FPÖ startet ORF‑Volksbegehren: Ende der Haushaltsabgabe gefordert
Die FPÖ hat bei einer Pressekonferenz den Start eines ORF‑Volksbegehrens angekündigt. Gefordert werden die Abschaffung der Haushaltsabgabe, eine Budgetfinanzierung und eine „Totalreform“ des öffentlich‑rechtlichen Rundfunks, berichten Kurier, ORF und Die Presse.
Die Freiheitlichen präsentierten am Mittwoch ihre Initiative für ein ORF‑Volksbegehren. Zentrale Punkte sind die Umstellung der Finanzierung vom Haushaltsbeitrag auf Mittel aus dem Bundesbudget – „schlank und sparsam“ – sowie ein „objektiver ORF, der nicht belehrt“ und als „echter Österreichsender“ mit Fokus auf Information, Sport, Kultur, Bildung und Regionales, wie Kurier und Salzburger Nachrichten zusammenfassen.
Budget, Struktur und Kritik
FPÖ‑Generalsekretär Christian Hafenecker sprach von einer nötigen „Totalreform“ und beklagte einen Vertrauensverlust wegen „tendenziöser Berichterstattung“. Er stellte zudem in den Raum, der ORF brauche nicht die derzeit rund 750 Mio. Euro aus dem Beitrag und meinte: „Wahrscheinlich genügt ein Drittel des jetzigen Budgets“, berichten Kurier und Die Presse. Zugleich betonte er: „Das Ende der Zwangsgebühren ist nicht das Ende des ORF.“ Als Gegenargument zu Befürchtungen, Budgetmittel könnten politische Abhängigkeiten erhöhen, verwies er auf europäische Länder mit Budgetfinanzierung, so der Kurier. Kritiker warnen hingegen vor größerer politischer Einflussnahme bei einer direkten Budgetfinanzierung, schreibt der Kurier.
Zur Reichweite nennt der ORF selbst 6,4 Mio. Menschen, die täglich zumindest kurz ein ORF‑Angebot nutzen, sowie eine wöchentliche Reichweite von 91 Prozent. Der jüngste Digital News Report weist dem ORF eine Vertrauensquote von 66 Prozent zu, der höchste Wert eines österreichischen Medienhauses, berichtet der Kurier.
Hafenecker kritisierte laut Kurier auch Spitzengehälter und die Zahl der Direktoren (neun in den Landesstudios, vier im ORF‑Zentrum in Wien) und warnte vor einem hohen Gehalt für den designierten ORF‑Chef Clemens Pig. ORF‑Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer habe zuletzt versichert, die Vergütungskommission werde den Vertrag sorgfältig gestalten, unter Beiziehung eines internationalen Personalberaters und einer Arbeitsrechtlerin; ein größerer Anteil der Direktorengehälter solle variabel ausgestaltet werden, so der Kurier.
FPÖ‑Bundesparteisprecherin Lisa Schuch‑Gubik rief dazu auf, mit dem Volksbegehren ein „starkes Zeichen“ zu setzen. Die Eintragung ist analog in Gemeindeämtern und Magistraten sowie online über die Volksbegehren‑Seite des Innenministeriums möglich; Informationen stellt die FPÖ zudem auf orf‑volksbegehren.at bereit, berichtet der Kurier. Auf eine konkrete Zielmarke bei den Unterstützungen legte sich Hafenecker nicht fest; er hoffe auf „so viele Stimmen wie möglich“, so der Kurier.
Medienminister Andreas Babler (SPÖ) hat laut Kurier eine Gesamtreform des ORF in Aussicht gestellt und dafür ein „Zukunftsforum“ mit rund 200 Branchenvertreterinnen und ‑vertretern gestartet. Ziel seien ein schlankerer, digitalerer, unabhängigerer und bürgernäheres ORF.
Quellenvergleich
So berichten 5 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 93/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.
Darin stimmen die Quellen überein
- FPÖ stellte ein ORF‑Volksbegehren vor und fordert das Ende der Haushaltsabgabe zugunsten von Budgetfinanzierung. ORF · Die Presse · Kurier · Salzburger Nachrichten
- Hafenecker verlangt eine „Totalreform“ des ORF. Die Presse · Kurier · Salzburger Nachrichten
Nur bei einzelnen Quellen
- Kurier: Details zu Kritik an Gehältern, Direktorenanzahl und zum Vergütungsprozess im ORF‑Stiftungsrat.
- Kurier: Angaben zu Eintragungsmöglichkeiten und Website des Volksbegehrens.
Unterschiedliche Schwerpunkte
- Die Presse: Hebt die Aussage hervor, ein Drittel des aktuellen Budgets könnte reichen.
- Kurier: Betont Budgetkritik, Strukturfragen und Gehälter im ORF.
- ORF: Sachliche Meldung über Vorstellung des Volksbegehrens ohne Detailakzente.
- APA-OTS: Parteiliche Darstellung mit scharfer Kritik am ORF und Forderung nach Totalreform.
So titeln die Medien
- APA-OTSFPÖ – Hafenecker/Schuch-Gubik: „Geben Österreichern das Wort zurück: Startschuss für ORF-Volksbegehren gegen Zwangssteuer und Systemfunk!“
- Die PresseFPÖ stellt ORF-Volksbegehren vor: „Wahrscheinlich genügt ein Drittel des jetzigen Budgets“
- ORFFPÖ stellte ORF-Volksbegehren vor
- Kurier„Totalreform“: FPÖ stellte ORF-Volksbegehren vor
- Salzburger NachrichtenFPÖ gab Startschuss für "ORF-Volksbegehren"
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Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen.
- APA-OTS: FPÖ – Hafenecker/Schuch-Gubik: „Geben Österreichern das Wort zurück: Startschuss für ORF-Volksbegehren gegen Zwangssteuer und Systemfunk!“
- APA-OTS: FPÖ: Download-Link der Präsentation des ORF-Volksbegehrens mit Generalsekretär Hafenecker und Bundesparteisprecherin Schuch-Gubik
- Die Presse: FPÖ stellt ORF-Volksbegehren vor: „Wahrscheinlich genügt ein Drittel des jetzigen Budgets“
- ORF: FPÖ stellte ORF-Volksbegehren vor
- Kurier: „Totalreform“: FPÖ stellte ORF-Volksbegehren vor
- Salzburger Nachrichten: FPÖ gab Startschuss für "ORF-Volksbegehren"
- Salzburger Nachrichten: FPÖ gab Startschuss für "ORF-Volksbegehren"
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