Dienstag, 3. November 2026
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Energiepreise

Gaspreis über 100 Euro: Mehrkosten für Haushalte in Österreich

Der europäische Referenzpreis für Erdgas ist erstmals seit 2022 wieder über 100 Euro je Megawattstunde gestiegen. Laut E‑Control drohen Neukunden beim Heizen mit Gas jährliche Mehrkosten von 300 bis 500 Euro. Trotz niedrigerer Speicherstände gilt die Versorgung als gesichert.

Wirtschaft: Gaspreis über 100 Euro: Mehrkosten für Haushalte in Österreich
Übereinstimmung der Quellen82/100 · hoch
Fakten: einigDarstellung: ähnlich3 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Der europäische Gaspreis hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdreifacht; der TTF-Kontrakt kletterte vergangene Woche erstmals seit 2022 wieder über 100 Euro pro Megawattstunde, berichtet der Kurier. Vor Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar habe der Preis noch bei rund 32 Euro gelegen. Der Standard führt die jüngste Verteuerung auf die Spannungen rund um den Iran zurück; Deutschland fülle seine Speicher vor dem Winter weiter auf.

Preisschwankungen und geopolitische Lage

Am Montag gaben Öl- und Gaspreise laut Kurier zwar leicht nach. Demnach habe das Portal Axios berichtet, US-Präsident Donald Trump wolle der Diplomatie mehr Zeit geben, bevor er nach den Kongresswahlen am 3. November neue Angriffe auf den Iran anordne. Zuvor hatte er laut Kurier entsprechende Schritte in Aussicht gestellt.

Speicherstände und Versorgungslage

In Österreich sind die Gasspeicher derzeit zu etwa 66 Prozent gefüllt, im Vorjahr waren es zur gleichen Zeit fast 84 Prozent, so der Kurier. Der auch von Händlern genutzte OMV-Speicher liege bei 55 Prozent. Die E‑Control gehe dennoch von einer gesicherten Versorgung aus – auch bei einem kalten Winter. Österreich verfüge im EU-Vergleich über sehr große Speicher, die in etwa einen Jahresverbrauch aufnehmen könnten, heißt es weiter. In Deutschland sind die Speicher laut Bundesnetzagentur zu 61,6 Prozent gefüllt; der Zielwert von rund 70 Prozent zum 1. November wurde verfehlt. Die Behörde erklärte dennoch, die Versorgung sei stabil, berichtet der Kurier.

Belastung der Haushalte und Netzentgelte

Johannes Mayer, Leiter der Volkswirtschaftsabteilung der E‑Control, bezifferte in der ZiB2 laut Kurier die Mehrbelastung: Wer jetzt einen neuen Gasvertrag abschließt, zahlt demnach 300 bis 500 Euro pro Jahr zusätzlich. Eine spürbare Entlastung erwartet er nicht vor dem ersten Quartal 2027. Strompreise für Haushalte dürften vorerst stabil bleiben. Die E‑Control empfiehlt Energiesparen; schon 1 Grad weniger Raumtemperatur könne bis zu 6 Prozent Energie einsparen, so der Kurier. Aus dem Energieministerium erklärte ÖVP‑Staatssekretärin Elisabeth Zehetner laut Kurier, man nehme die Preisentwicklungen „sehr ernst“. Sie riet, bestehende Verträge und Bindungen zu prüfen und Angebote über den Tarifkalkulator der E‑Control zu vergleichen. Zugleich verwies sie auf steigende Gasnetzentgelte, weil der Gasverbrauch sinke, mehr Haushalte umsteigen und Transit­einnahmen – insbesondere Richtung Italien – zurückgehen. Der Kurier berichtet zudem, die Regierung wolle das Gasnetz verkleinern.

Debatte über Bezugsquellen und Unternehmensgewinne

Die Presse hebt hervor, dass Europa laut befragten Experten deutlich höhere Gaspreise als die USA zahlt – demnach etwa das Zehnfache – und diskutiert politische Vorschläge, unter anderem eine Rückkehr zu russischen Lieferungen. Der Kurier verweist auf stark gestiegene Gewinne der Energiebranche: Mehr als 50 große US‑Öl‑ und Gaskonzerne erzielten laut einer Auswertung der New York Times von April bis September zusammen über 130 Milliarden Dollar; in Europa hätten Shell und TotalEnergies ihre bereinigten Gewinne im dritten Quartal auf 10,8 bzw. 9,1 Milliarden Dollar verdoppelt. Zur energiepolitischen Ausrichtung sagte die frühere Energieministerin Leonore Gewessler laut Kurier: „Heimatstrom statt Putingas.“

Quellenvergleich

So berichten 3 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 82/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • Spannungen rund um den Iran treiben die Gaspreise in Europa nach oben Der Standard · Kurier

Nur bei einzelnen Quellen

  • Kurier: TTF erstmals seit 2022 wieder über 100 €/MWh; Speicherstände in Österreich und Deutschland; Mehrkosten 300–500 Euro für Neukunden; Versorgung laut E‑Control gesichert
  • Der Standard: Deutschland füllt Gasspeicher vor dem Winter auf
  • Die Presse: Europa hat etwa zehnmal so hohe Gaspreise wie die USA; Debatte über Rückkehr zu russischen Lieferungen

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • Der Standard: stellt Preisauftrieb und Deutschlands Speicherstrategie in den Vordergrund
  • Die Presse: fokussiert auf Experteneinschätzungen zu Preisniveaus und Bezugsquellen
  • Kurier: betont Haushaltsbelastung, Speicherfüllstände und mögliche Netzreform
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • linksliberal: 1 (Der Standard)
  • Mitte: 1 (Kurier)
  • bürgerlich-konservativ: 1 (Die Presse)

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Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. Der Standard: Europäischer Gaspreis steigt deutlich
  2. Die Presse: Experte rechnet vor: „Dann würde der hohe Gaspreis in Europa um zwei Drittel sinken“ [premium]
  3. Kurier: Gaspreis über 100 Euro: Die Krise ist zurück