Die Oberösterreichischen Nachrichten verorten den Vorstoß zeitlich kurz vor dem Start der Kollektivvertragsverhandlungen im Handel.

Haraszti verweist laut Kurier auf das Regierungsprogramm, das eine Gleichstellung von Selbstbedienungs- und hybriden Märkten mit Automatenshops vorsieht. Wörtlich heiße es dort: "Nahversorger, die gänzlich digital oder in Randzeiten digital und ohne angestelltes Personal betrieben werden, werden aus dem Öffnungszeitengesetz ausgenommen." Aus Sicht von Rewe solle dies rasch umgesetzt werden, um neue Versorgungskonzepte – insbesondere in ländlichen Regionen – rechtlich abzusichern, so der Kurier.

Rückenwind für eine Debatte über längere Öffnungszeiten kommt laut Kurier auch von WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik. Er zeigte sich zuletzt offen für längere Öffnungen am Samstagabend sowie für bis zu zehn verkaufsoffene Sonntage im Jahr.

Umfrage und rechtlicher Rahmen

Zur Konsumentennachfrage verweist Rewe auf eine hauseigene Erhebung: Knapp drei Viertel der Befragten sprechen sich für längere Öffnungszeiten bei sogenannten Nahversorger-Containern aus, berichten der Kurier und die Salzburger Nachrichten. Konkret befürworteten laut Kurier fast 73 Prozent von rund 1.000 Befragten Öffnungen auch nach 20 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen bei personallosen Märkten.

Der Handelskonzern hatte die Expansion der Billa-Box mit Selbstbedienungskassen nach einem Entscheid des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) gestoppt, so der Kurier. Demnach dürfen unbemannte Nahversorger-Container nur ebenso lange offenhalten wie Supermärkte – derzeit 72 Stunden pro Woche. Laut Kurier verfügt Billa österreichweit aktuell über vier solcher Boxen; ein Testlauf mit Regionalboxen in Kärnten sei gescheitert. Als wesentlicher Grund wird das Ladenöffnungszeitengesetz genannt.

Gewerkschaftliche Reaktion

Die Gewerkschaft GPA lehnt eine Verlängerung der Öffnungszeiten ab. In einer Aussendung erklärte GPA-Vorsitzende Teiber: "72 Stunden reichen – Sonntagsarbeit bleibt ein Tabu." (APA-OTS).

Quellenvergleich

So berichten 5 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 92/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • Billa/Rewe drängt auf Lockerung der Öffnungszeiten Oberösterreichische Nachrichten · Der Standard · Salzburger Nachrichten
  • Vorstoß erfolgt kurz vor Kollektivvertragsverhandlungen im Handel Oberösterreichische Nachrichten · Kurier · Salzburger Nachrichten
  • Rewe will Rahmenöffnungszeiten von 72 auf 78 Stunden ausweiten Kurier · Der Standard
  • Umfrage: knapp drei Viertel für längere Öffnungen bei Containern Kurier · Salzburger Nachrichten

Nur bei einzelnen Quellen

  • Kurier: Fast 73 Prozent von rund 1.000 Befragten befürworten längere Öffnungen nach 20 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen bei personallosen Märkten.
  • Kurier: VfGH-Entscheid: Unbemannte Container dürfen nur 72 Stunden pro Woche offenhalten; Billa-Box-Expansion gestoppt.
  • Kurier: Derzeit vier Billa-Boxen in Österreich; Testlauf mit Regionalboxen in Kärnten gescheitert.
  • Kurier: WKÖ-Handelsobmann Trefelik offen für längere Samstagabende und bis zu zehn verkaufsoffene Sonntage im Jahr.

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • APA-OTS: stellt die Ablehnung der Gewerkschaft GPA in den Vordergrund
  • Oberösterreichische Nachrichten: betont den Zeitpunkt vor den KV-Verhandlungen
  • Kurier: rückt Selbstbedienungsläden und rechtlichen Rahmen in den Fokus
  • Der Standard: hebt die Forderung 72 auf 78 Stunden hervor
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • linksliberal: 1 (Der Standard)
  • Mitte: 3 (Oberösterreichische Nachrichten, Kurier, Salzburger Nachrichten)

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Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. APA-OTS: Gewerkschaft GPA: Keine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten auf dem Rücken der Beschäftigten
  2. Oberösterreichische Nachrichten: Billa-Konzern drängt auf Lockerung der Öffnungszeiten
  3. Kurier: Selbstbedienungsläden: Billa-Konzern will längere Öffnungszeiten
  4. Der Standard: Billa-Konzern drängt auf Lockerung der Öffnungszeiten
  5. Salzburger Nachrichten: Billa-Konzern drängt auf Lockerung der Öffnungszeiten