Belfaster Gericht stoppt vorerst Orange‑Order‑Aufmarsch auf Garvaghy Road
Ein Gericht in Belfast hat die Entscheidung, einen loyalistischen Marsch der Orange Order über die Garvaghy Road in Portadown zu erlauben, vorläufig per Verfügung gestoppt, wie The Guardian berichtet. Ein Richter des High Court mahnte alle Seiten, „vom Abgrund zurückzutreten“ und verantwortungsvoll zu handeln.
Der vorläufige Stopp erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Sorgen, ein solcher Aufmarsch könnte neue konfessionelle Gewalt auslösen. Die Garvaghy Road liegt in einem überwiegend nationalistischen Viertel von Portadown, was die Route politisch besonders heikel macht. Laut The Guardian handelt es sich um eine einstweilige Untersagung der zuvor erteilten Erlaubnis.
Appelle zur Ruhe
Nach einem Antrag für einen Gegenmarsch in dem mehrheitlich nationalistischen Gebiet nahmen die Befürchtungen vor Unruhen zu, berichtet The Guardian. In diesem Kontext rief Andy Burnham zur Ruhe auf. Der High‑Court‑Richter forderte die Beteiligten auf, zum „Wohl aller in Nordirland“ verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.
Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen.