Mittwoch, 28. Oktober 2026
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Thema · 43 Artikel

Proteste in Europa und Frankreich

Worum es geht

In Frankreich und mehreren europäischen Ländern kommt es seit Wochen zu groß angelegten Protesten, teils mit Zusammenstößen, Plünderungen und zahlreichen Festnahmen. Die französische Regierung hat umfangreiche Zugeständnisse angekündigt: rund fünf Milliarden Euro für Schulen, zusätzliche Lehrkräfte, kleinere Klassen, ein schrittweiser Abbau des umstrittenen Hochschulzulassungssystems bis 2028 und eine neue Vergabeplattform. Staatliche Stellen mobilisierten bis zu 70.000 Einsatzkräfte, Innenminister Laurent Nuñez warnte vor weiterer Eskalation, Präsident Emmanuel Macron schloss einen Ausnahmezustand vorerst aus. Gewerkschaften und Protestgruppen rufen zu weiteren Kundgebungen und Streiks auf; trotz Zugeständnissen kündigten Schüler*innen an, am kommenden Samstag erneut zu demonstrieren.

KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 01:33 Uhr

Wer ist wer

Emmanuel Macron
Präsident Frankreichs, entscheidet über Einsatzmaßnahmen und Demo-Beschränkungen
Laurent Nuñez
Innenminister Frankreichs, warnt vor Eskalation und rechtfertigt Sicherheitsmaßnahmen
Jordan Bardella
Chef des Rassemblement National, im Kontext des RN-Parteitags und Proteste
Marine Le Pen
RN-Politikerin, in Umfragen nach Unruhen gestärkt und politisch relevant

Liveticker

zuletzt gestern, 03:22 Uhr
  1. Dienstag, 27. Oktober

    1. Der Bildungsminister präsentierte einen Fünf-Punkte-Plan, den protestierende Schüler begrüßen; trotz der Zugeständnisse kündigen sie an, am kommenden Samstag erneut zu demonstrieren.

      tagesschau
  2. Montag, 26. Oktober

    1. Die Regierung kündigte an, das umstrittene Hochschulzulassungssystem bis 2028 schrittweise abzubauen; Studenten- und Schülergruppen fordern weiterhin umfangreichere Zugeständnisse.

      New York Times
    2. Frankreichs Premier kündigt erste Zugeständnisse an, darunter kleinere Klassen und Milliarden für Schulrenovierungen; Schülervertreter sagen, dies reiche nicht aus und sehen das „Maximum“ weiterhin nicht erreicht.

      Süddeutsche Zeitung
    3. Die Regierung kündigt das Ende des umstrittenen Hochschulzulassungssystems, zusätzliche Lehrerstellen, kleinere Klassen sowie ein Paket von rund fünf Milliarden Euro für Schulrenovierungen und Bildung an und will eine neue Plattform zur Studienplatzvergabe einführen.

      n-tv · Tages-Anzeiger · Der Standard · Zeit · Tagesspiegel
    4. Präsident Emmanuel Macron schließt einen Ausnahmezustand vorerst aus und signalisiert damit, dass die Regierung vorerst nicht zu dieser Maßnahme greifen will.

      France 24
    5. Innenminister Laurent Nuñez warnt vor einer neuen Eskalation der Proteste und mahnt zu erhöhter Wachsamkeit der Sicherheitskräfte.

      ORF
    6. Die linke Opposition wirft der Polizei vor, rechtsextreme Gruppen bei den Protesten geschützt zu haben; Innenminister Laurent Nuñez weist diese Vorwürfe zurück.

      Zeit
    7. Gewerkschaften und Protestgruppen rufen zu neuen Kundgebungen am 31. Oktober auf.

      RFI
    8. Am Wochenende ereignete sich in Frankreich nach einem Bericht ein mutmaßlich rechtsextremer Anschlag; die Ermittlungen dazu laufen.

      Zeit
    9. In Rom stürmten Demonstranten das Kolosseum; später am Abend kam es andernorts in der Innenstadt zu Zusammenstößen, bei denen die Polizei Wasserwerfer einsetzte.

      ABC Australia
Ältere Einträge (140)
  1. Sonntag, 25. Oktober

    1. Macron plant ein Gesetz, das unschuldige Demonstrantinnen und Demonstranten für Sachschäden haftbar machen soll; Gewerkschaften und andere Kritiker warnen, dies gefährde das Demonstrationsrecht und spiele der extremen Rechten in die Hände.

      The Guardian
    2. Am Flughafen Berlin‑Brandenburg protestierten Hunderte Menschen gegen Abschiebungen, deutlich mehr als angemeldet, und die Polizei verhinderte, dass sie ins Terminalgebäude gelangten.

      Tagesspiegel
    3. Trotz eines Verbots nahmen in Mailand am Samstag tausende Menschen an einer Demonstration teil, die weitgehend friedlich verlief; in Turin, Bologna und Rom kam es hingegen zu Zusammenstößen mit der Polizei.

      Le Monde
    4. Der Bundesschülerausschuss distanziert sich von Aufrufen zu Protesten am 31. Oktober; auch der Berliner Landesschülerausschuss lehnt Unterstützung ab und warnt vor einer Vereinnahmung wie in Frankreich.

      Tagesspiegel
    5. Gewerkschaften rufen zu einem landesweiten Streik am 5. November auf; Anlass sind große Unzufriedenheit über Löhne, Lebenshaltungskosten und die Qualität öffentlicher Dienstleistungen.

      Der Standard
    6. Bei den Protesten in Frankreich am Samstag wurden mehr als 1.300 Personen festgenommen; die Demonstrationen verliefen zunächst weitgehend ruhig, später kam es jedoch erneut zu Gewaltausbrüchen, unter anderem in Tours.

      Deutschlandfunk · NZZ
    7. In Barcelona kam es nach Berichten zu einer Nacht mit Gewalt und Plünderungen, zudem eskalierten Proteste in mehreren Städten erneut.

      Handelsblatt · Tages-Anzeiger
    8. In Tirana wurde gefilmt, wie Polizisten einen am Boden liegenden Demonstranten schlugen, sodass dieser bewusstlos wurde.

      Al Jazeera
    9. Das Innenministerium teilte mit, dass bei den Protesten 1.314 Personen festgenommen wurden und 53 Polizisten verletzt wurden; die Sicherheitskräfte umfassten bis zu 70.000 Einsatzkräfte, darunter auch Spezialeinheiten zur Terrorismusbekämpfung.

      RFI · Irish Times
    10. In Frankreich beteiligten sich nach Medienangaben rund 410.000 Menschen an den Protesten; am Wochenende kam es erneut zu Krawallen in Frankreich, Albanien, Spanien, Italien und Belgien.

      Salzburger Nachrichten
    11. Die Rassemblement-National hält in Orléans ihren zweiten Parteitag ab; Marine Le Pen wird voraussichtlich heute Nachmittag in einer Rede ihre Präsidentschaftskampagne offiziell starten.

      France 24
    12. Hunderttausende nahmen landesweit an weitgehend friedlichen Protesten teil und forderten unter anderem Maßnahmen gegen die steigenden Lebenshaltungskosten sowie mehr Mittel für Einrichtungen wie Schulen.

      France 24
    13. In Italien zogen Tausende Menschen gegen die Teuerung auf die Straße; die Proteste verliefen größtenteils friedlich, es gab vereinzelte Zusammenstöße mit der Polizei und landesweit neun Festnahmen.

      Euronews · Tagesspiegel · Zeit
    14. Die Polizei in Lissabon räumte ein Protestcamp gegen Wohnungsnot mit Hunden und Dutzenden Einsatzkräften; mehrere Menschen wurden festgenommen und es gab Leichtverletzte, nachdem zuvor tausende Menschen marschiert waren.

      n-tv
    15. In Italien wurden am Samstag landesweit Hunderte Menschen festgenommen, wie die Berichte zur Entwicklung der Proteste mitteilen.

      Kleine Zeitung
    16. In mehreren europäischen Großstädten kam es zu schweren Krawallen; in Rom gab es nach Auseinandersetzungen mit der Polizei Hunderte Festnahmen. Außerdem wurden in Barcelona und Tirana Sachbeschädigungen gemeldet.

      Welt
    17. Bei den Protesten am Samstag gingen erneut Hunderttausende auf die Straße, die Polizei nahm mehr als 1.000 Personen fest; insgesamt gab es deutlich weniger Gewalt als am vorangegangenen Wochenende.

      Tagesspiegel · Deutsche Welle
    18. Auch in Lissabon kam es am Samstag zu großen Protesten; zudem zogen Tausende Menschen in Städten wie Mailand, Rom, Madrid und Tirana auf die Straße.

      NPR
    19. In Tirana warfen Demonstranten Steine auf Regierungsgebäude und die Polizei, woraufhin es zu Gewalt und Chaos bei den Protesten kam.

      Deutschlandfunk
    20. Benjamin Ball gehört als einer von sieben Koordinatoren zu den Organisatoren der französischen Protestwelle und erklärt, er halte Gewalt bei den Protesten für legitim.

      NZZ
    21. In Barcelona kam es zu Ausschreitungen mit Plünderungen und brennenden Müllcontainern; die Polizei nahm rund 100 Personen fest, etwa ein Viertel davon soll minderjährig sein, und der Bürgermeister drohte mit Konsequenzen.

      Euronews · Kurier · Welt · Der Standard · ZDFheute
  2. Samstag, 24. Oktober

    1. Das französische Innenministerium meldet, bei den jüngsten Protesten seien landesweit fast 1.000 Personen festgenommen worden.

      Deutschlandfunk
    2. Innenminister Laurent Nuñez sagte, die Demonstrationen seien zunächst gut verlaufen, die Zahl der fast 1.000 Festnahmen werde steigen, sobald Daten zusammengeführt seien.

      Oberösterreichische Nachrichten · Deutschlandfunk
    3. Die Regierung macht die Partei La France Insoumise und Jean‑Luc Mélenchon für das Anheizen von Gewalt verantwortlich; die Partei weist die Vorwürfe zurück.

      Euronews · France 24
    4. Berichte zufolge verlief das zweite Protestwochenende insgesamt deutlich friedlicher als das vorangegangene, trotz vereinzelter Zusammenstöße in Großstädten.

      Deutsche Welle · SRF · FAZ
    5. In Rom kam es am Samstag zu Zusammenstößen zwischen jungen Demonstranten und der Polizei, während in mehreren italienischen Städten landesweite Proteste gegen Teuerung, Löhne und Bildungsnotstand stattfanden.

      Euronews · Spiegel · ORF · Salzburger Nachrichten
    6. Das Innenministerium schätzt, dass landesweit mindestens 410.000 Menschen demonstrierten, davon etwa 110.000 in Paris.

      France 24 · The Guardian
    7. Marine Le Pen startet an diesem Wochenende offiziell ihren Präsidentschaftswahlkampf beim Parteitag des Rassemblement National in Orléans, wo tausende Anhänger erwartet werden; in Umfragen liegt sie sechs Monate vor der Wahl klar vorn.

      n-tv · France 24 · Deutschlandfunk
    8. Berichte zur Kundgebung in Madrid nennen Teilnehmerzahlen zwischen rund 25.000 und 250.000; die Demonstrierenden fordern, dass Renten an die Inflation gekoppelt bleiben und die geschlechtsspezifische Rentenlücke geschlossen wird.

      Zeit · Al Jazeera · Le Monde · Kurier · ORF
    9. In Mailand patrouillieren zusätzliche Soldaten auf den Straßen, und viele Geschäfte bringen vorsorglich Holztafeln vor ihre Schaufenster an.

      Euronews
    10. Reisende nach Paris werden auf Änderungen im Verkehr und die Lage hingewiesen: Es wird von Metro‑Schließungen und Ausgangssperren berichtet; am Samstag werden erneut Demonstrationen in der französischen Hauptstadt erwartet.

      Tages-Anzeiger
    11. In Orléans protestierten am Samstag mehr als 10.000 Menschen gegen den Parteitag des Rassemblement National; der Bürgermeister von Saint‑Denis, Bally Bagayoko, schloss sich linken Politikern und Gewerkschaftsvertretern den Protesten an.

      Euronews · Salzburger Nachrichten
    12. Die Regierung hatte harte Sicherheitsmaßnahmen beschlossen; die Polizei führte Dutzende Durchsuchungen durch und nahm landesweit Hunderte Menschen fest, darunter nach Berichten mehr als 100 Minderjährige.

      Le Monde · Tagesspiegel · Euronews · The Independent
    13. Der Terroranschlag in Trappes dürfte einen rassistischen Hintergrund haben; Präsident Macron erkannte die Brisanz des Vorfalls und reiste an den Ort des Geschehens.

      Tages-Anzeiger
    14. Nach einem Treffen mit Präsident Macron kündigen Schüler weitere Demonstrationen an; die ersten Stunden des landesweiten Protesttags verliefen am Samstag ruhig.

      Der Standard
    15. In sozialen Medien kursieren zahlreiche gefälschte oder verfälschte Fotos zu den Protesten, darunter manipulierte Bilder mit dem Pink Panther und fingierten Aufnahmen von einem brennenden Paris.

      SRF
    16. Der Stadtrat von Limoges veröffentlichte Bilder, die zeigen, dass das historische Rathaus von 1883 bei den Krawallen am 17. Oktober durch ein Feuer weitgehend zerstört wurde.

      Euronews
    17. Weniger als eine Woche nach den Ausschreitungen sind rund 3.000 Geschäfte beschädigt oder geplündert worden, während weiterhin Museen und Läden in Paris vorsorglich schließen oder verbarrikadiert werden.

      CBS News
    18. Für Samstag kündigt eine Koalition aus «Gelbwesten», Gewerkschaften und Studierenden landesweite Märsche an; die Behörden setzen rund 70.000 Polizei- und Gendarmeriebeamte ein und mehrere große Museen in Paris bleiben geschlossen.

      France 24 · Welt
    19. Die Regierung hat für Samstag 20 Prozent mehr Polizei‑ und Gendarmeriebeamte auf die Straßen geschickt, um die Sicherheit nach den jüngsten Krawallen zu verstärken.

      Financial Times
    20. Die Regierung bietet Armee‑Einheiten an, um mögliche neue Krawalle zu verhindern. Am selben Samstag hält die Partei von Marine Le Pen ihren Kongress.

      Der Standard
    21. Selbst bei erlaubten Kundgebungen gibt es Streit um die Route der Demonstrationen; Frankreich bereitet sich mit umfangreichen Einsatzplänen, Verboten und verrammelten Schaufenstern auf neue Proteste vor.

      Tagesspiegel · Zeit
  3. Freitag, 23. Oktober

    1. Am Samstag finden landesweit neue Proteste statt, wie das Innenministerium mitteilt.

      Kleine Zeitung
    2. Beim Parteitag des Rassemblement National in Orléans stellt sich Jordan Bardella ohne Gegenkandidat zur Wiederwahl, und die Behörden rechnen mit Zehntausenden Demonstranten; landesweit sind erneut Proteste geplant.

      Zeit · Kleine Zeitung · Salzburger Nachrichten
    3. Die Kunstmesse Art Basel Paris schloss wegen der sozialen Unruhen vorzeitig.

      SRF
    4. Präsident Emmanuel Macron trifft sich mit Vertretern der Studentenunionen, erstmals seit Beginn der Mobilisierung.

      France 24
    5. Das Ligue‑1‑Spiel Paris Saint‑Germain gegen Lyon wurde auf Anfrage der Polizei um 24 Stunden verschoben, da Paris sich auf weitere Proteste vorbereitet.

      BBC · Welt · Al Jazeera
    6. Der Louvre und mehrere weitere größere Museen in Paris bleiben vor den anstehenden Protesten geschlossen.

      Africanews
    7. In mehreren Städten werden Geschäfte proaktiv verbarrikadiert: Holzbretter werden landesweit angebracht, besonders in Lyon und Orléans, und Ladenbesitzer auf den Champs-Élysées bereiten sich auf weitere Proteste vor.

      Africanews · Euronews · Zeit
    8. Bei Paris wurde nach Schüssen aus einem fahrenden Auto ein Mensch getötet und vier weitere verletzt; der mutmaßliche Schütze wurde festgenommen und die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen übernommen.

      Irish Times · n-tv · Welt
  4. Donnerstag, 22. Oktober

    1. Die Ausgangssperre in Teilen von Paris wurde bis Montagmorgen verlängert; sie gilt jede Nacht von 23:00 bis 6:00.

      France 24
    2. Französische Gerichte arbeiten die Gewaltfälle im Eiltempo auf; gegen einige Angeklagte wurden Haftstrafen mit Fußfessel verhängt, andere erhielten Verwarnungen.

      FAZ
    3. Für Samstag sind in Marseille alle Proteste untersagt, wie die Behörden nach den Ausschreitungen anordneten.

      Deutschlandfunk
    4. Pariser Ladenbesitzer fürchten weitere Plünderungen vor den kommenden Kundgebungen und erwägen aus Sorge vor Schäden, ihre Geschäfte zu schließen, während andere geöffnet bleiben wollen.

      France 24
    5. Präsident Macron wirft «ultralinken» Gruppen vor, versucht zu haben, die Republik zu stürzen, und beruft am Freitag den Verteidigungsrat; für Samstag sind nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen erlaubt, zudem werden Demonstrationen in Teilen von Paris, Lyon, Lille und Grenoble verboten.

      Welt · Der Standard · France 24 · Al Jazeera · Financial Times
    6. Premierminister Sébastien Lecornu lädt die politischen Parteien zu Beratungen, um im Hinblick auf mögliche erneute Ausschreitungen vorbereitet zu sein.

      SRF
    7. Die Gewerkschaft der Polizei sieht deutsche Einsatzkräfte besser auf Ausschreitungen vorbereitet und betont, sie setzten andere Taktiken und andere Ausrüstung ein.

      Welt
  5. Mittwoch, 21. Oktober

    1. Französische Gewerkschaften rufen nach enttäuschenden Gesprächen mit der Regierung für den 5. November zu einer grossen Mobilisierung und zu Streiks auf; die CGT fordert, den Streik zu verallgemeinern.

      Euronews
    2. Augenzeugen berichten aus Marseille von vermummten Plünderern, die Läden ausräumten, und behaupten, Eltern hätten ihre Kinder in die Geschäfte geschickt, während die Polizei lange kaum präsent gewesen sei.

      Welt
    3. Donald Trump und Teile der US-Regierung nutzen Aufnahmen aus den Unruhen, um unbelegte Behauptungen über Migration zu verbreiten und politisch zu instrumentalisieren.

      France 24 · ZDFheute
    4. Auf Protestplakaten taucht der Slogan «Bismillah, c’est les ténèbres» auf, eine Mischung aus Arabisch und Französisch; Herkunft und Bedeutung des Slogans sind bislang unklar.

      The Independent
    5. An den Schnellverfahren im Tribunal de Paris beaufsichtigen Richter eine Art Karussell hastiger, oft chaotischer Anhörungen für Festgenommene aus den Unruhen.

      New York Times
    6. Während der Gewalteskalation in Paris am Samstag starben zwei Menschen; einen dritten gemeldeten Todesfall hat eine beteiligte Person dementiert.

      taz
    7. Präsident Emmanuel Macron wies Behauptungen zurück, Migranten seien für die Unruhen verantwortlich, und ist im Rahmen einer Golfreise nach Saudi-Arabien gereist.

      France 24
    8. Die Regierung räumte ein, die Polizeikräfte hätten am vergangenen Wochenende die Kontrolle verloren; Premierminister Sébastien Lecornu traf sich mit Gewerkschaftsführern, und Marine Le Pen verzeichnet wachsende Popularität.

      France 24
    9. Die Regierung bezeichnete die für die Krawalle Verantwortlichen als «Abschaum» und wirft zudem ultra-linken Gruppen vor, an den Ausschreitungen beteiligt gewesen zu sein.

      RFI
    10. Bei Schnellverfahren nach den Krawallen sind die ersten Urteile ergangen; viele Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen.

      n-tv
    11. Die Regierung rechnet für das kommende Wochenende mit weiteren Protesten, insbesondere von Gymnasiasten und der «Gelbwesten»-Bewegung, und verstärkt Personal und Sicherheitsmaßnahmen, um Gewalt und Chaos einzudämmen.

      France 24
    12. Die Regierung verhängt Ausgangssperren, verstärkt die Polizeipräsenz und leitet zahlreiche Strafverfahren ein; Präsident Emmanuel Macron warnte Demonstranten vor «Chaos» und kündigte entschlossenes Vorgehen der Sicherheitsbehörden an.

      NZZ · SRF
    13. Der Chef der Gewerkschaft CGT rief nach dem Scheitern der Gespräche mit Premierminister Sébastien Lecornu zu Streiks auf.

      France 24
    14. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger steht in Kontakt mit dem französischen Außenministerium; Ministerin Bauer forderte entschlossenes gemeinsames Handeln der Europäischen Union.

      Kleine Zeitung
    15. Ein Staatsanwalt sprach von „bestialischen Plünderungen“, und in Marseille verließen Angeklagte nach Schnellverfahren lachend den Saal, Beobachter berichten von Jubel im Gericht.

      Welt
    16. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sagte, es gebe von mehreren Seiten eingegangene Hinweise auf ausländische Einflüsse bei den Unruhen in Frankreich.

      Der Standard · Salzburger Nachrichten
    17. Erste Ermittlungen ergeben, dass viele Tatverdächtige «ganz gewöhnliche Menschen» sind und Angehörige von Migrantengruppen nicht die Mehrheit der Beteiligten stellen.

      Süddeutsche Zeitung
    18. Eine neue Studie stellt fest, dass kremlnahe Netzwerke in sozialen Medien die Unzufriedenheit genutzt haben, um Stimmung gegen die Ukraine-Hilfen und die französische Regierung zu schüren.

      Süddeutsche Zeitung
    19. Italien hat ein Sicherheitsdekret verabschiedet, das sofort in Kraft tritt und verschärfte Maßnahmen gegen die Proteste vorsieht.

      taz
    20. Innenminister Matteo Piantedosi erklärte, es gebe keine Hinweise darauf, dass die jungen Randalierenden in Mailand von außen gelenkt worden seien.

      ANSA
    21. Industrieverbände in Kampanien und Apulien warnen, ihre Mitgliedsunternehmen stünden wegen Streiks und Protesten von Lkw‑Fahrern über die stark gestiegenen Treibstoffpreise am Rande des Zusammenbruchs.

      ANSA
    22. Nach Plünderungen tauchten gestohlene Waren auf der Plattform Vinted auf; das Unternehmen sperrte daraufhin Angebote und Konten, und in Paris räumen Kunden geplünderte Läden wieder auf.

      Tagesspiegel · Spiegel
    23. Österreichs Sicherheitsbehörden sehen keine Anzeichen dafür, dass sich Proteste wie in Frankreich oder Italien in Österreich gewaltsam ausweiten könnten.

      Die Presse
    24. Präsident Emmanuel Macron kritisierte ausländische Regierungschefs für «dumme» Äußerungen zur Gewalt in Frankreich und wies Behauptungen zurück, Migration oder ausländische Einmischung seien Ursache der Unruhen.

      ABC News · Euronews · South China Morning Post · Zeit · RFI
    25. Die Supermarktkette Carrefour beziffert den Schaden durch Plünderungen, Diebstahl, Sachschäden und zusätzliche Sicherheitskosten auf etwa 1,6 Milliarden Euro.

      The Independent
    26. An den Flughäfen Crotone und Reggio Calabria in Kalabrien ist der Flugzeugtreibstoff ausgegangen, nachdem Lkw‑Fahrer im Rahmen von Protesten gegen hohe Treibstoffpreise die Versorgung gestört haben.

      Salzburger Nachrichten
    27. Premierminister Sébastien Lecornu führt wegen der anhaltenden Proteste Gespräche mit Gewerkschaften und kündigte eine stärkere Sicherheitsstrategie für bevorstehende Demonstrationen an.

      Deutschlandfunk · France 24
    28. Italien meldet fast 200 verletzte Polizistinnen und Polizisten sowie 330 Festnahmen nach den Ausschreitungen in Mailand; rund die Hälfte der Festgenommenen soll ausländischer Herkunft sein.

      Euronews · France 24
    29. In Süditalien sind wegen Blockaden von Lkw-Fahrern zahlreiche Autobahnen gesperrt und Supermarktregale, darunter Pasta, vielerorts leer; die Regierung kündigte Hilfsmaßnahmen an, um die Versorgungslücken zu schließen.

      tagesschau · Kleine Zeitung · Salzburger Nachrichten
    30. Frankreich hat in Paris, Lyon und weiteren Städten erneut nächtliche Ausgangssperren verhängt und erklärt, diese würden „so lange wie nötig“ gelten.

      Deutschlandfunk · NPR
    31. Premierminister Sébastien Lecornu will sich vor neuen Protesten mit Gewerkschaften treffen, nachdem in mehreren Städten Ausgangssperren verhängt wurden, um eine Fortsetzung der Gewalt und Plünderungen zu verhindern.

      France 24
  6. Dienstag, 20. Oktober

    1. Ein virales Video zeigt, wie französische Bereitschaftspolizisten einen 26-jährigen Straßenmediziner gewaltsam schlagen; Behauptungen über seinen Tod sind falsch, der Mann lebt und hat mit France24 gesprochen.

      France 24
    2. Die Unruhen am Wochenende haben mehr als 3.000 Unternehmen beschädigt; Geschäftsinhaber sehen sich dadurch mit teils verheerenden Verlusten konfrontiert.

      Al Jazeera
    3. Italien hat die Entsendung von 500 Soldaten nach Mailand genehmigt und eine Reihe verschärfter Sicherheitsgesetze beschlossen; die Proteste haben nach Angaben der Berichte die Pastaproduktion und Lebensmittelanlieferungen im Süden des Landes beeinträchtigt.

      France 24
    4. In Frankreich werden Hunderte von Beschuldigten in Eilverfahren vor Gericht gestellt; seit dem 17. Oktober sind mehr als 2.000 Personen in Gewahrsam genommen worden, fast 70 Prozent davon sind Erwachsene und die Verfahren sollen Einblick in Profile und Tatbeiträge geben.

      France 24
    5. Die Pariser Polizei ordnete für Teile der Stadt eine neue Ausgangssperre ab Dienstag, 21:00 Uhr GMT, an, nachdem eine frühere Sperre nach Angaben der Behörden zur Wiederherstellung der Ruhe beigetragen habe.

      France 24
    6. Die Krise spaltet Frankreich politisch; die Bilder von Gewalt prägen den Präsidentschaftswahlkampf und könnten der extremen Rechten und der extremen Linken nützen.

      ZDFheute
    7. Mehrere französische Städte haben für den heutigen Abend erneut Ausgangssperren verhängt; die Sicherheitskräfte sollen massiv verstärkt werden und es werden auch Truppen eingesetzt.

      Deutschlandfunk · ABC Australia
    8. Die französische Polizei wertet verstärkt Social‑Media‑Posts und Überwachungsvideos aus, um mutmaßliche Plünderer zu identifizieren und festzunehmen.

      France 24
    9. Die Handelskette Carrefour hat infolge der Ausschreitungen ihre Prognose gekappt und nennt die Unruhen als Ursache für die negativen Auswirkungen auf das Geschäft.

      Tagesspiegel · Zeit
    10. Frankreich will bei neuen Krawallen Militär einsetzen; die „Sentinelle“-Einheit soll zur Entlastung der Polizei mobilisiert werden.

      Welt
    11. Im Netz kursieren Aufrufe zu Demonstrationen in mehreren deutschen Städten am 31. Oktober; Hessens Innenminister Roman Poseck kündigte ein striktes Vorgehen gegen potenzielle Randalierer an.

      Welt
    12. Der französische Justizminister Gérald Darmanin kündigte an, Randalierer müssten mit „äußerst harten“ Strafen rechnen.

      France 24
    13. Premierminister Sébastien Lecornu machte ultralinke Gruppen für die Krawalle verantwortlich und kündigte an, am kommenden Wochenende eine „massive“ Sicherheitspräsenz zu mobilisieren, nachdem Organisatoren neue Proteste angekündigt hatten.

      France 24
    14. Berichte zufolge sind in Frankreich mehr als 2.500 Menschen in Gewahrsam genommen worden; als treibende Kräfte der Eskalation werden Linksradikale und Jugendliche aus den Vorstädten genannt, während die Regierung mit gezielten Ausgangssperren reagiert.

      Handelsblatt
    15. In Paris begannen Ladenbesitzer und Aufräumteams, Schutt zu entfernen und beschädigte Schaufenster und Fassaden nach den nächtlichen Unruhen zu reparieren.

      Euronews
    16. Die Regierung räumt Versäumnisse ein; der Innenminister sprach von einem "Kontrollverlust" in mehreren Großstädten, und das Parlament soll nun in einem Untersuchungsausschuss analysieren, wie es zu den Ausschreitungen kommen konnte.

      n-tv
    17. Premierminister Sébastien Lecornu sagt, die verhängten Ausgangssperren wirkten und die Regierung sehe sich auf dem richtigen Weg; gleichzeitig sind bereits neue Proteste angekündigt.

      Deutsche Welle · CBS News
    18. In Frankreich entbrannte ein Streit über die Rolle der linkspopulistischen Partei La France Insoumise bei den Unruhen, und Israel rechnet mit einem Anstieg jüdischer Einwanderung aus Frankreich infolge der Gewalt.

      Tagesspiegel
    19. Plünderer verkaufen gestohlene Luxusware etwa von Chanel und Gucci offenbar weiterhin über Plattformen wie Vinted, was den Handel mit Beutegut verstärkt.

      Zeit
    20. Premierminister Sébastien Lecornu kündigt an, örtliche Ausgangssperren auszuweiten und sich mit den Bürgermeistern abzustimmen, ob und wo solche Ausgangssperren verhängt werden.

      Al Jazeera
    21. Frankreichs Parlament will einen Untersuchungsausschuss zu den Unruhen und Plünderungen einsetzen, um mögliche Versäumnisse der Behörden aufzuklären.

      Zeit
    22. Versicherer rechnen mit hohen Schäden durch die Unruhen und warnen, solche Ereignisse könnten künftig jährlich auftreten; die Regierung prüft Maßnahmen, um Immobilien gegen Aufruhr verpflichtend zu versichern.

      Financial Times
    23. Die Europäische Kommission schätzt, der Konflikt mit Iran habe Europa rund 100 Milliarden Euro gekostet, eine Belastung, die Berichten zufolge rechten Parteien in Europa politischen Auftrieb verschafft.

      Japan Times
    24. Hongkong hat eine Amber‑Reisewarnung für Frankreich herausgegeben, nachdem wochenlange Proteste über die Bedingungen an Schulen in mehrere Städte übergegriffen und dort zu Zusammenstößen und Sachschäden geführt hatten.

      South China Morning Post
    25. Der frühere französische Nationalspieler Emmanuel Petit sagte, er würde sich „am liebsten mit ihnen prügeln“ und ist der Überzeugung, die Randalierer würden „Frankreich hassen“.

      Welt
    26. Spezialeinheiten nahmen in Limoges einen 40-Jährigen fest, der als Gefährder registriert ist; Ermittler rücken damit nach Angaben in den Berichten das linksextreme Milieu in den Mittelpunkt der Untersuchungen zum Rathausbrand.

      Welt · Spiegel
    27. Bundeskanzler Karl Nehammer (Stocker in Meldung genannt) bezeichnet die brutalen Ausschreitungen in Frankreich als Warnung und fordert, staatsfeindliche Aktivitäten von Islamisten und Linksextremen klar zu unterbinden.

      Kleine Zeitung
    28. Fahnder nahmen einen polizeibekannten Mann wegen Brandstiftung am historischen Rathaus von Limoges fest.

      Tagesspiegel
    29. Premierminister Sébastien Lecornu kündigt an, örtliche Ausgangssperren dort zu verlängern, wo die Lage es erfordert; nach einer ruhigen Nacht sollen Festgenommene aus den Unruhen in beschleunigten Verfahren angeklagt werden.

      New York Times · Zeit · Der Standard · tagesschau · SRF
    30. Italienische Regierungschefin Giorgia Meloni ließ nach den Ausschreitungen in Mailand 500 zusätzliche Soldaten entsenden; die Regierung plant einen Erlass, mehr als 270 Personen wurden festgenommen, und Ausgangssperren für Teile der Innenstadt werden geprüft, Meloni warnte vor einem "Mistgabel"-Aufstand in Europa.

      Welt · Tages-Anzeiger · Der Standard · Kleine Zeitung · Salzburger Nachrichten
    31. US‑Präsident Donald Trump machte die Unruhen in Frankreich für Einwanderung verantwortlich, sagte, Paris werde bald eine „muslimische Stadt“ sein, und erklärte, er habe Präsident Macron bereits davor gewarnt, dass „die ganze Welt“ komme.

      The Guardian · Al Jazeera
  7. Montag, 19. Oktober

    1. In Marseille begannen Aufräumarbeiten, während die Polizei weiterhin vor Ort blieb; Ladenbesitzer berichteten von mehr als 600 geplündeten Geschäften.

      BBC
    2. Die französische Regierung fordert Online‑Marktplätze wie Vinted und eBay auf, den Wiederverkauf offenbar gestohlener Waren aus den Plünderungen zu unterbinden und Anzeigen entsprechender Angebote zu unterdrücken.

      France 24
    3. AI-generierte Bilder, die angeblich ein älteres Paar beim Entkleiden und Ausrauben während der Unruhen zeigen, entpuppten sich als Fälschungen und wurden millionenfach verbreitet; rechtsextreme Accounts haben die Bilder verstärkt.

      France 24
    4. Der rechtspopulistische Rassemblement National versucht, die Proteste für Forderungen nach mehr Law-and-Order zu instrumentalisieren; die politischen Lager liefern sich eine offene Schuldzuweisung für das Chaos.

      France 24
    5. In zwei Pariser Stadtteilen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von Montag 23 Uhr bis Dienstag 6 Uhr; auch in weiteren französischen Städten wurden Ausgangssperren verhängt.

      SRF
    6. In Mailand hat die Polizei nach den Krawallen 220 Minderjährige vernommen, während Proteste in norditalienischen Großstädten teilweise in Gewalt umschlugen.

      Tages-Anzeiger
    7. Schweizer Gruppen nahmen an den Demonstrationen in Paris teil, und für den 20. November ist in mehreren Schweizer Städten ein Jugendstreik angekündigt.

      Tages-Anzeiger
    8. Mehrere Städte, darunter Teile von Paris, Lille und Douai, haben ab dem Abend nächtliche Ausgangssperren für Minderjährige verhängt.

      Zeit
    9. Ein Teenager wurde nach Berichten durch eine Tränengasgranate bei Schulunruhen schwer verletzt; die Polizeibehandlung des Vorfalls wird als ein Faktor gesehen, wie sich die Proteste zur landesweiten Gewalt eskalierten.

      New York Times
    10. Eine Pariser Ladenbesitzerin namens Linda berichtete im Fernsehen, wie ihr Geschäft geplündert und zum Trümmerfeld wurde; einige Täter seien mit Autos gekommen, um gezielt zu plündern.

      Welt
    11. Organisatoren der Proteste rufen offenbar zu weiteren Aktionen auf, während Frankreich landesweit Ausgangssperren zur Eindämmung der Unruhen verhängt hat.

      The Independent
    12. In ersten Städten im Norden Frankreichs wurden Ausgangssperren speziell für Minderjährige verhängt; die Unruhen haben sich offenbar von anfänglichen Schülerprotesten zu landesweiten Ausschreitungen ausgeweitet, wobei radikale Gruppen und Jugendliche zunehmend das Geschehen dominieren.

      Welt · NZZ
    13. Die französische Regierung kündigt neben lokalen Ausgangssperren finanzielle Unterstützung für betroffene Geschäfte sowie ein härteres justizielles Vorgehen an und hält weiterhin die Möglichkeit eines Ausnahmezustands offen.

      France 24
    14. Präsident Sergio Mattarella bezeichnete die Gewalt bei den Unruhen in Mailand als inakzeptabel und bekundete volle Solidarität mit den Einsatzkräften.

      ANSA
    15. Italiens Regierung plant nach den Krawallen in Mailand den Einsatz von 500 zusätzlichen Soldaten in der Stadt und erwägt nächtliche Ausgangssperren sowie längeren Gewahrsam für Minderjährige als Teil eines härteren Vorgehens.

      Welt · ORF · The Guardian · The Independent · Deutschlandfunk
    16. Premierminister Lecornu sagte, am Samstag habe man die Kontrolle verloren; die Unruhen führten zu mindestens 3.000 geplünderten Geschäften und fast 1.000 verletzten Polizisten. Präsident Macron lehnte den Rücktritt von Innenminister Nuñez ab.

      NZZ
    17. Staatsanwälte in Mailand sprechen von „zerstörerischen Handlungen von seltener Gewalt“ bei den Ausschreitungen und untersuchen die Beteiligten, darunter zahlreiche junge Erwachsene.

      ANSA
    18. In Frankreich wurden nach Angaben von Behörden mindestens 2.400 Personen im Zuge der Unruhen festgenommen, teils wegen Plünderungen, teils wegen Verdachts auf Teilnahme an Ausschreitungen.

      France 24
    19. Italien kündigt nach den Krawallen in Mailand ein entschlossenes Vorgehen an: Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will Maßnahmen in einem Dekret vorsehen, das nach einer Sicherheitsrunde am Dienstag beschlossen werden soll.

      Handelsblatt · ANSA
    20. Social‑Media‑Videos zeigen, dass französische Ladeninhaber und Anwohner sich eigenständig gegen Plünderer und Randalierer zur Wehr setzten, wofür es in der Öffentlichkeit viel Zustimmung gab.

      Euronews
    21. In Frankreich entbrannte eine Debatte darüber, wer für die Gewaltexzesse verantwortlich ist; einige kritisieren das Versagen der Sicherheitskräfte, andere rechtfertigen die Proteste, womit auch bekannte Intellektuelle in die Diskussion einbezogen sind.

      FAZ

Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.

Alle Artikel

  1. Montag, 26. Oktober

    Frankreich

    Regierung sagt Milliarden und Reformen nach Schulprotesten zu

    Nach wochenlangen Demonstrationen von Schülern und Studierenden hat Frankreichs Regierung umfassende Schritte im Bildungsbereich angekündigt. Vorgesehen sind laut Der Standard fünf Milliarden Euro, mehr Lehrkräfte und Änderungen beim Hochschulzugang. Dennoch sollen die Proteste weitergehen, berichten n-tv und Zeit.

    International · Politik26.10., 20:48 Uhr5 Quellen
  2. Sonntag, 25. Oktober

    Spanien

    Barcelona: Rund 100 Festnahmen nach Randalen und Plünderungen

    In Barcelona hat die Polizei nach gewaltsamen Ausschreitungen bei Protesten rund 100 Personen festgenommen. Laut Medienberichten war etwa ein Viertel der Festgenommenen minderjährig; es kam zu Plünderungen und Bränden.

    International · Chronik25.10., 13:40 Uhr8 Quellen
  3. Samstag, 24. Oktober

    Europaweit

    Pensionen-Proteste: Tausende in Madrid, Polizei-Einsätze in Tirana

    In mehreren Ländern Europas haben am Samstag Menschen für den Erhalt staatlicher Pensionen demonstriert. In Madrid variierten die Angaben zur Teilnehmerzahl deutlich. In Albanien setzte die Polizei Wasserwerfer und Gummigeschosse ein.

    International · Chronik24.10., 22:32 Uhr6 Quellen
    Frankreich-Proteste

    70.000 Kräfte im Einsatz: Frankreich rüstet sich für Proteste

    Frankreich fährt zum Protestwochenende die Sicherheitsvorkehrungen hoch. Laut SRF sollen landesweit 70.000 Einsatzkräfte mobilisiert werden. In Paris bleiben mehrere Museen und die Oper geschlossen, berichtete der Deutschlandfunk.

    International · Chronik24.10., 14:37 Uhr12 Quellen
    Frankreich

    RN-Parteitag in Orléans: Proteste und großer Polizeieinsatz erwartet

    Das Rassemblement National (RN) tagt am Wochenende in Orléans. Laut Behörden werden große Proteste erwartet; mehr als 70.000 Polizisten sind landesweit im Einsatz, wie die BBC berichtet. Parteichef Jordan Bardella stellt sich laut Salzburger Nachrichten am Samstag ohne Gegenkandidaten der Wiederwahl, Marine Le Pen will am Sonntag ihre Präsidentschaftskampagne starten.

    International · Politik24.10., 07:12 Uhr4 Quellen
  4. Freitag, 23. Oktober

    Sicherheitslage

    Frankreich mobilisiert 70.000 Polizisten für Proteste am Samstag

    Frankreich fährt seine Sicherheitskräfte massiv hoch: Am Samstag sollen landesweit rund 70.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein, darunter Spezialeinheiten, wie The Guardian berichtet. Ausgangssperren bleiben in Kraft, meldet die Welt.

    International · Chronik23.10., 22:04 Uhr13 Quellen
    Frankreich

    70.000 Sicherheitskräfte vor Protestwochenende mobilisiert

    Frankreich setzt am Samstag landesweit 70.000 Polizei- und Gendarmeriekräfte ein. Innenminister Laurent Nuñez warnte vor in sozialen Medien verbreiteten Aufrufen zu Gewalt und Plünderungen; Geschäfte und Einrichtungen bereiten sich vor.

    International · Chronik23.10., 20:05 Uhr16 Quellen
  5. Donnerstag, 22. Oktober

    Frankreich

    Nach Krawallen: Frankreich beschränkt Demos – Marseille untersagt alle Proteste

    Frankreich schränkt nach gewaltsamen Protesten Demonstrationen ein: Am Samstag sind landesweit nur von Gewerkschaften angemeldete Kundgebungen erlaubt, in Marseille sind alle Proteste untersagt, wie der Deutschlandfunk berichtet. Präsident Emmanuel Macron begründete die Schritte mit dem Ziel, die Lage zu beruhigen, so die New York Times. In Paris fürchten Geschäftsleute neue Plünderungen, berichtet France 24.

    International · Chronik22.10., 20:34 Uhr7 Quellen
    Frankreich

    Macron schränkt Kundgebungen ein – Nicht‑Gewerkschaftsdemos verboten

    Nach Ausschreitungen kündigt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Einschränkungen für Kundgebungen an. Nicht von Gewerkschaften organisierte Demonstrationen sollen untersagt werden; für Samstag sind nur Gewerkschaftsmärsche vorgesehen. Geplante Proteste am Donnerstag sind in Teilen mehrerer Städte verboten.

    International · Politik22.10., 15:36 Uhr10 Quellen
    Frankreich-Proteste

    Paris untersagt Demos – Le Pen legt in Umfragen nach Unruhen zu

    Nach gewaltsamen Ausschreitungen hat die Polizei Demonstrationen in Teilen von Paris untersagt, berichtet France 24. Gleichzeitig verzeichnet Marine Le Pen in einer neuen Ifop-Umfrage Zuwächse und liegt je nach Szenario bei 34 bis 38 Prozent, so ZDFheute. In Stichwahl-Szenarien führt sie demnach in allen Konstellationen.

    International · Politik22.10., 04:57 Uhr7 Quellen
  6. Mittwoch, 21. Oktober

    Frankreich-Proteste

    CGT ruft zu Streiks ab 5. November auf – Märkte und Nachbarn nervös

    In Frankreich halten nach gewaltsamen Protesten die politischen und wirtschaftlichen Folgen an: Die Gewerkschaft CGT kündigt ab 5. November Streiks an, während die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen über fünf Prozent gestiegen sind. Parallel wächst in Deutschland die Sorge vor Nachahmerprotesten, und in Europa wird über mögliche ausländische Einflussnahme gestritten.

    International · Politik21.10., 15:37 Uhr11 Quellen
    Italien

    Proteste wegen Teuerung: Blockaden im Süden – 500 Soldaten für Mailand

    In Süditalien führen Blockaden von Lkw-Fahrern und Landwirten zu Lieferengpässen und leeren Regalen. Nach Ausschreitungen in Mailand lässt die Regierung 500 Soldaten zur Unterstützung der Polizei aufmarschieren und verschärft Sicherheitsregeln, berichten mehrere Medien.

    International · Chronik21.10., 12:09 Uhr5 Quellen
    Frankreich

    Nach Ausschreitungen: Frankreich kündigt massiven Polizeieinsatz und Militärhilfe an

    Nach schweren Ausschreitungen bei landesweiten Protesten in Frankreich will Premierminister Sébastien Lecornu die Sicherheitskräfte deutlich verstärken. Laut France 24 ist ein massiver Polizeieinsatz geplant; Innenminister Laurent Nunez kündigte Militärunterstützung an. Am Samstag wurden laut South China Morning Post mindestens 2.400 Personen festgenommen.

    International · Chronik21.10., 11:42 Uhr6 Quellen
  7. Dienstag, 20. Oktober

    Italien

    Rom entsendet 500 Soldaten mit Polizeibefugnissen nach Mailand

    Nach Ausschreitungen und Plünderungen am Wochenende will die Regierung in Rom 500 zusätzliche Soldaten nach Mailand schicken. Der Beschluss soll laut ANSA am Dienstag im Ministerrat fallen.

    International · Politik20.10., 18:35 Uhr6 Quellen
    Italien

    Nach Krawallen: Rom schickt 500 Soldaten nach Mailand

    Nach schweren Ausschreitungen in Mailand am Wochenende will die italienische Regierung 500 zusätzliche Soldaten entsenden. Laut Salzburger Nachrichten ist dies Teil eines Sicherheitspakets, das am Dienstag im Kabinett beschlossen werden soll; der Tages‑Anzeiger berichtet von Plünderungen, mehr als 270 Festnahmen und diskutierten Ausgangssperren in Teilen der Innenstadt.

    International · Politik20.10., 18:05 Uhr5 Quellen
    Frankreich

    Nach ruhiger Nacht: Frankreich verlängert örtliche Ausgangssperren

    Nach einer vergleichsweise ruhigen Nacht unter lokalen Ausgangssperren will Frankreich die Maßnahmen fortsetzen. Zuvor waren landesweite Demonstrationen in mehreren Städten in Gewalt, Plünderungen und Brände umgeschlagen. Die Regierung räumte Fehleinschätzungen ein und nennt hohe Schäden.

    International · Chronik20.10., 11:40 Uhr17 Quellen
  8. Montag, 19. Oktober

    Italien

    Mailand: Über 200 Jugendliche erfasst, 160 Festnahmen gemeldet

    In Mailand ist es den zweiten Tag in Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben von Kurier und Salzburger Nachrichten wurden am Sonntag über 200 Jugendliche zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeiwache gebracht; Welt und Süddeutsche Zeitung berichten von mindestens 160 Festnahmen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte für Montag eine Krisensitzung an.

    International · Chronik19.10., 11:10 Uhr8 Quellen
    Italien

    Erneute Krawalle in Mailand: Plünderungen, Brände und zahlreiche Festnahmen

    Zum zweiten Mal in Folge ist es in Mailand zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rund um den Dom wurden Läden geplündert, es gab Brände, die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni berief für Montag eine Sicherheitsbesprechung ein.

    International · Chronik19.10., 06:42 Uhr11 Quellen
  9. Sonntag, 18. Oktober

    Portugal

    Zehntausende protestieren in Lissabon gegen Teuerung und Wohnungsnot

    In Lissabon sind am Samstag laut Kurier und Der Standard Zehntausende gegen hohe Lebenshaltungskosten und die Wohnungskrise auf die Straße gegangen. Am Sonntag wurde nach ORF-Angaben in der Hauptstadt ein Protestcamp errichtet.

    International · Politik18.10., 16:06 Uhr4 Quellen
    Frankreich

    Rathaus von Limoges brennt – Plünderungen und Hunderte Festnahmen nach Protesten

    Ein landesweiter Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten hat in Frankreich teils in schwere Ausschreitungen gemündet. In Limoges ging das 143 Jahre alte Rathaus in Flammen auf, zahlreiche Städte meldeten Plünderungen und Hunderte Festnahmen. Laut Kurier tagte die Regierung in einer Krisensitzung.

    International · Politik18.10., 00:01 Uhr13 Quellen
  10. Samstag, 17. Oktober

    Protesttag

    Frankreich rüstet für landesweite Demos – Polizei warnt vor Gewalt

    In Frankreich werden am Samstag bei einem Aktionstag gegen hohe Lebenshaltungskosten zehntausende Demonstrierende erwartet. Die Behörden befürchten Blockaden und Ausschreitungen und kündigten ein hartes Vorgehen an, inklusive Blendgranaten und Gummigeschossen, so Innenminister Laurent Nuñez laut Salzburger Nachrichten. Auch ein Wiederaufleben der „Gelbwesten“ ist angekündigt.

    International · Chronik17.10., 07:12 Uhr5 Quellen
  11. Dienstag, 13. Oktober

    Frankreich

    Schülerproteste in Frankreich: Rund 200 Oberschulen weiter geschlossen

    In Frankreich sind erneut Zehntausende gegen Zustände an Schulen auf die Straße gegangen. Der Standard meldet rund 200 geschlossene Oberschulen. Die Aktivistin Greta Thunberg schloss sich Demonstrierenden in Saint-Denis an.

    International · Politik13.10., 16:07 Uhr7 Quellen
  12. Sonntag, 11. Oktober

    Frankreich

    Schüler- und Studentenproteste setzen Frankreichs Wahlkampf unter Druck

    In Frankreich blockieren Schüler und Studierende laut Tages-Anzeiger hunderte Schulen und demonstrieren landesweit. Euronews sieht dadurch den Präsidentschaftswahlkampf unter Druck; die FAZ meldet für Präsident Macron nur noch 15 Prozent Zustimmung, gewählt wird im Frühjahr.

    International · Politik11.10., 11:39 Uhr3 Quellen
  13. Samstag, 10. Oktober

    Belgien

    Brüssel: Krawalle am Rand von Anti‑Spar‑Demo – über 100 Festnahmen

    In Brüssel ist es am Freitag, 9. Oktober, am Rand einer von Gewerkschaften organisierten Großkundgebung gegen Sparpläne zu Zusammenstößen gekommen. Die Polizei sprach von 30.000 Teilnehmenden und setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Bis zum Abend wurden laut Polizei über 100 Personen angehalten.

    International · Politik10.10., 03:19 Uhr4 Quellen
  14. Donnerstag, 8. Oktober

  15. Mittwoch, 7. Oktober

    Frankreich

    Regierung stoppt vorerst Schockgranaten bei Schulprotesten

    Frankreich setzt den Einsatz von Schockgranaten bei den Schülerprotesten aus. Auslöser ist laut France 24 und BBC die schwere Verletzung eines Jugendlichen, dem eine Hand abgerissen wurde; France 24 nennt das Opfer als 15-Jährigen. Weitere Kundgebungen sind angekündigt.

    International · Chronik07.10., 20:34 Uhr12 Quellen
  16. Dienstag, 6. Oktober

    Frankreich

    Landesweiter Protesttag: Schüler blockieren Gymnasien in Frankreich

    In Frankreich haben Schülerinnen und Schüler am Dienstag zahlreiche Gymnasien und einige Universitäten blockiert. In Paris werden zu einer Demonstration Zehntausende erwartet; die Behörden rechnen laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.

    International · Politik06.10., 12:09 Uhr5 Quellen
    Frankreich

    Gewerkschaften unterstützen Frankreichs Schülerproteste landesweit

    In Frankreich sind am Dienstag erneut landesweite Demonstrationen an Schulen angekündigt, zu denen sich auch Gewerkschaften gesellen. Die Polizei bereitet sich laut Euronews auf einen großen Einsatz vor; in Paris rechnen die Behörden laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.

    International · Politik06.10., 07:12 Uhr5 Quellen
  17. Montag, 5. Oktober

    Frankreich

    Schülerproteste legen Hunderte Schulen lahm – schwere Verletzung in Lens

    In Frankreich haben anhaltende Schülerproteste gegen Unterrichts- und Ausstattungsmängel landesweit den Betrieb an Hunderten Schulen gestört oder zum Erliegen gebracht, berichten France 24, RFI und CBS News. In Lens verlor ein 15-Jähriger bei einem Vorfall mit einer Granate eine Hand; laut n-tv wird der genaue Hergang untersucht.

    International · Chronik05.10., 19:04 Uhr13 Quellen
  18. Sonntag, 4. Oktober

    Schulproteste

    Rund 5.000 Festnahmen in Frankreich – bis zu 500 Schulen geschlossen

    Vor einer neuen Mobilisierung am Dienstag bleiben in Frankreich am Montag 400 bis 500 weiterführende Schulen ganz oder teilweise geschlossen. 24 Schulen wurden seit Beginn der Proteste beschädigt, heißt es aus dem Bildungsministerium. Laut Medien wurden seit Start der Bewegung rund 5.000 Personen festgenommen, großteils Minderjährige.

    International · Chronik04.10., 21:33 Uhr9 Quellen
  19. Samstag, 3. Oktober

    Frankreich

    Mehr als 5.000 Festnahmen bei Schülerprotesten in Frankreich

    Seit Wochenbeginn sind in Frankreich bei Schüler- und Studierendenprotesten mehr als 5.000 Menschen festgenommen worden. Nach Angaben der Regierung waren die meisten davon minderjährig; Behörden melden Angriffe und zahlreiche Verletzte.

    International · Chronik03.10., 14:37 Uhr13 Quellen
  20. Freitag, 2. Oktober

    Frankreich

    Frankreich: Schulproteste eskalieren – Hunderte Schulen geschlossen, viele Verletzte

    In Frankreich halten die teils gewaltsamen Schülerproteste an. Laut CBS News mussten Hunderte Schulen schließen, es gab zahlreiche Verletzte; Al Jazeera berichtet von „hunderten“ Verletzungen. Die Regierung bietet Gespräche an und stellt zugleich Konsequenzen in Aussicht.

    International · Chronik02.10., 17:35 Uhr10 Quellen
    Frankreich

    Regierung lädt zu Gesprächen – Hunderte Schulen bleiben geschlossen

    Nach tagelangen, teils gewaltsamen Schülerprotesten lädt Bildungsminister Édouard Geffray Vertreter von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Gewerkschaften zu Gesprächen ein, berichtet der Deutschlandfunk. Laut The Guardian waren am Freitag rund 400 Schulen geschlossen; nahezu 3.000 Jugendliche seien seit Beginn der Spannungen festgenommen worden.

    International · Chronik02.10., 14:07 Uhr11 Quellen
  21. Donnerstag, 1. Oktober

    Frankreich

    Schülerproteste in Frankreich erreichen Universitäten

    Die landesweiten Schülerproteste in Frankreich haben laut RFI auch Universitäten erfasst. Wegen der Eskalation tagt ein Krisenstab, berichten Der Standard und die Salzburger Nachrichten. Nach Angaben des Bildungsministeriums, zitiert von der FAZ, gab es seit Beginn der Proteste rund 120 Verletzte; am Mittwoch wurden laut Salzburger Nachrichten mehr als 600 Menschen festgenommen.

    International · Politik01.10., 15:09 Uhr6 Quellen
  22. Mittwoch, 30. September

    Frankreich

    Ausschreitungen an Schulen in Frankreich: 625 Festnahmen

    An Frankreichs Schulen ist es am Mittwoch erneut zu Ausschreitungen gekommen. Medien berichten von Bränden und Verletzten; die Zahl der Festnahmen stieg laut ORF auf 625. Die Lage weitet sich demnach aus.

    International · Chronik30.09., 21:32 Uhr4 Quellen