Dienstag, 29. September 2026
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Chronik · International · Berlin
Justiz

Untreueprozess gegen Ex‑RBB‑Intendantin Schlesinger startet am 10. November

Das Landgericht Berlin hat die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft gegen die frühere RBB‑Intendantin Patricia Schlesinger zugelassen. Der Prozess soll am 10. November beginnen; Schlesinger bestreitet die Vorwürfe, wie u. a. ZDFheute und tagesschau berichten.

Übereinstimmung der Quellen85/100 · sehr hoch
Fakten: kleine AbweichungenDarstellung: sehr ähnlich5 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Die frühere Intendantin des Rundfunks Berlin‑Brandenburg (RBB), Patricia Schlesinger, muss sich wegen des Verdachts der Untreue vor Gericht verantworten. Das Landgericht Berlin ließ die Anklage zu, wie mehrere deutsche Medien berichten. Angeklagt sind neben Schlesinger drei weitere frühere Führungskräfte: der damalige Verwaltungsdirektor, die frühere juristische Direktorin sowie der ehemalige Vorsitzende des RBB‑Verwaltungsrats. Laut ZDFheute sind bis Ende Juni 2027 zunächst 56 Verhandlungstage terminiert.

Vorwürfe im Detail

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft, über die ZDFheute berichtet, geht es um Untreue in 26 Fällen im Zeitraum Jänner 2018 bis Juli 2022. Im Zentrum stehen variable Vergütungsanteile für die Geschäftsleitung, die demnach unter Umgehung des Verwaltungsrats vereinbart worden sein sollen. Zwischen April 2019 und Juli 2022 flossen laut Anklage insgesamt rund 933.500 Euro an variablen Vergütungen; Schlesinger erhielt davon etwa 223.700 Euro für „erreichte Zielvereinbarungen“. Die Anklage sieht dafür keinen sachlichen Grund.

Weitere Vorwürfe betreffen laut ZDFheute Zulagen im Zusammenhang mit der turnusmäßigen ARD‑Geschäftsführung: Demnach sollen die juristische Direktorin, der Verwaltungsdirektor und vier weitere Mitarbeitende jeweils 1.700 Euro brutto monatlich zusätzlich erhalten haben; der dadurch entstandene Schaden wird auf 122.400 Euro beziffert. Zudem umfasst die Anklage Zahlungen für Vorruhestands‑ und Freistellungsregelungen: Ein Ex‑Mitarbeiter soll seit April 2019 bis August 2025 rund 662.600 Euro bekommen haben. Ein weiterer, bei einer RBB‑Tochter beschäftigter Mitarbeiter habe auf Veranlassung Schlesingers drei Monate lang knapp 12.300 Euro erhalten, obwohl hierfür keine Verpflichtung bestanden habe. Außerdem wird Schlesinger vorgeworfen, sich Kosten für private Abendessen in ihrer Wohnung sowie eine private London‑Reise vom RBB erstatten lassen zu haben.

Bestreitungen und Zivilstreit

Schlesinger weist die Vorwürfe zurück. Sie habe ihre Entscheidungen am Interesse des Senders ausgerichtet; die Verteidigung werde die Vorwürfe „vollumfänglich entkräften“, erklärte ihr Anwalt Oliver Sahan laut ZDFheute. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung. Schlesinger war im Sommer 2022 nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft und Verschwendung zurückgetreten, wie ZDFheute zusammenfasst.

Parallel zum Strafverfahren laufen zivilrechtliche Auseinandersetzungen zwischen Schlesinger und dem RBB über Ruhegeld‑Ansprüche und Rückforderungen. Der Sender verlangt laut ZDFheute zuletzt 1,78 Millionen Euro zurück. Beide Seiten haben gegen ein Urteil des Landgerichts aus Juli 2025 Berufung eingelegt; voraussichtlich im Frühjahr 2027 soll sich das Kammergericht Berlin damit befassen.

Quellenvergleich

So berichten 5 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 85/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • Landgericht Berlin lässt Anklage gegen Schlesinger zu ZDFheute · tagesschau · Zeit · Deutschlandfunk
  • Schlesinger bestreitet die Vorwürfe tagesschau · ZDFheute

Hier weichen die Angaben ab

Zeitpunkt des Prozessbeginns
Zeit
Prozess soll Mitte November beginnen
ZDFheute
Prozessbeginn am 10. November 2026

Nur bei einzelnen Quellen

  • ZDFheute: Details zu 26 Untreuefällen, Summen der variablen Vergütungen und Zulagen, 56 Verhandlungstage bis Ende Juni 2027

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • tagesschau: stellt die Zulassung der Anklage in den Vordergrund
  • Zeit: betont den bevorstehenden Prozessbeginn im November
  • taz: ordnet den Fall in den RBB‑Skandal von 2022 ein
  • Deutschlandfunk: meldet kurz den anstehenden Prozess

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Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen.

  1. ZDFheute: Gericht lässt Anklage gegen Ex-RBB-Intendantin Schlesinger zu
  2. taz: RBB-Intendantin vor Gericht: Strafprozess gegen Ex-RBB-Intendantin Schlesinger
  3. tagesschau: Berlin: Anklage gegen Ex-rbb-Intendantin Schlesinger zugelassen
  4. Zeit: Rundfunk Berlin-Brandenburg: Frühere RBB-Intendantin Schlesinger soll wegen Untreue vor Gericht
  5. Deutschlandfunk: Vorwurf der Untreue - Strafprozess gegen Ex-RBB-Intendantin Schlesinger
  6. Zeit: Frühere RBB-Intendantin Schlesinger soll wegen Untreue vor Gericht