Freitag, 30. Oktober 2026
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Energiepreise

Hohe Ölpreise lassen Shell, TotalEnergies und Repsol abheben – Ruf nach Sonderabgabe

Europas große Ölkonzerne verbuchen infolge des Iran-Kriegs und hoher Raffineriemargen Milliardengewinne. Shell, TotalEnergies und Repsol meldeten im dritten Quartal deutliche Zuwächse; auch die OMV steigerte ihr Ergebnis, berichten ORF und ZDFheute. Aus der Politik werden Forderungen nach einer Sonderabgabe bzw. Übergewinnsteuer lauter.

Wirtschaft: Hohe Ölpreise lassen Shell, TotalEnergies und Repsol abheben – Ruf nach Sonderabgabe
Übereinstimmung der Quellen90/100 · sehr hoch
Fakten: einigDarstellung: ähnlich7 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Der Anstieg der Rohölpreise im Gefolge des Iran-Kriegs hat die Ergebnisse europäischer Ölmultis stark beflügelt. Laut ZDFheute verdoppelte Shell den bereinigten Quartalsgewinn auf 10,8 Milliarden US‑Dollar (9,7 Mrd. Euro) – den zweithöchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Bei TotalEnergies stieg der bereinigte Nettogewinn auf gut neun Milliarden Dollar, Repsol vervielfachte auf rund 2,7 Milliarden Euro. Wie der ORF berichtet, legte auch die österreichische OMV beim Gewinn kräftig zu.

Als Preistreiber wirken dem ZDF zufolge Liefer- und Produktionsausfälle im Nahen Osten sowie Störungen des Tankerverkehrs in der Straße von Hormus; auch der Ausfall von LNG‑Lieferungen aus dem Persischen Golf habe zusätzliche Erträge ermöglicht. Der Brent‑Preis lag demnach im dritten Quartal im Schnitt bei über 90 US‑Dollar pro Barrel, aktuell bei rund 113 Dollar; vor Kriegsbeginn waren es weniger als 70 Dollar. Zudem liefen Raffinerien in Europa zuletzt auf Hochtouren (ORF, Tages‑Anzeiger).

Die Unternehmen kündigten umfangreiche Kapitalrückflüsse an: Shell plant laut ZDFheute Aktienrückkäufe von fünf Milliarden Dollar, TotalEnergies sieht für das Schlussquartal und Anfang 2027 Rückkäufe über 2,5 Milliarden Dollar vor, Repsol will noch heuer eigene Aktien im Wert von 950 Millionen Euro erwerben. An den Börsen legten die Titel am Donnerstag zu (ZDFheute, Tagesspiegel).

Forderungen nach Übergewinnsteuer

Die hohen Gewinne befeuern politische Debatten. In Deutschland kritisieren Vertreterinnen und Vertreter der Grünen und der Linken die Profite und drängen auf eine Übergewinnsteuer; die Grünen sprechen von „Rekordprofiten“, die Linke hält eine nationale Besteuerung von Übergewinnen für machbar (ZDFheute, Deutschlandfunk). In Hamburg demonstrierten Greenpeace‑Aktivisten an einer Shell‑Tankstelle für eine solche Abgabe; in einer Mitteilung war von „Preiserpressung“ die Rede (ZDFheute).

Auch international nimmt der Ruf nach Sonderabgaben zu: Die Internationale Steuerbeobachtungsstelle wirbt laut taz für eine neue Übergewinnsteuer auf Ölprofite; für Deutschland werde ein jährliches Aufkommen von rund drei Milliarden Euro veranschlagt.

Quellenvergleich

So berichten 8 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 90/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • Iran-Krieg treibt Ölpreise; europäische Ölkonzerne melden starke Q3-Gewinne (Shell, TotalEnergies, Repsol) ORF · ZDFheute · Tagesspiegel · Tages-Anzeiger · Deutschlandfunk
  • Rufe nach Übergewinnsteuer/Sonderabgabe werden lauter ZDFheute · Deutschlandfunk · taz · Tagesspiegel

Nur bei einzelnen Quellen

  • ZDFheute: Konkrete Zahlen: Shell 10,8 Mrd. USD; TotalEnergies >9 Mrd. USD; Repsol ca. 2,7 Mrd. EUR
  • ZDFheute: Brent: Ø Q3 >90 USD, aktuell ~113 USD, vor Kriegsbeginn <70 USD
  • ZDFheute: Angekündigte Aktienrückkäufe: Shell 5 Mrd. USD; TotalEnergies 2,5 Mrd. USD; Repsol 950 Mio. EUR
  • taz: Schätzung: neue Übergewinnsteuer brächte Deutschland 3 Mrd. EUR pro Jahr

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • ORF: stellt hohe Raffineriemargen und OMV-Gewinnanstieg heraus
  • ZDFheute: betont Gewinnsprünge, Buybacks und politische Kritik in Deutschland
  • Deutschlandfunk: hebt Forderung der Grünen nach Sonderabgabe hervor
  • Tages-Anzeiger: betont volle Auslastung der Raffinerien und Shell-Gewinnverdopplung
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • linksliberal: 3 (taz, Tages-Anzeiger, Zeit)
  • Mitte: 1 (Tagesspiegel)
  • öffentlich-rechtlich: 3 (Deutschlandfunk, ORF, ZDFheute)

Unter den deutschsprachigen Medien berichten dazu bisher vor allem linksliberale.

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Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. Deutschlandfunk: Hoher Rohölpreis - Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein - Grüne fordern Sonderabgabe
  2. ORF: Europas Ölkonzerne mit riesigen Gewinnen
  3. taz: Übergewinnsteuer: Ölkonzerne können ruhig was abgeben
  4. ZDFheute: Iran-Krieg: Hohe Ölpreise bescheren Shell & Co. Gewinnsprünge
  5. Tages-Anzeiger: Hohe Ölpreise: Raffinerien laufen auf Hochtouren – Shell verdoppelt den Quartalsgewinn
  6. Tagesspiegel: Ölmultis: Hohe Ölpreise sorgen bei Shell & Co für Gewinnsprünge
  7. Zeit: Ölmultis: Hohe Ölpreise sorgen bei Shell & Co für Gewinnsprünge
  8. APA-OTS: Grüne/Schwarz: OMV hat ihren Sprit-Gewinn fast verdreifacht – die Menschen zahlen an der Zapfsäule, die Regierung schaut zu
  9. Deutschlandfunk: Hoher Rohölpreis - Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein - Grüne fordern Sonderabgabe