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Thema · 43 Artikel
Proteste in Europa und Frankreich
Worum es geht
In Frankreich und mehreren europäischen Ländern kommt es seit Wochen zu groß angelegten Protesten, teils mit Zusammenstößen, Plünderungen und zahlreichen Festnahmen. Die französische Regierung hat umfangreiche Zugeständnisse angekündigt: rund fünf Milliarden Euro für Schulen, zusätzliche Lehrkräfte, kleinere Klassen, ein schrittweiser Abbau des umstrittenen Hochschulzulassungssystems bis 2028 und eine neue Vergabeplattform. Staatliche Stellen mobilisierten bis zu 70.000 Einsatzkräfte, Innenminister Laurent Nuñez warnte vor weiterer Eskalation, Präsident Emmanuel Macron schloss einen Ausnahmezustand vorerst aus. Gewerkschaften und Protestgruppen rufen zu weiteren Kundgebungen und Streiks auf; trotz Zugeständnissen kündigten Schüler*innen an, am kommenden Samstag erneut zu demonstrieren.
KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 01:33 Uhr
Wer ist wer
Emmanuel Macron
Präsident Frankreichs, entscheidet über Einsatzmaßnahmen und Demo-Beschränkungen
Laurent Nuñez
Innenminister Frankreichs, warnt vor Eskalation und rechtfertigt Sicherheitsmaßnahmen
Jordan Bardella
Chef des Rassemblement National, im Kontext des RN-Parteitags und Proteste
Marine Le Pen
RN-Politikerin, in Umfragen nach Unruhen gestärkt und politisch relevant
Der Bildungsminister präsentierte einen Fünf-Punkte-Plan, den protestierende Schüler begrüßen; trotz der Zugeständnisse kündigen sie an, am kommenden Samstag erneut zu demonstrieren.
Die Regierung kündigte an, das umstrittene Hochschulzulassungssystem bis 2028 schrittweise abzubauen; Studenten- und Schülergruppen fordern weiterhin umfangreichere Zugeständnisse.
Frankreichs Premier kündigt erste Zugeständnisse an, darunter kleinere Klassen und Milliarden für Schulrenovierungen; Schülervertreter sagen, dies reiche nicht aus und sehen das „Maximum“ weiterhin nicht erreicht.
Die Regierung kündigt das Ende des umstrittenen Hochschulzulassungssystems, zusätzliche Lehrerstellen, kleinere Klassen sowie ein Paket von rund fünf Milliarden Euro für Schulrenovierungen und Bildung an und will eine neue Plattform zur Studienplatzvergabe einführen.
Präsident Emmanuel Macron schließt einen Ausnahmezustand vorerst aus und signalisiert damit, dass die Regierung vorerst nicht zu dieser Maßnahme greifen will.
Die linke Opposition wirft der Polizei vor, rechtsextreme Gruppen bei den Protesten geschützt zu haben; Innenminister Laurent Nuñez weist diese Vorwürfe zurück.
In Rom stürmten Demonstranten das Kolosseum; später am Abend kam es andernorts in der Innenstadt zu Zusammenstößen, bei denen die Polizei Wasserwerfer einsetzte.
Macron plant ein Gesetz, das unschuldige Demonstrantinnen und Demonstranten für Sachschäden haftbar machen soll; Gewerkschaften und andere Kritiker warnen, dies gefährde das Demonstrationsrecht und spiele der extremen Rechten in die Hände.
Am Flughafen Berlin‑Brandenburg protestierten Hunderte Menschen gegen Abschiebungen, deutlich mehr als angemeldet, und die Polizei verhinderte, dass sie ins Terminalgebäude gelangten.
Trotz eines Verbots nahmen in Mailand am Samstag tausende Menschen an einer Demonstration teil, die weitgehend friedlich verlief; in Turin, Bologna und Rom kam es hingegen zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Der Bundesschülerausschuss distanziert sich von Aufrufen zu Protesten am 31. Oktober; auch der Berliner Landesschülerausschuss lehnt Unterstützung ab und warnt vor einer Vereinnahmung wie in Frankreich.
Gewerkschaften rufen zu einem landesweiten Streik am 5. November auf; Anlass sind große Unzufriedenheit über Löhne, Lebenshaltungskosten und die Qualität öffentlicher Dienstleistungen.
Bei den Protesten in Frankreich am Samstag wurden mehr als 1.300 Personen festgenommen; die Demonstrationen verliefen zunächst weitgehend ruhig, später kam es jedoch erneut zu Gewaltausbrüchen, unter anderem in Tours.
Das Innenministerium teilte mit, dass bei den Protesten 1.314 Personen festgenommen wurden und 53 Polizisten verletzt wurden; die Sicherheitskräfte umfassten bis zu 70.000 Einsatzkräfte, darunter auch Spezialeinheiten zur Terrorismusbekämpfung.
In Frankreich beteiligten sich nach Medienangaben rund 410.000 Menschen an den Protesten; am Wochenende kam es erneut zu Krawallen in Frankreich, Albanien, Spanien, Italien und Belgien.
Die Rassemblement-National hält in Orléans ihren zweiten Parteitag ab; Marine Le Pen wird voraussichtlich heute Nachmittag in einer Rede ihre Präsidentschaftskampagne offiziell starten.
Hunderttausende nahmen landesweit an weitgehend friedlichen Protesten teil und forderten unter anderem Maßnahmen gegen die steigenden Lebenshaltungskosten sowie mehr Mittel für Einrichtungen wie Schulen.
In Italien zogen Tausende Menschen gegen die Teuerung auf die Straße; die Proteste verliefen größtenteils friedlich, es gab vereinzelte Zusammenstöße mit der Polizei und landesweit neun Festnahmen.
Die Polizei in Lissabon räumte ein Protestcamp gegen Wohnungsnot mit Hunden und Dutzenden Einsatzkräften; mehrere Menschen wurden festgenommen und es gab Leichtverletzte, nachdem zuvor tausende Menschen marschiert waren.
In mehreren europäischen Großstädten kam es zu schweren Krawallen; in Rom gab es nach Auseinandersetzungen mit der Polizei Hunderte Festnahmen. Außerdem wurden in Barcelona und Tirana Sachbeschädigungen gemeldet.
Bei den Protesten am Samstag gingen erneut Hunderttausende auf die Straße, die Polizei nahm mehr als 1.000 Personen fest; insgesamt gab es deutlich weniger Gewalt als am vorangegangenen Wochenende.
Benjamin Ball gehört als einer von sieben Koordinatoren zu den Organisatoren der französischen Protestwelle und erklärt, er halte Gewalt bei den Protesten für legitim.
In Barcelona kam es zu Ausschreitungen mit Plünderungen und brennenden Müllcontainern; die Polizei nahm rund 100 Personen fest, etwa ein Viertel davon soll minderjährig sein, und der Bürgermeister drohte mit Konsequenzen.
Innenminister Laurent Nuñez sagte, die Demonstrationen seien zunächst gut verlaufen, die Zahl der fast 1.000 Festnahmen werde steigen, sobald Daten zusammengeführt seien.
Die Regierung macht die Partei La France Insoumise und Jean‑Luc Mélenchon für das Anheizen von Gewalt verantwortlich; die Partei weist die Vorwürfe zurück.
Berichte zufolge verlief das zweite Protestwochenende insgesamt deutlich friedlicher als das vorangegangene, trotz vereinzelter Zusammenstöße in Großstädten.
In Rom kam es am Samstag zu Zusammenstößen zwischen jungen Demonstranten und der Polizei, während in mehreren italienischen Städten landesweite Proteste gegen Teuerung, Löhne und Bildungsnotstand stattfanden.
Marine Le Pen startet an diesem Wochenende offiziell ihren Präsidentschaftswahlkampf beim Parteitag des Rassemblement National in Orléans, wo tausende Anhänger erwartet werden; in Umfragen liegt sie sechs Monate vor der Wahl klar vorn.
Berichte zur Kundgebung in Madrid nennen Teilnehmerzahlen zwischen rund 25.000 und 250.000; die Demonstrierenden fordern, dass Renten an die Inflation gekoppelt bleiben und die geschlechtsspezifische Rentenlücke geschlossen wird.
Reisende nach Paris werden auf Änderungen im Verkehr und die Lage hingewiesen: Es wird von Metro‑Schließungen und Ausgangssperren berichtet; am Samstag werden erneut Demonstrationen in der französischen Hauptstadt erwartet.
In Orléans protestierten am Samstag mehr als 10.000 Menschen gegen den Parteitag des Rassemblement National; der Bürgermeister von Saint‑Denis, Bally Bagayoko, schloss sich linken Politikern und Gewerkschaftsvertretern den Protesten an.
Die Regierung hatte harte Sicherheitsmaßnahmen beschlossen; die Polizei führte Dutzende Durchsuchungen durch und nahm landesweit Hunderte Menschen fest, darunter nach Berichten mehr als 100 Minderjährige.
Der Terroranschlag in Trappes dürfte einen rassistischen Hintergrund haben; Präsident Macron erkannte die Brisanz des Vorfalls und reiste an den Ort des Geschehens.
Nach einem Treffen mit Präsident Macron kündigen Schüler weitere Demonstrationen an; die ersten Stunden des landesweiten Protesttags verliefen am Samstag ruhig.
In sozialen Medien kursieren zahlreiche gefälschte oder verfälschte Fotos zu den Protesten, darunter manipulierte Bilder mit dem Pink Panther und fingierten Aufnahmen von einem brennenden Paris.
Der Stadtrat von Limoges veröffentlichte Bilder, die zeigen, dass das historische Rathaus von 1883 bei den Krawallen am 17. Oktober durch ein Feuer weitgehend zerstört wurde.
Weniger als eine Woche nach den Ausschreitungen sind rund 3.000 Geschäfte beschädigt oder geplündert worden, während weiterhin Museen und Läden in Paris vorsorglich schließen oder verbarrikadiert werden.
Für Samstag kündigt eine Koalition aus «Gelbwesten», Gewerkschaften und Studierenden landesweite Märsche an; die Behörden setzen rund 70.000 Polizei- und Gendarmeriebeamte ein und mehrere große Museen in Paris bleiben geschlossen.
Die Regierung hat für Samstag 20 Prozent mehr Polizei‑ und Gendarmeriebeamte auf die Straßen geschickt, um die Sicherheit nach den jüngsten Krawallen zu verstärken.
Selbst bei erlaubten Kundgebungen gibt es Streit um die Route der Demonstrationen; Frankreich bereitet sich mit umfangreichen Einsatzplänen, Verboten und verrammelten Schaufenstern auf neue Proteste vor.
Beim Parteitag des Rassemblement National in Orléans stellt sich Jordan Bardella ohne Gegenkandidat zur Wiederwahl, und die Behörden rechnen mit Zehntausenden Demonstranten; landesweit sind erneut Proteste geplant.
Das Ligue‑1‑Spiel Paris Saint‑Germain gegen Lyon wurde auf Anfrage der Polizei um 24 Stunden verschoben, da Paris sich auf weitere Proteste vorbereitet.
In mehreren Städten werden Geschäfte proaktiv verbarrikadiert: Holzbretter werden landesweit angebracht, besonders in Lyon und Orléans, und Ladenbesitzer auf den Champs-Élysées bereiten sich auf weitere Proteste vor.
Bei Paris wurde nach Schüssen aus einem fahrenden Auto ein Mensch getötet und vier weitere verletzt; der mutmaßliche Schütze wurde festgenommen und die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen übernommen.
Französische Gerichte arbeiten die Gewaltfälle im Eiltempo auf; gegen einige Angeklagte wurden Haftstrafen mit Fußfessel verhängt, andere erhielten Verwarnungen.
Pariser Ladenbesitzer fürchten weitere Plünderungen vor den kommenden Kundgebungen und erwägen aus Sorge vor Schäden, ihre Geschäfte zu schließen, während andere geöffnet bleiben wollen.
Präsident Macron wirft «ultralinken» Gruppen vor, versucht zu haben, die Republik zu stürzen, und beruft am Freitag den Verteidigungsrat; für Samstag sind nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen erlaubt, zudem werden Demonstrationen in Teilen von Paris, Lyon, Lille und Grenoble verboten.
Premierminister Sébastien Lecornu lädt die politischen Parteien zu Beratungen, um im Hinblick auf mögliche erneute Ausschreitungen vorbereitet zu sein.
Die Gewerkschaft der Polizei sieht deutsche Einsatzkräfte besser auf Ausschreitungen vorbereitet und betont, sie setzten andere Taktiken und andere Ausrüstung ein.
Französische Gewerkschaften rufen nach enttäuschenden Gesprächen mit der Regierung für den 5. November zu einer grossen Mobilisierung und zu Streiks auf; die CGT fordert, den Streik zu verallgemeinern.
Augenzeugen berichten aus Marseille von vermummten Plünderern, die Läden ausräumten, und behaupten, Eltern hätten ihre Kinder in die Geschäfte geschickt, während die Polizei lange kaum präsent gewesen sei.
Donald Trump und Teile der US-Regierung nutzen Aufnahmen aus den Unruhen, um unbelegte Behauptungen über Migration zu verbreiten und politisch zu instrumentalisieren.
Auf Protestplakaten taucht der Slogan «Bismillah, c’est les ténèbres» auf, eine Mischung aus Arabisch und Französisch; Herkunft und Bedeutung des Slogans sind bislang unklar.
An den Schnellverfahren im Tribunal de Paris beaufsichtigen Richter eine Art Karussell hastiger, oft chaotischer Anhörungen für Festgenommene aus den Unruhen.
Präsident Emmanuel Macron wies Behauptungen zurück, Migranten seien für die Unruhen verantwortlich, und ist im Rahmen einer Golfreise nach Saudi-Arabien gereist.
Die Regierung räumte ein, die Polizeikräfte hätten am vergangenen Wochenende die Kontrolle verloren; Premierminister Sébastien Lecornu traf sich mit Gewerkschaftsführern, und Marine Le Pen verzeichnet wachsende Popularität.
Die Regierung bezeichnete die für die Krawalle Verantwortlichen als «Abschaum» und wirft zudem ultra-linken Gruppen vor, an den Ausschreitungen beteiligt gewesen zu sein.
Die Regierung rechnet für das kommende Wochenende mit weiteren Protesten, insbesondere von Gymnasiasten und der «Gelbwesten»-Bewegung, und verstärkt Personal und Sicherheitsmaßnahmen, um Gewalt und Chaos einzudämmen.
Die Regierung verhängt Ausgangssperren, verstärkt die Polizeipräsenz und leitet zahlreiche Strafverfahren ein; Präsident Emmanuel Macron warnte Demonstranten vor «Chaos» und kündigte entschlossenes Vorgehen der Sicherheitsbehörden an.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger steht in Kontakt mit dem französischen Außenministerium; Ministerin Bauer forderte entschlossenes gemeinsames Handeln der Europäischen Union.
Ein Staatsanwalt sprach von „bestialischen Plünderungen“, und in Marseille verließen Angeklagte nach Schnellverfahren lachend den Saal, Beobachter berichten von Jubel im Gericht.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sagte, es gebe von mehreren Seiten eingegangene Hinweise auf ausländische Einflüsse bei den Unruhen in Frankreich.
Erste Ermittlungen ergeben, dass viele Tatverdächtige «ganz gewöhnliche Menschen» sind und Angehörige von Migrantengruppen nicht die Mehrheit der Beteiligten stellen.
Eine neue Studie stellt fest, dass kremlnahe Netzwerke in sozialen Medien die Unzufriedenheit genutzt haben, um Stimmung gegen die Ukraine-Hilfen und die französische Regierung zu schüren.
Industrieverbände in Kampanien und Apulien warnen, ihre Mitgliedsunternehmen stünden wegen Streiks und Protesten von Lkw‑Fahrern über die stark gestiegenen Treibstoffpreise am Rande des Zusammenbruchs.
Nach Plünderungen tauchten gestohlene Waren auf der Plattform Vinted auf; das Unternehmen sperrte daraufhin Angebote und Konten, und in Paris räumen Kunden geplünderte Läden wieder auf.
Österreichs Sicherheitsbehörden sehen keine Anzeichen dafür, dass sich Proteste wie in Frankreich oder Italien in Österreich gewaltsam ausweiten könnten.
Präsident Emmanuel Macron kritisierte ausländische Regierungschefs für «dumme» Äußerungen zur Gewalt in Frankreich und wies Behauptungen zurück, Migration oder ausländische Einmischung seien Ursache der Unruhen.
Die Supermarktkette Carrefour beziffert den Schaden durch Plünderungen, Diebstahl, Sachschäden und zusätzliche Sicherheitskosten auf etwa 1,6 Milliarden Euro.
An den Flughäfen Crotone und Reggio Calabria in Kalabrien ist der Flugzeugtreibstoff ausgegangen, nachdem Lkw‑Fahrer im Rahmen von Protesten gegen hohe Treibstoffpreise die Versorgung gestört haben.
Premierminister Sébastien Lecornu führt wegen der anhaltenden Proteste Gespräche mit Gewerkschaften und kündigte eine stärkere Sicherheitsstrategie für bevorstehende Demonstrationen an.
Italien meldet fast 200 verletzte Polizistinnen und Polizisten sowie 330 Festnahmen nach den Ausschreitungen in Mailand; rund die Hälfte der Festgenommenen soll ausländischer Herkunft sein.
In Süditalien sind wegen Blockaden von Lkw-Fahrern zahlreiche Autobahnen gesperrt und Supermarktregale, darunter Pasta, vielerorts leer; die Regierung kündigte Hilfsmaßnahmen an, um die Versorgungslücken zu schließen.
Premierminister Sébastien Lecornu will sich vor neuen Protesten mit Gewerkschaften treffen, nachdem in mehreren Städten Ausgangssperren verhängt wurden, um eine Fortsetzung der Gewalt und Plünderungen zu verhindern.
Ein virales Video zeigt, wie französische Bereitschaftspolizisten einen 26-jährigen Straßenmediziner gewaltsam schlagen; Behauptungen über seinen Tod sind falsch, der Mann lebt und hat mit France24 gesprochen.
Die Unruhen am Wochenende haben mehr als 3.000 Unternehmen beschädigt; Geschäftsinhaber sehen sich dadurch mit teils verheerenden Verlusten konfrontiert.
Italien hat die Entsendung von 500 Soldaten nach Mailand genehmigt und eine Reihe verschärfter Sicherheitsgesetze beschlossen; die Proteste haben nach Angaben der Berichte die Pastaproduktion und Lebensmittelanlieferungen im Süden des Landes beeinträchtigt.
In Frankreich werden Hunderte von Beschuldigten in Eilverfahren vor Gericht gestellt; seit dem 17. Oktober sind mehr als 2.000 Personen in Gewahrsam genommen worden, fast 70 Prozent davon sind Erwachsene und die Verfahren sollen Einblick in Profile und Tatbeiträge geben.
Die Pariser Polizei ordnete für Teile der Stadt eine neue Ausgangssperre ab Dienstag, 21:00 Uhr GMT, an, nachdem eine frühere Sperre nach Angaben der Behörden zur Wiederherstellung der Ruhe beigetragen habe.
Die Krise spaltet Frankreich politisch; die Bilder von Gewalt prägen den Präsidentschaftswahlkampf und könnten der extremen Rechten und der extremen Linken nützen.
Mehrere französische Städte haben für den heutigen Abend erneut Ausgangssperren verhängt; die Sicherheitskräfte sollen massiv verstärkt werden und es werden auch Truppen eingesetzt.
Die Handelskette Carrefour hat infolge der Ausschreitungen ihre Prognose gekappt und nennt die Unruhen als Ursache für die negativen Auswirkungen auf das Geschäft.
Im Netz kursieren Aufrufe zu Demonstrationen in mehreren deutschen Städten am 31. Oktober; Hessens Innenminister Roman Poseck kündigte ein striktes Vorgehen gegen potenzielle Randalierer an.
Premierminister Sébastien Lecornu machte ultralinke Gruppen für die Krawalle verantwortlich und kündigte an, am kommenden Wochenende eine „massive“ Sicherheitspräsenz zu mobilisieren, nachdem Organisatoren neue Proteste angekündigt hatten.
Berichte zufolge sind in Frankreich mehr als 2.500 Menschen in Gewahrsam genommen worden; als treibende Kräfte der Eskalation werden Linksradikale und Jugendliche aus den Vorstädten genannt, während die Regierung mit gezielten Ausgangssperren reagiert.
In Paris begannen Ladenbesitzer und Aufräumteams, Schutt zu entfernen und beschädigte Schaufenster und Fassaden nach den nächtlichen Unruhen zu reparieren.
Die Regierung räumt Versäumnisse ein; der Innenminister sprach von einem "Kontrollverlust" in mehreren Großstädten, und das Parlament soll nun in einem Untersuchungsausschuss analysieren, wie es zu den Ausschreitungen kommen konnte.
Premierminister Sébastien Lecornu sagt, die verhängten Ausgangssperren wirkten und die Regierung sehe sich auf dem richtigen Weg; gleichzeitig sind bereits neue Proteste angekündigt.
In Frankreich entbrannte ein Streit über die Rolle der linkspopulistischen Partei La France Insoumise bei den Unruhen, und Israel rechnet mit einem Anstieg jüdischer Einwanderung aus Frankreich infolge der Gewalt.
Plünderer verkaufen gestohlene Luxusware etwa von Chanel und Gucci offenbar weiterhin über Plattformen wie Vinted, was den Handel mit Beutegut verstärkt.
Premierminister Sébastien Lecornu kündigt an, örtliche Ausgangssperren auszuweiten und sich mit den Bürgermeistern abzustimmen, ob und wo solche Ausgangssperren verhängt werden.
Versicherer rechnen mit hohen Schäden durch die Unruhen und warnen, solche Ereignisse könnten künftig jährlich auftreten; die Regierung prüft Maßnahmen, um Immobilien gegen Aufruhr verpflichtend zu versichern.
Die Europäische Kommission schätzt, der Konflikt mit Iran habe Europa rund 100 Milliarden Euro gekostet, eine Belastung, die Berichten zufolge rechten Parteien in Europa politischen Auftrieb verschafft.
Hongkong hat eine Amber‑Reisewarnung für Frankreich herausgegeben, nachdem wochenlange Proteste über die Bedingungen an Schulen in mehrere Städte übergegriffen und dort zu Zusammenstößen und Sachschäden geführt hatten.
Der frühere französische Nationalspieler Emmanuel Petit sagte, er würde sich „am liebsten mit ihnen prügeln“ und ist der Überzeugung, die Randalierer würden „Frankreich hassen“.
Spezialeinheiten nahmen in Limoges einen 40-Jährigen fest, der als Gefährder registriert ist; Ermittler rücken damit nach Angaben in den Berichten das linksextreme Milieu in den Mittelpunkt der Untersuchungen zum Rathausbrand.
Bundeskanzler Karl Nehammer (Stocker in Meldung genannt) bezeichnet die brutalen Ausschreitungen in Frankreich als Warnung und fordert, staatsfeindliche Aktivitäten von Islamisten und Linksextremen klar zu unterbinden.
Premierminister Sébastien Lecornu kündigt an, örtliche Ausgangssperren dort zu verlängern, wo die Lage es erfordert; nach einer ruhigen Nacht sollen Festgenommene aus den Unruhen in beschleunigten Verfahren angeklagt werden.
Italienische Regierungschefin Giorgia Meloni ließ nach den Ausschreitungen in Mailand 500 zusätzliche Soldaten entsenden; die Regierung plant einen Erlass, mehr als 270 Personen wurden festgenommen, und Ausgangssperren für Teile der Innenstadt werden geprüft, Meloni warnte vor einem "Mistgabel"-Aufstand in Europa.
US‑Präsident Donald Trump machte die Unruhen in Frankreich für Einwanderung verantwortlich, sagte, Paris werde bald eine „muslimische Stadt“ sein, und erklärte, er habe Präsident Macron bereits davor gewarnt, dass „die ganze Welt“ komme.
Die französische Regierung fordert Online‑Marktplätze wie Vinted und eBay auf, den Wiederverkauf offenbar gestohlener Waren aus den Plünderungen zu unterbinden und Anzeigen entsprechender Angebote zu unterdrücken.
AI-generierte Bilder, die angeblich ein älteres Paar beim Entkleiden und Ausrauben während der Unruhen zeigen, entpuppten sich als Fälschungen und wurden millionenfach verbreitet; rechtsextreme Accounts haben die Bilder verstärkt.
Der rechtspopulistische Rassemblement National versucht, die Proteste für Forderungen nach mehr Law-and-Order zu instrumentalisieren; die politischen Lager liefern sich eine offene Schuldzuweisung für das Chaos.
In zwei Pariser Stadtteilen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von Montag 23 Uhr bis Dienstag 6 Uhr; auch in weiteren französischen Städten wurden Ausgangssperren verhängt.
In Mailand hat die Polizei nach den Krawallen 220 Minderjährige vernommen, während Proteste in norditalienischen Großstädten teilweise in Gewalt umschlugen.
Schweizer Gruppen nahmen an den Demonstrationen in Paris teil, und für den 20. November ist in mehreren Schweizer Städten ein Jugendstreik angekündigt.
Ein Teenager wurde nach Berichten durch eine Tränengasgranate bei Schulunruhen schwer verletzt; die Polizeibehandlung des Vorfalls wird als ein Faktor gesehen, wie sich die Proteste zur landesweiten Gewalt eskalierten.
Eine Pariser Ladenbesitzerin namens Linda berichtete im Fernsehen, wie ihr Geschäft geplündert und zum Trümmerfeld wurde; einige Täter seien mit Autos gekommen, um gezielt zu plündern.
Organisatoren der Proteste rufen offenbar zu weiteren Aktionen auf, während Frankreich landesweit Ausgangssperren zur Eindämmung der Unruhen verhängt hat.
In ersten Städten im Norden Frankreichs wurden Ausgangssperren speziell für Minderjährige verhängt; die Unruhen haben sich offenbar von anfänglichen Schülerprotesten zu landesweiten Ausschreitungen ausgeweitet, wobei radikale Gruppen und Jugendliche zunehmend das Geschehen dominieren.
Die französische Regierung kündigt neben lokalen Ausgangssperren finanzielle Unterstützung für betroffene Geschäfte sowie ein härteres justizielles Vorgehen an und hält weiterhin die Möglichkeit eines Ausnahmezustands offen.
Italiens Regierung plant nach den Krawallen in Mailand den Einsatz von 500 zusätzlichen Soldaten in der Stadt und erwägt nächtliche Ausgangssperren sowie längeren Gewahrsam für Minderjährige als Teil eines härteren Vorgehens.
Premierminister Lecornu sagte, am Samstag habe man die Kontrolle verloren; die Unruhen führten zu mindestens 3.000 geplünderten Geschäften und fast 1.000 verletzten Polizisten. Präsident Macron lehnte den Rücktritt von Innenminister Nuñez ab.
Staatsanwälte in Mailand sprechen von „zerstörerischen Handlungen von seltener Gewalt“ bei den Ausschreitungen und untersuchen die Beteiligten, darunter zahlreiche junge Erwachsene.
In Frankreich wurden nach Angaben von Behörden mindestens 2.400 Personen im Zuge der Unruhen festgenommen, teils wegen Plünderungen, teils wegen Verdachts auf Teilnahme an Ausschreitungen.
Italien kündigt nach den Krawallen in Mailand ein entschlossenes Vorgehen an: Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will Maßnahmen in einem Dekret vorsehen, das nach einer Sicherheitsrunde am Dienstag beschlossen werden soll.
Social‑Media‑Videos zeigen, dass französische Ladeninhaber und Anwohner sich eigenständig gegen Plünderer und Randalierer zur Wehr setzten, wofür es in der Öffentlichkeit viel Zustimmung gab.
In Frankreich entbrannte eine Debatte darüber, wer für die Gewaltexzesse verantwortlich ist; einige kritisieren das Versagen der Sicherheitskräfte, andere rechtfertigen die Proteste, womit auch bekannte Intellektuelle in die Diskussion einbezogen sind.
Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.
Nach wochenlangen Demonstrationen von Schülern und Studierenden hat Frankreichs Regierung umfassende Schritte im Bildungsbereich angekündigt. Vorgesehen sind laut Der Standard fünf Milliarden Euro, mehr Lehrkräfte und Änderungen beim Hochschulzugang. Dennoch sollen die Proteste weitergehen, berichten n-tv und Zeit.
In Barcelona hat die Polizei nach gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten rund 100 Personen festgenommen. Laut Medienberichten war etwa ein Viertel der Festgenommenen minderjährig; es kam zu Plünderungen und Bränden.
Am Wochenende gingen in Frankreich erneut Hunderttausende Menschen auf die Straße. Medien berichten unterschiedlich über die Zahl der Festnahmen; gleichzeitig rufen Gewerkschaften zu neuen Aktionen und einem landesweiten Streik auf.
International · Chronik26.10., 20:54 Uhr18 Quellen
Am Wochenende kam es in mehreren europäischen Ländern zu groß angelegten Demonstrationen; in einigen Städten eskalierten Kundgebungen vereinzelt in Krawalle und Festnahmen. Frankreich, Italien und Spanien waren besonders betroffen.
International · Chronik26.10., 20:53 Uhr21 Quellen
In mehreren Städten Italiens sind am Samstag tausende Menschen auf die Straße gegangen. Laut mehreren Medien kam es trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen zu Zusammenstößen mit der Polizei und zahlreichen Festnahmen.
In mehreren Ländern Europas haben am Samstag Menschen für den Erhalt staatlicher Pensionen demonstriert. In Madrid variierten die Angaben zur Teilnehmerzahl deutlich. In Albanien setzte die Polizei Wasserwerfer und Gummigeschosse ein.
Frankreich fährt zum Protestwochenende die Sicherheitsvorkehrungen hoch. Laut SRF sollen landesweit 70.000 Einsatzkräfte mobilisiert werden. In Paris bleiben mehrere Museen und die Oper geschlossen, berichtete der Deutschlandfunk.
International · Chronik24.10., 14:37 Uhr12 Quellen
Das Rassemblement National (RN) tagt am Wochenende in Orléans. Laut Behörden werden große Proteste erwartet; mehr als 70.000 Polizisten sind landesweit im Einsatz, wie die BBC berichtet. Parteichef Jordan Bardella stellt sich laut Salzburger Nachrichten am Samstag ohne Gegenkandidaten der Wiederwahl, Marine Le Pen will am Sonntag ihre Präsidentschaftskampagne starten.
Frankreich fährt seine Sicherheitskräfte massiv hoch: Am Samstag sollen landesweit rund 70.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein, darunter Spezialeinheiten, wie The Guardian berichtet. Ausgangssperren bleiben in Kraft, meldet die Welt.
International · Chronik23.10., 22:04 Uhr13 Quellen
Frankreich setzt am Samstag landesweit 70.000 Polizei- und Gendarmeriekräfte ein. Innenminister Laurent Nuñez warnte vor in sozialen Medien verbreiteten Aufrufen zu Gewalt und Plünderungen; Geschäfte und Einrichtungen bereiten sich vor.
International · Chronik23.10., 20:05 Uhr16 Quellen
Frankreich schränkt nach gewaltsamen Protesten Demonstrationen ein: Am Samstag sind landesweit nur von Gewerkschaften angemeldete Kundgebungen erlaubt, in Marseille sind alle Proteste untersagt, wie der Deutschlandfunk berichtet. Präsident Emmanuel Macron begründete die Schritte mit dem Ziel, die Lage zu beruhigen, so die New York Times. In Paris fürchten Geschäftsleute neue Plünderungen, berichtet France 24.
Nach Ausschreitungen kündigt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Einschränkungen für Kundgebungen an. Nicht von Gewerkschaften organisierte Demonstrationen sollen untersagt werden; für Samstag sind nur Gewerkschaftsmärsche vorgesehen. Geplante Proteste am Donnerstag sind in Teilen mehrerer Städte verboten.
International · Politik22.10., 15:36 Uhr10 Quellen
Nach gewaltsamen Ausschreitungen hat die Polizei Demonstrationen in Teilen von Paris untersagt, berichtet France 24. Gleichzeitig verzeichnet Marine Le Pen in einer neuen Ifop-Umfrage Zuwächse und liegt je nach Szenario bei 34 bis 38 Prozent, so ZDFheute. In Stichwahl-Szenarien führt sie demnach in allen Konstellationen.
In Frankreich halten nach gewaltsamen Protesten die politischen und wirtschaftlichen Folgen an: Die Gewerkschaft CGT kündigt ab 5. November Streiks an, während die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen über fünf Prozent gestiegen sind. Parallel wächst in Deutschland die Sorge vor Nachahmerprotesten, und in Europa wird über mögliche ausländische Einflussnahme gestritten.
International · Politik21.10., 15:37 Uhr11 Quellen
In Süditalien führen Blockaden von Lkw-Fahrern und Landwirten zu Lieferengpässen und leeren Regalen. Nach Ausschreitungen in Mailand lässt die Regierung 500 Soldaten zur Unterstützung der Polizei aufmarschieren und verschärft Sicherheitsregeln, berichten mehrere Medien.
Nach schweren Ausschreitungen bei landesweiten Protesten in Frankreich will Premierminister Sébastien Lecornu die Sicherheitskräfte deutlich verstärken. Laut France 24 ist ein massiver Polizeieinsatz geplant; Innenminister Laurent Nunez kündigte Militärunterstützung an. Am Samstag wurden laut South China Morning Post mindestens 2.400 Personen festgenommen.
Nach Ausschreitungen und Plünderungen am Wochenende will die Regierung in Rom 500 zusätzliche Soldaten nach Mailand schicken. Der Beschluss soll laut ANSA am Dienstag im Ministerrat fallen.
Nach schweren Ausschreitungen in Mailand am Wochenende will die italienische Regierung 500 zusätzliche Soldaten entsenden. Laut Salzburger Nachrichten ist dies Teil eines Sicherheitspakets, das am Dienstag im Kabinett beschlossen werden soll; der Tages‑Anzeiger berichtet von Plünderungen, mehr als 270 Festnahmen und diskutierten Ausgangssperren in Teilen der Innenstadt.
Nach dem verheerenden Brand im historischen Rathaus von Limoges hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Mehrere Medien berichten, es handle sich um einen polizeibekannten Linksextremisten; Spezialkräfte nahmen den Mann im Umland fest.
Nach einer vergleichsweise ruhigen Nacht unter lokalen Ausgangssperren will Frankreich die Maßnahmen fortsetzen. Zuvor waren landesweite Demonstrationen in mehreren Städten in Gewalt, Plünderungen und Brände umgeschlagen. Die Regierung räumte Fehleinschätzungen ein und nennt hohe Schäden.
International · Chronik20.10., 11:40 Uhr17 Quellen
Nach Ausschreitungen in Mailand will Italiens Regierung 500 zusätzliche Soldaten in die Stadt entsenden. Zudem werden Ausgangssperren und strengere Maßnahmen gegen Gewalt von Minderjährigen geprüft, berichten mehrere Medien.
International · Chronik20.10., 07:41 Uhr15 Quellen
Nach gewaltsamen Teuerungsprotesten mit Plünderungen hat Premier Sébastien Lecornu regionale Teil-Ausgangssperren angekündigt. In Paris blieb der Louvre am Montag wegen Demonstrationen geschlossen. Für das kommende Wochenende sind weitere Aktionen angekündigt.
International · Chronik19.10., 16:37 Uhr13 Quellen
In Mailand ist es den zweiten Tag in Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben von Kurier und Salzburger Nachrichten wurden am Sonntag über 200 Jugendliche zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeiwache gebracht; Welt und Süddeutsche Zeitung berichten von mindestens 160 Festnahmen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte für Montag eine Krisensitzung an.
Zum zweiten Mal in Folge ist es in Mailand zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rund um den Dom wurden Läden geplündert, es gab Brände, die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni berief für Montag eine Sicherheitsbesprechung ein.
International · Chronik19.10., 06:42 Uhr11 Quellen
Einen Tag nach landesweiten Krawallen ist es in Paris erneut zu Zusammenstößen gekommen. Laut Medien wurden Geschäfte geplündert und Tränengas eingesetzt; Tausende Menschen wurden festgenommen, ein Demonstrant kam ums Leben.
International · Chronik18.10., 19:34 Uhr11 Quellen
In Lissabon sind am Samstag laut Kurier und Der Standard Zehntausende gegen hohe Lebenshaltungskosten und die Wohnungskrise auf die Straße gegangen. Am Sonntag wurde nach ORF-Angaben in der Hauptstadt ein Protestcamp errichtet.
Ein landesweiter Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten hat in Frankreich teils in schwere Ausschreitungen gemündet. In Limoges ging das 143 Jahre alte Rathaus in Flammen auf, zahlreiche Städte meldeten Plünderungen und Hunderte Festnahmen. Laut Kurier tagte die Regierung in einer Krisensitzung.
International · Politik18.10., 00:01 Uhr13 Quellen
In Frankreich werden am Samstag bei einem Aktionstag gegen hohe Lebenshaltungskosten zehntausende Demonstrierende erwartet. Die Behörden befürchten Blockaden und Ausschreitungen und kündigten ein hartes Vorgehen an, inklusive Blendgranaten und Gummigeschossen, so Innenminister Laurent Nuñez laut Salzburger Nachrichten. Auch ein Wiederaufleben der „Gelbwesten“ ist angekündigt.
In Frankreich sind erneut Zehntausende gegen Zustände an Schulen auf die Straße gegangen. Der Standard meldet rund 200 geschlossene Oberschulen. Die Aktivistin Greta Thunberg schloss sich Demonstrierenden in Saint-Denis an.
In Frankreich blockieren Schüler und Studierende laut Tages-Anzeiger hunderte Schulen und demonstrieren landesweit. Euronews sieht dadurch den Präsidentschaftswahlkampf unter Druck; die FAZ meldet für Präsident Macron nur noch 15 Prozent Zustimmung, gewählt wird im Frühjahr.
Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich wegen Gewalteskalationen rund um Schülerproteste in Frankreich besorgt gezeigt. Laut Euronews waren am Freitag 141 von 3.700 Lycées geschlossen; Schülerschaften planen weitere Aktionen.
In Brüssel ist es am Freitag, 9. Oktober, am Rand einer von Gewerkschaften organisierten Großkundgebung gegen Sparpläne zu Zusammenstößen gekommen. Die Polizei sprach von 30.000 Teilnehmenden und setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Bis zum Abend wurden laut Polizei über 100 Personen angehalten.
In Frankreich demonstrierten erneut Zehntausende für bessere Bildung. Laut ORF und Deutschlandfunk wurden weniger Schulen blockiert. Die Regierung will kurzfristig mehr als 3.000 Vertretungslehrer einsetzen, berichten Tagesspiegel und Zeit.
Frankreich setzt den Einsatz von Schockgranaten bei den Schülerprotesten aus. Auslöser ist laut France 24 und BBC die schwere Verletzung eines Jugendlichen, dem eine Hand abgerissen wurde; France 24 nennt das Opfer als 15-Jährigen. Weitere Kundgebungen sind angekündigt.
International · Chronik07.10., 20:34 Uhr12 Quellen
In Frankreich haben Schülerinnen und Schüler am Dienstag zahlreiche Gymnasien und einige Universitäten blockiert. In Paris werden zu einer Demonstration Zehntausende erwartet; die Behörden rechnen laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.
In Frankreich sind am Dienstag erneut landesweite Demonstrationen an Schulen angekündigt, zu denen sich auch Gewerkschaften gesellen. Die Polizei bereitet sich laut Euronews auf einen großen Einsatz vor; in Paris rechnen die Behörden laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.
In Frankreich haben anhaltende Schülerproteste gegen Unterrichts- und Ausstattungsmängel landesweit den Betrieb an Hunderten Schulen gestört oder zum Erliegen gebracht, berichten France 24, RFI und CBS News. In Lens verlor ein 15-Jähriger bei einem Vorfall mit einer Granate eine Hand; laut n-tv wird der genaue Hergang untersucht.
International · Chronik05.10., 19:04 Uhr13 Quellen
Vor einer neuen Mobilisierung am Dienstag bleiben in Frankreich am Montag 400 bis 500 weiterführende Schulen ganz oder teilweise geschlossen. 24 Schulen wurden seit Beginn der Proteste beschädigt, heißt es aus dem Bildungsministerium. Laut Medien wurden seit Start der Bewegung rund 5.000 Personen festgenommen, großteils Minderjährige.
Seit Wochenbeginn sind in Frankreich bei Schüler- und Studierendenprotesten mehr als 5.000 Menschen festgenommen worden. Nach Angaben der Regierung waren die meisten davon minderjährig; Behörden melden Angriffe und zahlreiche Verletzte.
International · Chronik03.10., 14:37 Uhr13 Quellen
In Frankreich halten die teils gewaltsamen Schülerproteste an. Laut CBS News mussten Hunderte Schulen schließen, es gab zahlreiche Verletzte; Al Jazeera berichtet von „hunderten“ Verletzungen. Die Regierung bietet Gespräche an und stellt zugleich Konsequenzen in Aussicht.
International · Chronik02.10., 17:35 Uhr10 Quellen
Nach tagelangen, teils gewaltsamen Schülerprotesten lädt Bildungsminister Édouard Geffray Vertreter von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Gewerkschaften zu Gesprächen ein, berichtet der Deutschlandfunk. Laut The Guardian waren am Freitag rund 400 Schulen geschlossen; nahezu 3.000 Jugendliche seien seit Beginn der Spannungen festgenommen worden.
International · Chronik02.10., 14:07 Uhr11 Quellen
Die landesweiten Schülerproteste in Frankreich haben laut RFI auch Universitäten erfasst. Wegen der Eskalation tagt ein Krisenstab, berichten Der Standard und die Salzburger Nachrichten. Nach Angaben des Bildungsministeriums, zitiert von der FAZ, gab es seit Beginn der Proteste rund 120 Verletzte; am Mittwoch wurden laut Salzburger Nachrichten mehr als 600 Menschen festgenommen.
An Frankreichs Schulen ist es am Mittwoch erneut zu Ausschreitungen gekommen. Medien berichten von Bränden und Verletzten; die Zahl der Festnahmen stieg laut ORF auf 625. Die Lage weitet sich demnach aus.