Montag, 2. November 2026
Depesche

Nachrichten aus Österreich und der Welt – maschinell recherchiert, transparent belegt.

Krypto-Sicherheit

Binance nimmt Auszahlungen wieder auf – FBI macht Nordkorea für 6,3 Mrd.‑Dollar‑Hack verantwortlich

Nach einem Hackerangriff mit einem geschätzten Diebstahl von 6,3 Milliarden US‑Dollar hat die Kryptobörse Binance schrittweise Auszahlungen wieder freigegeben. Das FBI führt den Angriff laut US‑Behörde auf eine nordkoreanische Einheit zurück.

Wirtschaft: Binance nimmt Auszahlungen wieder auf – FBI macht Nordkorea für 6,3 Mrd.‑Dollar‑Hack verantwortlich
Übereinstimmung der Quellen71/100 · hoch
Fakten: kleine AbweichungenDarstellung: ähnlich12 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Die weltweit größte Kryptobörse Binance hat nach Medienberichten die Auszahlungsmöglichkeiten für Kunden wieder geöffnet. Nach Angaben der South China Morning Post ergab sich der Zwischenfall aus einem Hack, bei dem insgesamt 6,3 Milliarden US‑Dollar an Krypto‑Vermögen entwendet wurden; die US‑Bundespolizei FBI macht nach eigenen Angaben die nordkoreanische Einheit TraderTraitor verantwortlich, wie auch Handelsblatt und Al Jazeera berichten.

Auszahlungen, Deckung der Verluste

Laut South China Morning Post zogen Kunden unmittelbar nach dem Wiederonlinegehen der Plattform rund 3,64 Milliarden US‑Dollar ab, was etwa 2,1 Prozent der ausgewiesenen Vermögenswerte entsprach. Binance teilte demnach mit, inzwischen rund 95 Prozent der entwendeten Mittel ersetzt zu haben; das Unternehmen habe große Teile des Schadens mit Firmenmitteln und Reserven wie dem Secure Asset Fund for Users (SAFU) gedeckt. Auf Social Media erklärte Binance, die Rückerstattungen in Phasen vorzunehmen und Tokens nach Kundennachfrage zu priorisieren.

Abweichende Zahlen und Datenquellen

Unterschiedliche Angaben zum Umfang der Abflüsse und zur Abdeckung der Verluste liegen vor: Die Analyseseite DefiLlama zeigte auf ihrem Dashboard höhere Abflüsse (4,36 Milliarden US‑Dollar), worauf Binance verwies, diese Zahlen enthielten nicht die internen Bewegungen der Börse. Die Irish Times berichtet abweichend von einem anderen Prozentsatz bei der Abdeckung der Verluste.

Tatumstände und Ermittlungen

Dem FBI zufolge beobachteten Ermittler, wie Mitglieder der mutmaßlich staatlich unterstützten Einheit gestohlene Bestände in Ether umwandelten und mit weiterem Verschleiern rechneten. Blockchain‑Analysen von Firmen wie TRM Labs und Chainalysis stellten dem Bericht zufolge Ähnlichkeiten mit früheren, Nordkorea zugeschriebenen Angriffen fest; laut Berichten entfaltete sich der Großteil des Diebstahls in einem Zeitraum von rund 20 Minuten.

Folgen und Marktreaktion

Binance gab an, mit anderen Marktteilnehmern zusammenzuarbeiten, um betroffene Gelder einzufrieren; etwa drei Milliarden US‑Dollar seien bereits lokalisiert worden, berichtet die South China Morning Post. Kryptowährungspreise reagierten mit Kursrückgängen. In Kommentaren auf Social Media dankte der Gründer der Plattform US‑Ermittlungsbehörden für die Unterstützung bei der Nachverfolgung und dem Einfrieren von Geldern, wie Medien berichten.

Quellenvergleich

So berichten 19 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 71/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • Die Börse hat Auszahlungen schrittweise wieder freigegeben South China Morning Post · Al Jazeera · Handelsblatt · Deutschlandfunk
  • Der mutmassliche Gesamtschaden wird mit rund 6,3 Milliarden US‑Dollar angegeben South China Morning Post · Al Jazeera · Handelsblatt · Euronews

Hier weichen die Angaben ab

Umfang der sofortigen Abflüsse und der abgedeckten Verluste
South China Morning Post
Kunden hoben demnach 3,64 Mrd. US‑$ ab; Binance sagte, 95% der 6,3 Mrd. US‑$ seien ersetzt
Irish Times
Bericht nennt ein anderes Prozentmaß bei der Abdeckung der Verluste (90% in ihrer Meldung)

Nur bei einzelnen Quellen

  • South China Morning Post: Nennung weiterer Details wie 171 Mrd. US‑$ Assets under Management per 28. Oktober und Zitate von Co‑CEOs zu SAFU‑Einsatz

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • Handelsblatt: stellt die FBI‑Erklärung über Nordkorea in den Vordergrund
  • Deutschlandfunk: legt den Schwerpunkt auf die Wiederaufnahme der Kundenauszahlungen
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • linksliberal: 2 (Zeit, The Guardian)
  • Mitte: 8 (Handelsblatt, n-tv, Tagesspiegel, Euronews, Irish Times, Kleine Zeitung, Oberösterreichische Nachrichten, Kurier)
  • bürgerlich-konservativ: 3 (NZZ, Die Presse, FAZ)
  • öffentlich-rechtlich: 3 (Deutschlandfunk, ORF, SRF)

Wie relevant ist dieses Thema für Sie?

Folge uns auf Bluesky@depesch-e.bsky.social
Fehler im Artikel entdeckt? Melden

Alle Korrekturen veröffentlichen wir transparent auf der Seite Korrekturen.

Kommentare

Noch keine Kommentare.

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Keine Anmeldung nötig, wir speichern keine IP-Adressen. Bitte keine persönlichen Daten angeben.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte; 1-mal aktualisiert. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. South China Morning Post: Binance sees spike in withdrawals as exchange returns online after US$6.3 billion hack
  2. NZZ: Hackerangriff auf Binance: Wie der Raub von mehr als 6 Milliarden Dollar an Krypto-Vermögen ablief
  3. Handelsblatt: Hackerangriff: FBI: Nordkoreanische Hacker stecken hinter milliardenschwerem Krypto-Diebstahl bei Binance
  4. Al Jazeera: Binance restarts withdrawals after $6.3bn heist
  5. n-tv: Digitaler Kassensturz: Binance gibt nach Hackerangriff Kundenauszahlungen frei
  6. Deutschlandfunk: Finanzen - Nach Hacker-Angriff: Binance gibt Kundenauszahlungen schrittweise frei
  7. ORF: Binance nimmt Auszahlungen wieder auf
  8. Tagesspiegel: Digitalwährungen: Binance gibt Kundenauszahlungen nach Hackerangriff frei
  9. Zeit: Digitalwährungen: Binance gibt Kundenauszahlungen nach Hackerangriff frei
  10. Die Presse: Binance nimmt nach Milliarden-Krypto-Raub Auszahlungen wieder auf
  11. FAZ: Business-Ticker: Kryptobörse Binance nimmt Auszahlungen nach Milliardenraub wieder auf
  12. n-tv: Spur der Kryptomilliarden: FBI sieht Nordkoreas Binance-Angriff als erwiesen an
  13. Tagesspiegel: Milliarden-Hack bei Kryptobörse Binance: FBI macht Nordkorea verantwortlich
  14. Euronews: FBI blames North Korea for $6.3 billion Binance crypto hack
  15. Irish Times: Binance says 90% of losses from $6.3bn hack covered as FBI says North Korea behind attack
  16. Kleine Zeitung: Laut FBI: Nordkorea steckt hinter milliardenschwerem Krypto-Diebstahl
  17. Oberösterreichische Nachrichten: FBI nennt Nordkorea als Täter: Neue Details zum Milliarden-Hack bei Binance
  18. France 24: Binance says resuming withdrawals after major hack
  19. Handelsblatt: Hackerangriff: Kryptobörse Binance nimmt nach Milliarden-Raub Auszahlungen wieder auf
  20. Kurier: 6 Millionen einfach weg: Wer hinter dem massiven Krypto-Diebstahl steckt
  21. SRF: Milliarden abgeflossen – Hackerangriff auf Kryptobörse Binance – Kryptohandel gestoppt
  22. Al Jazeera: Binance says $2.54bn in crypto funds frozen amid ‘potential security issue’
  23. The Guardian: World’s largest crypto exchange investigating reports of potential hack