Richterin setzt Trump Frist für Aussage im BBC-Verfahren bis 11. Dezember
Ein US-Bundesgericht hat US‑Präsident Donald Trump verpflichtet, im von ihm angestrengten Verleumdungsverfahren gegen die BBC bis spätestens 11. Dezember unter Eid auszusagen. Zuvor war ein anberaumter Termin geplatzt; Trump nahm an dem Tag laut Financial Times an einer Wahlkampfveranstaltung teil.

Die Anordnung erließ am Donnerstag US‑Magistratsrichterin Enjolique Lett, wie die South China Morning Post berichtet. Demnach muss Trump bis 11. Dezember für eine Befragung (Deposition) zur Verfügung stehen, andernfalls drohen Sanktionen bis hin zur Abweisung der Klage – es sei denn, die Beweisaufnahme wird über den 18. Dezember hinaus verlängert. Die Phase des Beweisaustauschs ist derzeit bis 18. Dezember terminiert; nur die hauptzuständige Richterin könne den Zeitplan ändern, so die Zeitung.
Hintergrund des Falls
Trump klagt die öffentlich finanzierte BBC wegen Verleumdung sowie irreführender und unlauterer Geschäftspraktiken auf zehn Milliarden US‑Dollar. Gegenstand ist laut South China Morning Post ein Dokumentarfilm („Trump: A Second Chance“). Die BBC erklärte nach Angaben der South China Morning Post und der BBC, dass in einer Panorama‑Sendung Passagen aus unterschiedlichen Teilen einer Rede Trumps vom 6. Jänner 2021 zusammengeschnitten wurden; der Sender entschuldigte sich dafür. Nach Darstellung der South China Morning Post traten der BBC‑Generaldirektor und die Nachrichtenchefin in der Folge zurück. Die BBC weist Trumps Verleumdungsvorwurf zurück.
Streit um Termin und Beweismittel
BBC‑Anwalt Charles Tobin kritisierte laut South China Morning Post Verzögerungen auf Trumps Seite. Ein einvernehmlich geplanter Termin am 16. Oktober sei von Trump wegen einer „Angelegenheit von nationaler Bedeutung“ abgesagt worden; tatsächlich habe er an diesem Tag in Georgia Wahlkampf betrieben, so Tobin. Die Financial Times berichtet ebenfalls, Trump habe an dem zuvor vorgesehenen Depositionstermin eine Kampagnenkundgebung besucht. Die Verteidigung signalisierte laut South China Morning Post Bereitschaft zu einem späteren Termin, falls der gesamte Prozessfahrplan verschoben werde.
Zur Untermauerung der Verteidigung hat die BBC laut South China Morning Post den früheren Sonderermittler Jack Smith vorgeladen. Trumps Anwälte argumentierten in einem gemeinsamen Schriftsatz, Smith habe „keine persönliche Kenntnis“ der relevanten Fragen und seine Aussage wäre entbehrlich, da seine bisherigen Ausführungen öffentlich seien. Die BBC entgegnete laut demselben Schriftsatz, Smith sei angesichts seiner jahrelangen Untersuchung der Ereignisse vom 6. Jänner eine besonders autoritative Quelle.
Der Spiegel verweist darauf, dass sich Trumps Milliardenforderung auf einen etwa 15‑sekündigen Ausschnitt beziehe. Mehrere Medien, darunter die BBC, heben hervor, dass Trump unter Eid aussagen soll.
Quellenvergleich
So berichten 7 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 86/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.
Darin stimmen die Quellen überein
- Trump muss bis 11. Dezember in der BBC‑Verleumdungsklage aussagen (Deposition). Financial Times · South China Morning Post · Euronews
- Aussage unter Eid im Dezember angeordnet. Tagesspiegel · BBC · Spiegel
Nur bei einzelnen Quellen
- South China Morning Post: Nennung der Richterin Enjolique Lett und möglicher Sanktionen bis zur Klagsabweisung.
- South China Morning Post: Geplatzter Termin am 16. Oktober; laut BBC‑Anwalt Wahlkampfauftritt in Georgia an diesem Tag.
- South China Morning Post: Vorladung von Ex‑Sonderermittler Jack Smith und die Argumente beider Seiten dazu.
- Spiegel: Hinweis, dass es um einen rund 15‑sekündigen Ausschnitt geht.
Unterschiedliche Schwerpunkte
- Financial Times: Betont Trumps Teilnahme an einer Wahlkampfveranstaltung am ursprünglich geplanten Termin.
- Spiegel: Hebt die Höhe der Forderung und den kurzen Ausschnitt hervor.
- Tagesspiegel: Stellt die Aussage unter Eid in den Vordergrund.
- BBC: Betont den Panorama‑Schnitt als Auslöser der Klage.
So titeln die Medien
- SpiegelDonald Trump verklagt die BBC: Gericht verpflichtet Trump zur Aussage im Dezember
- Financial TimesTrump ordered to face BBC questioning in $10bn defamation lawsuit
- TagesspiegelMilliardenklage gegen die BBC: Trump muss im Dezember unter Eid aussagen
- FAZUSA unter Trump: US-Richterin fordert Trump zu Aussage im Prozess gegen BBC auf
- BBCTrump ordered to answer questions under oath in BBC lawsuit
- South China Morning PostJudge gives Trump deadline to sit for deposition in BBC defamation suit
- EuronewsJudge orders Trump to sit for a deposition in his BBC defamation lawsuit by December 11
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Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.
- Spiegel: Donald Trump verklagt die BBC: Gericht verpflichtet Trump zur Aussage im Dezember
- Financial Times: Trump ordered to face BBC questioning in $10bn defamation lawsuit
- Tagesspiegel: Milliardenklage gegen die BBC: Trump muss im Dezember unter Eid aussagen
- FAZ: USA unter Trump: US-Richterin fordert Trump zu Aussage im Prozess gegen BBC auf
- BBC: Trump ordered to answer questions under oath in BBC lawsuit
- South China Morning Post: Judge gives Trump deadline to sit for deposition in BBC defamation suit
- Euronews: Judge orders Trump to sit for a deposition in his BBC defamation lawsuit by December 11
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