Lebenslange Haft nach Tötung der Partnerin in Niederösterreich
Ein 48-Jähriger ist am Dienstag am Landesgericht Korneuburg wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte gestanden, seine 36-jährige Lebensgefährtin im Jänner im Bezirk Mistelbach erdrosselt zu haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Nach übereinstimmenden Berichten von Salzburger Nachrichten, Oberösterreichischen Nachrichten und Der Standard wurde der Angeklagte wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt; der Schuldspruch ist nicht rechtskräftig. Der Mann zeigte sich im Verfahren umfassend geständig. Der Verteidiger plädierte auf Totschlag.
Beziehungskonflikte als Hintergrund
Als Hintergrund nannte die Staatsanwaltschaft eine „nachhaltig toxische Beziehung“, wie der Kurier berichtet. Das Paar hatte sich 2022 kennengelernt und lebte seit 2025 gemeinsam in einem Haus im Bezirk Mistelbach. Die Beziehung sei von Gewalt und Streitigkeiten geprägt gewesen; beide hätten regelmäßig Alkohol und Drogen konsumiert, so die Anklage. Über Jahre kam es wechselseitig zu Gewaltvorfällen, mehrfach wurden polizeiliche Annäherungs- und Betretungsverbote verhängt. Verfahren wurden eingestellt oder endeten mit Freisprüchen, weil die Beteiligten nicht gegeneinander aussagten, führte die Staatsanwaltschaft laut Kurier aus.
Tatgeschehen und Geständnis
Nach Angaben des Angeklagten vor Gericht, wiedergegeben vom Kurier, spitzte sich die Lage in den Tagen vor dem 5. Jänner zu. Am späten Abend dieses Tages sei es im Haus zu einem Streit gekommen; die 36-Jährige habe ihn mit einem Küchenmesser attackiert, verletzt wurde er nicht. Er habe sie entwaffnet und in „absoluter Wut“ mit einem Seil erdrosselt. „Von einem Moment auf den anderen hat es mir die Sicherung rausgehaut“, sagte der Mann vor Gericht laut Kurier. Den Tod der Frau habe er in Kauf genommen.
Anschließend brachte der Mann die Leiche in den Gewölbekeller und baharte sie dort auf, so der Kurier weiter. Erst einige Tage später informierte er einen Bekannten, der am 13. Jänner Anzeige erstattete. Der 48‑Jährige führte die Polizei zur Leiche. Zu seinem Zustand sagte er laut Kurier, er sei nicht alkohol- oder drogenbeeinträchtigt gewesen. Später erklärte er über die Tat: „Mir graust vor mir selber.“
Urteil und Begründung
Die Geschworenen bejahten die Mordfrage einstimmig, auch bei der Strafbemessung habe es „völlig übereinstimmende“ Ansichten gegeben, zitierte der Kurier den vorsitzenden Richter. Demnach sei mit der strengstmöglichen Strafe vorzugehen, insbesondere aus generalpräventiven Erwägungen. Der Mann ist laut Die Presse mehrfach einschlägig vorbestraft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Quellenvergleich
So berichten 5 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 75/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.
Darin stimmen die Quellen überein
- Lebenslange Haft am Landesgericht Korneuburg gegen einen 48-Jährigen wegen Mordes Der Standard · Oberösterreichische Nachrichten · Salzburger Nachrichten
- Urteil nicht rechtskräftig; Angeklagter gestand umfassend Der Standard · Salzburger Nachrichten
Hier weichen die Angaben ab
- Kurier
- spricht im Teaser von einem 47-Jährigen
- Oberösterreichische Nachrichten
- nennt den Angeklagten 48 Jahre alt
- Salzburger Nachrichten
- nennt den Angeklagten 48 Jahre alt
Nur bei einzelnen Quellen
- Kurier: Detailablauf: Messerattacke, Erdrosselung mit Seil, Datum 5. Jänner und Anzeige am 13. Jänner; einstimmiges Juryvotum und Hinweis auf Generalprävention
Unterschiedliche Schwerpunkte
- Die Presse: stellt das Zitat „Mir graust vor mir selber“ in den Vordergrund
- Der Standard: betont das nicht rechtskräftige lebenslange Urteil und das Geständnis
So titeln die Medien
- Der StandardLebenslange Haft für 48-Jährigen, der Partnerin erdrosselte
- Oberösterreichische NachrichtenLebensgefährtin erdrosselt: Lebenslange Haft für Niederösterreicher (48)
- Salzburger NachrichtenLebenslange Haft für Tötung von Partnerin in NÖ
- Die Presse„Mir graust vor mir selber“: 48-Jähriger bekommt nach Tötung seiner Partnerin lebenslange Haft
- KurierFrau erdrosselt: „Es hat mir die Sicherung rausgehaut“
- linksliberal: 1
- Mitte: 3
- bürgerlich-konservativ: 1
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Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft und eine nicht belegte Stelle korrigiert oder gestrichen.
- Der Standard: Lebenslange Haft für 48-Jährigen, der Partnerin erdrosselte
- Oberösterreichische Nachrichten: Lebensgefährtin erdrosselt: Lebenslange Haft für Niederösterreicher (48)
- Salzburger Nachrichten: Lebenslange Haft für Tötung von Partnerin in NÖ
- Die Presse: „Mir graust vor mir selber“: 48-Jähriger bekommt nach Tötung seiner Partnerin lebenslange Haft
- Die Presse: „Mir graust vor mir selber“: 48-Jähriger gesteht Tötung seiner Partnerin
- Kurier: Frau erdrosselt: „Es hat mir die Sicherung rausgehaut“
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