IHS‑Chef Bonin plädiert für „differenzierte Abschlüsse“ und Anpassung der Benya‑Formel
Holger Bonin, Leiter des Instituts für Höhere Studien (IHS), spricht sich in der aktuellen Lohnrunde für branchenspezifische Kollektivvertragsabschlüsse aus und schlägt eine Modifizierung der Benya‑Formel vor, wie ORF, Der Standard, Die Presse und die Salzburger Nachrichten berichten. Die Gewerkschaft kritisiert den Vorstoß.

Der IHS‑Chef forderte laut ORF und den Salzburger Nachrichten, die unterschiedlichen wirtschaftlichen Situationen der Branchen bei den KV‑Verhandlungen stärker zu berücksichtigen. Bonin sagte in der ORF‑Sendung „Pressestunde“, die Lage in der österreichischen Wirtschaft sei „sehr, sehr unterschiedlich“ und verwies insbesondere auf die schwierige Entwicklung im Handel.
Unterschiedliche Einschätzungen zum Handel
Zum Handel äußerte Bonin nach Angaben des ORF einen düsteren Ausblick und sagte, Handelsangestellte müssten sich gegebenenfalls „umzuorientieren“. Die Salzburger Nachrichten betonen, der Onlinehandel und ein verändertes Kaufverhalten hätten für den Handel eine „komplett andere Situation“ geschaffen. Der Standard beschreibt den Ausblick im Handel als „negativ“, während Die Presse berichtet, Bonin ortet die Forderungen der Arbeitnehmer im Handels‑KV „am oberen Rand“.
Benya‑Formel und Reaktionen der Gewerkschaft
Mehrere Medien geben an, Bonin spreche sich auch für eine Modifizierung der sogenannten Benya‑Formel aus. Nach Berichten von ORF und Die Presse stieß der Vorschlag auf Kritik seitens des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), die eine Änderung ablehnt, wie Die Presse schreibt.
Quellenvergleich
So berichten 4 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 79/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.
Darin stimmen die Quellen überein
- Bonin plädiert für differenzierte, branchenspezifische KV‑Abschlüsse und schlägt eine Anpassung der Benya‑Formel vor ORF · Der Standard · Die Presse · Salzburger Nachrichten
Hier weichen die Angaben ab
- ORF
- zeichnet einen düsteren Ausblick und sagt, Handelsangestellte müssten sich „umzuorientieren“
- Salzburger Nachrichten
- führt die schwierige Lage im Handel auf Onlinehandel und verändertes Kaufverhalten zurück und spricht von einer „komplett anderen Situation“
- Der Standard
- beschreibt den Ausblick im Handel als „negativ“
- Die Presse
- merkt an, Bonin sehe die Forderungen der Beschäftigten im Handels‑KV „am oberen Rand“
Nur bei einzelnen Quellen
- ORF: Berichtet, Bonin habe gesagt, Handelsangestellte müssten bereit sein, sich „umzuorientieren“
Unterschiedliche Schwerpunkte
- ORF: legt den Schwerpunkt auf Bonins Warnung für den Handel und nennt die Kritik des ÖGB
- Die Presse: hebt hervor, dass die Gewerkschaft gegen eine Modifizierung der Benya‑Formel ist und nennt Bonins Einordnung der Forderungen als „am oberen Rand“
- Salzburger Nachrichten: betont die Rolle von Onlinehandel und veränderten Kaufgewohnheiten für die Branchenunterschiede
- Der Standard: unterstreicht Bonins Forderung, die Branchenlage bei KV‑Abschlüssen zu berücksichtigen und die Benya‑Formel zu ändern
So titeln die Medien
- linksliberal: 1
- Mitte: 1
- bürgerlich-konservativ: 1
- öffentlich-rechtlich: 1
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Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte; 1-mal aktualisiert. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.
- ORF: Handelsangestellte sollen sich „umorientieren“
- Die Presse: IHS-Chef Bonin für „differenzierte Abschlüsse“ bei KV-Verhandlungen
- Der Standard: Ausblick im Handel "negativ": IHS-Chef Bonin fordert "differenzierte Abschlüsse"
- Salzburger Nachrichten: KV-Verhandlungen: IHS-Chef für "differenzierte Abschlüsse"
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