Erster Myxomavirus‑Ausbruch bei Feldhasen in Österreich bestätigt
Eine Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien dokumentiert 2025 einen Ausbruch einer an Feldhasen angepassten Myxomavirus‑Variante. Betroffen waren Wien, Niederösterreich und das Burgenland; 235 Feldhasen aus 89 Gemeinden zeigten typische Befunde.
Erstmals ist in Österreich ein Ausbruch des Myxomavirus bei Feldhasen wissenschaftlich nachgewiesen worden. Laut einer in der Fachzeitschrift Transboundary and Emerging Diseases veröffentlichten Arbeit eines Teams um Ulrike Auer von der Veterinärmedizinischen Universität Wien handelt es sich um eine an Feldhasen adaptierte Variante (ha‑MYXV). Genetische Analysen verknüpften die Funde eindeutig mit einer in den betroffenen Regionen hoch pathogenen Viruslinie. Für Menschen besteht laut den Fachleuten keine Gefahr.
Befunde und Ausdehnung
Zwischen März und November 2025 wurden 272 Feldhasen‑ und zwölf Wildkaninchenkadaver zur Untersuchung eingesandt. Pathologische Untersuchungen ergaben bei 235 Feldhasen und zehn Wildkaninchen aus 89 Gemeinden charakteristische Schwellungen und Entzündungen im Bereich von Augen, Nase und Genitaltrakt sowie Gewebeveränderungen. Der Ausbruch erfasste Wien, Niederösterreich und das Burgenland; Jäger berichteten laut Studienzusammenfassung von Hunderten weiteren, nicht offiziell gemeldeten Fällen. Die Oberösterreichischen Nachrichten nennen ebenfalls 235 betroffene Feldhasen und 89 Gemeinden. Nachweise der für Feldhasen tödlichen Erkrankung liegen zudem aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor, wie der Kurier berichtet.
Übertragung und Hintergrund
Der Erreger der Myxomatose ist ein Pockenvirus, das ursprünglich vor allem Kaninchen befiel und in der Vergangenheit zur Populationskontrolle in Australien sowie 1952 in Frankreich eingesetzt wurde, wie der Kurier ausführt. Übertragen wird das Virus durch Insekten. Laut der Wiener Studie führte eine hasenadaptierte Mutation in Spanien zu einem deutlichen Rückgang der Bestände des Iberischen Feldhasen; seither breitet sich die für Feldhasen gefährliche Virusvariante in Europa aus.
Quellenvergleich
So berichten 2 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 96/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.
Darin stimmen die Quellen überein
- Erster dokumentierter Ausbruch des Myxomavirus bei Feldhasen in Österreich Kurier · Oberösterreichische Nachrichten
- 235 Feldhasen und 89 Gemeinden betroffen Kurier · Oberösterreichische Nachrichten
Nur bei einzelnen Quellen
- Kurier: Betroffene Bundesländer: Wien, Niederösterreich, Burgenland
- Kurier: Zeitraum/Proben: März–November 2025; 272 Hasen- und 12 Kaninchenkadaver
- Kurier: Genetischer Nachweis hoch pathogener, an Feldhasen angepasster Variante; für Menschen ungefährlich
- Kurier: Jäger berichten von Hunderten weiteren Fällen; Nachweise auch in CZ, SK, HU
Unterschiedliche Schwerpunkte
- Kurier: Betont Anpassung des Virus an Feldhasen und europäische Ausbreitung
- Oberösterreichische Nachrichten: Stellt Zahl der betroffenen Feldhasen und Gemeinden in den Vordergrund
So titeln die Medien
- KurierNicht nur Jäger: Auch ein „neuer“ Virus ist der Hasen Tod
- Oberösterreichische Nachrichten235 Feldhasen betroffen: Gefährliches Myxomavirus breitet sich in Österreich aus
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Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen.
- Kurier: Nicht nur Jäger: Auch ein „neuer“ Virus ist der Hasen Tod
- Oberösterreichische Nachrichten: 235 Feldhasen betroffen: Gefährliches Myxomavirus breitet sich in Österreich aus
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