Nestlé verliert Kontrolle über Russland-Tochter nach Zwangsverwaltung
Nestlé hat nach einer von Wladimir Putin angeordneten Zwangsverwaltung faktisch die Kontrolle über seine russische Tochtergesellschaft verloren, berichtet die NZZ. Die Schweizer Regierung soll demnach versuchen, in Moskau Schlimmeres abzuwenden.
Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) meldet, dass der Schweizer Lebensmittelkonzern infolge einer staatlich verordneten Zwangsverwaltung in Russland nicht mehr über seine dortige Tochter bestimmen kann. Laut dem Bericht treten bereits von der russischen Führung begünstigte Akteure im Namen der Nestlé-Gesellschaft in Russland auf.
Parallelen zu Danone
Die NZZ zieht Vergleiche mit dem Vorgehen der russischen Behörden im Fall Danone. Demnach drohe Nestlé ein ähnliches „Drehbuch“, bei dem die ausländische Konzernzentrale die operative Steuerung vor Ort einbüßt. Konkrete Details zu Eigentumsverhältnissen oder nächsten Schritten nennt der Bericht nicht.
Rolle der Schweizer Regierung
Wie die NZZ weiter schreibt, soll die Schweizer Bundesregierung eingebunden werden, um in Moskau Einfluss zu nehmen und weitere Nachteile für das Unternehmen zu verhindern. Welche diplomatischen oder rechtlichen Schritte dabei konkret erwogen werden, bleibt offen.
Was Zwangsverwaltung bedeutet
Unter Zwangsverwaltung ist allgemein zu verstehen, dass ein staatlich eingesetzter Verwalter oder eine vom Staat bestimmte Leitung vorübergehend die Kontrolle über ein Unternehmen oder dessen Vermögen übernimmt. Laut NZZ ist dies im Fall von Nestlé in Russland angeordnet worden und hat zur faktischen Entmachtung der Konzernzentrale vor Ort geführt.
Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen.