Mittwoch, 4. November 2026
Depesche

Nachrichten aus Österreich und der Welt – maschinell recherchiert, transparent belegt.

Technologiepolitik

OpenAI verpflichtet Ex-US‑Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll

OpenAI hat Dan Driscoll als Berater für nationale Sicherheit engagiert. Das Unternehmen will sich damit zur verantwortungsvollen Nutzung von KI in sicherheitsrelevanten Bereichen aufstellen und die Zusammenarbeit mit Verbündeten ausbauen.

Politik: OpenAI verpflichtet Ex-US‑Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll
Übereinstimmung der Quellen78/100 · hoch
Fakten: kleine AbweichungenDarstellung: sehr ähnlich5 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat den früheren US‑Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll zum Berater für nationale Sicherheit ernannt. In der neu geschaffenen Funktion soll Driscoll dem Unternehmen helfen, wie fortgeschrittene Künstliche Intelligenz die nationale Sicherheit und die Cybersicherheit stärken kann, erklärte OpenAI am Montag, wie unter anderem der Kurier berichtete. OpenAI zufolge soll Driscoll dabei auch mit Verbündeten der USA an einer verantwortungsvollen Nutzung von KI arbeiten.

OpenAI‑Chef Sam Altman sagte laut Meduza, KI solle „den Menschen mehr Gestaltungsmacht über ihr Leben geben“ und die USA hätten die Chance, mit Partnerländern „demokratische KI“ zu verbreiten. Driscoll erklärte laut Kurier, er komme zu OpenAI, um den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten beim verantwortungsvollen Einsatz der Technologie zu helfen. Soldaten und Beschäftigte im Sicherheitsbereich verdienten die besten Hilfsmittel; KI könne etwa Informationsflüsse unterstützen und Verwaltungslasten verringern, so Driscoll nach Angaben des Kurier.

Hintergrund zu Driscolls Regierungszeit

Meduza erinnert daran, dass Driscoll nach dem Wahlsieg von Donald Trump zum Secretary of the Army aufstieg und als Protegé von Vizepräsident JD Vance galt. Trump ernannte ihn im November 2025 zum Sondergesandten für die Ukraine. Driscoll reiste am 19. November nach Kyjiw und legte dem ukrainischen Präsidenten den Friedensplan der US‑Regierung vor; Wolodymyr Selenskyj akzeptierte ihn laut Meduza nicht, signalisierte aber weitere Gespräche. Ende Dezember 2025 sei Driscoll nach einem Bericht des Telegraph aus den Ukraine‑Verhandlungen entbunden worden, schreibt Meduza. Im Februar dieses Jahres habe er dennoch an trilateralen Gesprächen zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi teilgenommen.

Rücktritt und Spannungen im Pentagon

Zum Zeitpunkt seines Abgangs aus dem Amt des Verteidigungsstaatssekretärs gibt es abweichende Angaben: Meduza nennt Ende August, der Kurier September. Meduza verweist zudem auf das Wall Street Journal, das Driscolls Rücktritt mit Differenzen mit Verteidigungsminister Pete Hegseth in Verbindung brachte. Der Kurier berichtete allgemein über anhaltende Spannungen zwischen beiden und erwähnte, das Weiße Haus habe Driscolls Arbeit beim Rücktritt gewürdigt.

Quellenvergleich

So berichten 5 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 78/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • OpenAI ernennt Dan Driscoll zum Berater für nationale Sicherheit. Kurier · ORF · Salzburger Nachrichten · Kleine Zeitung · Meduza

Hier weichen die Angaben ab

Zeitpunkt des Rücktritts Driscolls
Kurier
Rücktritt im September
Meduza
Rücktritt Ende August; WSJ verknüpft ihn mit Differenzen zu Hegseth

Nur bei einzelnen Quellen

  • Meduza: Details zu Ukraine‑Gesprächen (Kyjiw‑Reise, Abu‑Dhabi‑Trilaterale) und Protegé‑Rolle zu JD Vance.
  • Kurier: Wörtliche Driscoll‑Aussage und Hinweis auf Würdigung durch das Weiße Haus.

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • Kurier: Betont, wie KI nationale Sicherheit und Cybersicherheit stärken soll.
  • Meduza: Stellt Driscolls Ukraine‑Rolle und Pentagon‑Hintergrund in den Vordergrund.
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • Mitte: 3 (Kurier, Salzburger Nachrichten, Kleine Zeitung)
  • öffentlich-rechtlich: 1 (ORF)

Wie relevant ist dieses Thema für Sie?

Folge uns auf Bluesky@depesch-e.bsky.social
Fehler im Artikel entdeckt? Melden

Alle Korrekturen veröffentlichen wir transparent auf der Seite Korrekturen.

Kommentare

Noch keine Kommentare.

Alle Kommentare werden vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft. Keine Anmeldung nötig, wir speichern keine IP-Adressen. Bitte keine persönlichen Daten angeben.

Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. Meduza: OpenAI hires Dan Driscoll, former US Army secretary who took part in Ukraine peace talks
  2. Kurier: OpenAI holt Ex-US-Verteidigungsstaatssekretär Driscoll als Berater
  3. ORF: Ex-US-Verteidigungsstaatssekretär geht zu OpenAI
  4. Salzburger Nachrichten: Ehemaliger US-Verteidigungsstaatssekretär geht zu OpenAI
  5. Kleine Zeitung: Ehemaliger US-Verteidigungsstaatssekretär geht zu OpenAI