Freitag, 2. Oktober 2026
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Einfach erklärt

Lenzing startet 300-Millionen-Euro-Kapitalerhöhung

Lenzing will bis zu 300 Millionen Euro aufnehmen. Die Firma macht eine Barkapitalerhöhung. Das heißt: Anleger können neue Aktien mit Geld kaufen. Die neuen Aktien kosten 8,65 Euro pro Stück. Das Bezugsverhältnis ist 10 zu 9. Das heißt: Für zehn alte Aktien kann man neun neue kaufen. Die Bezugsfrist soll voraussichtlich vom 6. bis 20. Oktober 2026 laufen.

Die Großaktionäre B&C und Suzano wollen ihre Bezugsrechte ausüben. Auch die Oberbank hat das zugesagt. Das Syndikat von B&C und Suzano hält rund 52,25 Prozent an Lenzing. Die Oberbank hält etwa 3,87 Prozent.

An der Börse fiel der Kurs stark. Die Aktie rutschte zeitweise um rund 14,6 Prozent. Sie erreichte laut Bericht den tiefsten Stand seit 2009.

Hintergrund ist eine strategische Neuausrichtung. Lenzing will in Vliesstoffe (Nonwovens) und Premium-Textilien wie Tencel investieren. Das Unternehmen will das Zellstoff- und Bioraffineriegeschäft stärken. Zugleich zieht sich Lenzing aus verlustreichen Standardprodukten zurück.

Der Konzern schrieb vier Jahre in Folge Verluste. Weltweit sollen rund 2.000 Jobs wegfallen. Im Burgenland endet die Faserproduktion bis Ende 2026. Für den Standort Heiligenkreuz gibt es rund 30 Interessenten. Bis Jahresende soll über einen möglichen Investor entschieden werden.

Diese Fassung in einfacher Sprache wurde automatisch von einer KI aus dem Artikel „Lenzing startet 300-Millionen-Euro-Kapitalerhöhung für Neuausrichtung“ erstellt. Alle Details und Quellen stehen im ausführlichen Artikel.