TikTok entgeht Prozess in Alabama mit Millionenvergleich und Zeitlimit
TikTok hat einen für Montag in Montgomery (Alabama) angesetzten Prozess wegen mutmaßlich unzureichenden Schutzes Minderjähriger vor Social-Media-Sucht durch einen Vergleich abgewendet. Laut Generalstaatsanwalt Steve Marshall zahlt das Unternehmen mindestens 100 Millionen Dollar und begrenzt die tägliche Nutzungszeit für junge Nutzer auf zwei Stunden.
Die Einigung gab Generalstaatsanwalt Steve Marshall am Freitag (Ortszeit) bekannt. Über den Millionenvergleich sowie die darin vorgesehene Zwei-Stunden-Grenze für junge Nutzer berichteten unter anderem die Salzburger Nachrichten und die Kleine Zeitung. Auch der ORF meldete den Abschluss eines Vergleichs.
Vorwürfe des Bundesstaats
Der US-Bundesstaat Alabama hatte TikTok und die Muttergesellschaft Bytedance im April 2025 verklagt. Nach Angaben des Kurier lautet der Vorwurf, das Unternehmen schütze Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor Suchteffekten. Die Video-App verführe junge Nutzer wie „Spielautomaten“, heißt es demnach in der Klage.
In dem Verfahren sollte es laut Kurier um die Wirksamkeit eingeschränkter App-Funktionen gehen, die heikle Inhalte für Minderjährige ausblenden sollen. Ermittler, die sich als 13- bis 15-Jährige registrierten, seien dennoch mit Videos zu Suizid, Selbstverletzung, Essstörungen sowie Alkohol und Sex konfrontiert worden, so die Klageschrift. Zudem wird TikTok vorgeworfen, App-Stores fälschlich mitgeteilt zu haben, die Plattform sei ab zwölf Jahren geeignet.
Reaktionen und Kontext
TikTok hat die Vorwürfe zurückgewiesen und beruft sich laut Kurier auf ein US-Bundesgesetz, das Online-Plattformen von einer Haftung für von Nutzern gepostete Inhalte freistellt. Ähnliche, bereits angesetzte Verfahren – unter anderem in Los Angeles – hatte das Unternehmen nach Kurier-Angaben zuvor außergerichtlich beigelegt. Gegen andere Plattformen wie Meta (Instagram, Facebook) und YouTube kam es demnach zu hohen Strafurteilen; im jüngsten Meta-Verfahren wurden fast 200 Milliarden Dollar gefordert.
Quellenvergleich
So berichten 5 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 77/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.
Darin stimmen die Quellen überein
- TikTok schließt einen Millionenvergleich und verhindert den geplanten Prozess in Alabama Salzburger Nachrichten · ORF · Kleine Zeitung
- Der Vergleich umfasst mindestens 100 Mio. Dollar und ein Zwei-Stunden-Limit für junge Nutzer Salzburger Nachrichten · Kleine Zeitung
Hier weichen die Angaben ab
- Oberösterreichische Nachrichten
- Tiktok soll sich ab Montag erstmals vor einem US-Gericht verantworten.
- Salzburger Nachrichten
- Der für Montag geplante Prozess wird durch einen Vergleich abgewendet.
Nur bei einzelnen Quellen
- Kurier: Klage Alabamas gegen TikTok und Bytedance wurde im April 2025 eingereicht.
- Kurier: Ermittler sahen als 13- bis 15-Jährige Inhalte zu Suizid, Selbstverletzung, Essstörungen, Alkohol und Sex.
- Kurier: Vorwurf der falschen Altersfreigabe gegenüber App-Stores (ab zwölf Jahren).
- Kurier: TikTok verweist auf US-Haftungsfreistellung für Plattformen; Verweise auf hohe Strafen gegen Meta/YouTube.
Unterschiedliche Schwerpunkte
- Salzburger Nachrichten: hebt Zahlungssumme und Zwei-Stunden-Limit hervor
- ORF: meldet den Millionenvergleich ohne Details
- Kleine Zeitung: stellt den abgewendeten Prozess und die Auflagen in den Vordergrund
- Kurier: betont den anstehenden Prozess und Parallelen zu Fällen gegen Meta
So titeln die Medien
- Salzburger NachrichtenTikTok wendet mit Millionenvergleich Sucht-Prozess in USA ab
- ORFTiktok schließt Millionenvergleich in den USA
- Kleine ZeitungTikTok wendet mit Millionenvergleich Sucht-Prozess in USA ab
- KurierProzess wegen Social-Media-Sucht: Jetzt geht es auch für Tiktok um Milliarden
- Oberösterreichische NachrichtenSocial-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht
Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen.
- Salzburger Nachrichten: TikTok wendet mit Millionenvergleich Sucht-Prozess in USA ab
- ORF: Tiktok schließt Millionenvergleich in den USA
- Kleine Zeitung: TikTok wendet mit Millionenvergleich Sucht-Prozess in USA ab
- Kurier: Prozess wegen Social-Media-Sucht: Jetzt geht es auch für Tiktok um Milliarden
- Oberösterreichische Nachrichten: Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht