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Thema · 12 Artikel
Israel-Palästina-Konflikt und regionale Gewalt
Worum es geht
Der Konflikt zwischen Israel und palästinensischen Gruppen bleibt von Gewalt, Zerstörung und einer sich verschärfenden humanitären Krise im Gazastreifen geprägt. Israel führt weiterhin Militäraktionen durch, es gibt wiederholt Tote in Gaza sowie Angriffe an anderen Fronten wie dem Südlibanon; in den besetzten palästinensischen Gebieten kam es zu Übergriffen durch Siedler und anschließenden Festnahmen. Politisch sorgt der Jahrestag des 7. Oktober für Gedenkveranstaltungen, innenpolitische Debatten in Israel und Vorwürfe gegen Regierungsvertreter; Mahmud Abbas hat Wahlen verschoben. Die humanitäre Lage ist akut: Bergungen aus Trümmern und die medizinische Versorgung kommen kaum voran, viele Menschen leiden Hunger und Mangelernährung. Neueste Entwicklung: Das Welternährungsprogramm kürzt die Lebensmittelhilfe in Gaza um ein Drittel, rund 500.000 Menschen sind davon betroffen.
KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 14:13 Uhr
Wer ist wer
Benjamin Netanjahu
Israels Regierungschef, steht im Fokus wegen Sicherheits- und Innenpolitik
Mahmud Abbas
Palästinensischer Präsident, verschob Parlaments- und Präsidentenwahl
Isaac Herzog
Israelischer Staatspräsident, sprach Mahnungen zur Einheit und Gedenken aus
Gadi Eisenkot
Politischer Herausforderer in Israel, fordert politischen Neuanfang nach 7. Oktober
Ali al‑Amoudi
Benannter ranghoher Hamas‑Vertreter, Ziel eines israelischen Luftangriffs
Shlomi Eldar
Journalist, erhob Vorwürfe gegen Netanjahu wegen Ignorieren von Warnungen
Der Leiter des UN‑Hilfswerks im Westjordanland sagt, die Menschen dort hätten Angst vor Gewalt und Vertreibung und berichtet von zunehmender Siedlergewalt; er äußert zugleich Erwartungen an die anstehende Wahl in Israel.
Das Welternährungsprogramm kürzt die Lebensmittelhilfe für Gaza um rund ein Drittel: die Hilfe für etwa 500.000 Menschen wird eingestellt, für die übrigen Familien werden die Rationen halbiert.
Die israelische Polizei hat nach gewaltsamen Übergriffen durch Siedler im Westjordanland zehn Verdächtige festgenommen; bei den Angriffen wurde eine US‑Fotografin schwer verletzt, unter anderem mit gebrochener Rippe, vier beschädigten Wirbeln und fast abgerissenem Finger, die Ermittlungen dauern an.
Weltweit gab es pro-palästinensische Demonstrationen zum Jahrestag der Gaza‑Waffenruhe, bei denen Unterstützerinnen und Unterstützer die Lage in Gaza thematisierten.
Das Gesundheitswesen in Gaza bricht weiterhin zusammen; anhaltende Angriffe, Einschränkungen bei medizinischer Hilfe und verzögerte Evakuierungen führen weiterhin zu Todesfällen und verschärfen die humanitäre Krise.
Hunger und Mangelernährung plagen die Bevölkerung im Gazastreifen weiterhin ein Jahr nach der Waffenruhe; viele Familien haben demnach kaum Zugang zu ausreichender Nahrung.
Ein Jahr nach der vereinbarten Waffenruhe bleibt Gaza in großer Not: Israel kontrolliert weiter große Teile des Gebiets und es kommt fast täglich zu Toten, es gibt kaum Wiederaufbau und Hilfsorganisationen sichern das Überleben vieler Menschen.
Im U‑Ausschuss wird Innenminister Karner befragt, es wird zudem geprüft, ob Sebastian Kurz doch erscheinen könnte; Karner erklärte, er habe „keinen direkten Kontakt“ zu Christian Pilnacek gehabt, und die FPÖ erwägt eine Verlängerung des U‑Ausschusses.
In Tel Aviv versammelten sich zum dritten Jahrestag des 7. Oktober rund 50.000 Menschen zum Gedenken; es kam dabei auch zu Protesten und emotionalen Szenen.
Der Jahrestag wird zum zentralen Prüfstein im Wahlkampf: Herausforderer Gadi Eisenkot fordert nach dem 7. Oktober einen politischen Neuanfang und macht Benjamin Netanjahu Vorwürfe des Versagens.
Angehörige der Opfer fordern eine umfassende Untersuchung der Anschläge vom 7. Oktober und erklären, ohne Aufarbeitung könne man nicht heilen; dabei wird auf die rund 1.200 Getöteten und etwa 250 Verschleppten verwiesen.
Israel gedachte des dritten Jahrestags mit stillen Tributen und führte erneute Angriffe auf Gaza durch, während der Wahlkampf die politische Debatte im Land anheizte.
Der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 tötete dem Bericht zufolge mehr als 1.200 Menschen und gilt als der größte Massenmord an Juden seit dem Holocaust.
Israel setzt eine Frist zur Schließung des britischen Konsulats in Ostjerusalem; der ehemalige britische Konsul Vincent Fean sagt, das Vorgehen sei rechtswidrig.
Ayala Panievsky sagte, es sei unklar, ob Ministerpräsident Benjamin Netanjahu für mögliche Versäumnisse in seiner Amtszeit politische Konsequenzen tragen werde, nachdem Fragen zu den ihm vorliegenden Warnhinweisen vor dem 7. Oktober aufkamen.
Kanzler Stocker und Außenministerin Meinl‑Reisinger positionierten sich ausdrücklich gegen Antisemitismus, und in Wien fand ein Gedenken der jüdischen österreichischen Hochschüler zum Jahrestag statt.
Tausende Menschen hielten in Israel eine Schweigeminute zum Jahrestag, und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprach zugleich, die Mission zu „vollenden“.
Frankreichs Außenminister Jean‑Noël Barrot sagte bei einem Gedenken in Israel, Frankreich lehne Antisemitismus strikt ab und setze sich weiterhin für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ein.
Dr. Danny Brom vom Israel Psychotrauma Center erklärte bei einer Veranstaltung, Israelis zeigten weiterhin Resilienz beim Trauern und suchten das Gefühl, wieder sicher leben zu können.
In Berlin erinnerten eine Gedenkinstallation am Brandenburger Tor und Flaggenaktionen an den 7. Oktober; politische Solidarität mit Israel wurde betont, das Leid der Palästinenser blieb nur am Rande Thema.
In Zikim griff die Hamas am 7. Oktober 2023 Israel vom Meer aus an; bei dem Strandangriff starben 18 Menschen, der Versuch, in den Kibbuz einzudringen, scheiterte.
Drei Jahre nach dem Massaker beim Nova‑Festival erinnern Stelen an die Getöteten; die dortigen Angehörigen und Besucher äußern jedoch kein Vertrauen, dass die relative Ruhe von Dauer ist.
Tagesberichte schildern, dass in Gaza selbst ohne neue Bombardements der Krieg weitergeht: Kindergartenkinder flüchten vor Drohnen, Zivilisten werden aus Trümmern geborgen und die Menschen fürchten zusätzlich die Folgen des nahenden Winters.
Spitzendiplomatin Monika Schmutz Kirgöz sagt drei Jahre nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober, es brauche Beharrlichkeit und sieht zugleich Chancen für Frieden.
Bundespräsident Frank‑Walter Steinmeier gedachte der Opfer des Angriffs vom 7. Oktober und verurteilte die Tat als den schlimmsten Anschlag auf jüdisches Leben seit dem Holocaust.
In Tel Aviv ertönte eine einminütige Sirene, als Menschen zum dritten Jahrestag der Angriffe vom 7. Oktober zusammenkamen, um der getöteten Opfer zu gedenken.
In Berlin erinnern an zahlreichen Orten leere Stühle an die Opfer des 7. Oktober; Spitzenpolitiker aller Parteien hielten zum Jahrestag gemeinsam inne.
Die Spitzen der Europäischen Union betonen am Jahrestag ihre Solidarität mit Israel und erklären, die EU stehe an der Seite der von dem Überfall Betroffenen.
Bei einer Gedenkveranstaltung am Berliner Bebelplatz sangen nach Angaben Berichten pro‑palästinensische Demonstranten die Parole „Intifada Revolution“, rund 1.700 Menschen nahmen teil.
Demonstranten in mehreren israelischen Städten fordern zum Jahrestag eine staatliche Untersuchungskommission zu den Ereignissen vom 7. Oktober; der Druck auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wächst.
In einer Presseaussendung erinnern Kommissar Brunner und Staatssekretär Pröll an die Opfer des 7. Oktober und warnen vor zunehmendem Antisemitismus; die Mitteilung nennt rund 1.200 Getötete und mehr als 250 in den Gazastreifen Verschleppte.
Außenminister Johannes Wadephul gedenkt der Opfer des Überfalls vor drei Jahren und warnt vor Antisemitismus in Deutschland; Bundeskanzler Merz bekräftigt das Eintreten Deutschlands für die Existenz Israels.
Al Jazeera beschreibt, dass Beduinenfamilien durch israelische Siedler vertrieben wurden und Betroffene ein staatlich gestütztes Projekt der erzwungenen Umsiedlung in der Westbank schildern.
Die Tagesschau berichtet, dass sich der jüdische Alltag in Deutschland seit dem Hamas‑Terror 2023 weiter verschärft hat und hinter Anschlagsplänen hierzulande mutmaßlich auch iranische Netzwerke stehen.
Al Jazeera dokumentiert, wie ein israelischer Soldat beim Zerstören eines palästinensischen Mahnmals während Razzien in der besetzten Westbank beobachtet wurde.
Die South China Morning Post zeigt anhand von Satellitenaufnahmen, dass die Stadt Rafah im Gazastreifen durch anhaltende israelische Abrisse de facto weitgehend ausgelöscht worden ist.
Eine Gruppe der Hinterbliebenen organisierte zum Jahrestag eine Schweigeminute um 6:29 Uhr, der Minute, in der der Angriff begann, und kündigte eine anschließende Gedenkzeremonie für heute Abend in Tel Aviv an.
Berliner Rabbiner Andreas Nachama sowie Erzbischof Heiner Koch und Bischof Christian Stäblein fordern, den Schutz jüdischen Lebens und den Kampf gegen Antisemitismus in der Verfassung zu verankern.
Rachel Goldberg‑Polin erinnert an ihren Sohn Hersh Goldberg‑Polin, der zu den mehr als 200 beim Nova‑Festival und an anderen Orten verschleppten Geiseln zählt; ihre Versuche, ihn zu befreien, blieben erfolglos.
Der Spiegel berichtet, Ministerpräsident Netanyahu weigert sich weiterhin, die Vorgeschichte und Folgen des Massakers vom 7. Oktober einer unabhängigen Untersuchung zu unterziehen.
Berlins Innensenatorin Spranger erklärte zum Jahrestag, Hass und Terror hätten in Berlin keinen Platz, und versprach konsequentes Vorgehen gegen Antisemitismus.
Israels Präsident bedankte sich öffentlich bei jungen Politikern für ihren Besuch zum Jahrestag des Hamas‑Massakers; die Jusos distanzieren sich von ihrer Teilnahme an der Reise.
Zum dritten Jahrestag wird angegeben, beim Überfall der Hamas seien mehr als 1.200 Menschen getötet worden; Bundeskanzler Merz erklärte, Deutschland stehe fest an der Seite Israels.
Der israelische Botschafter Ron Prosor appellierte am Dreijahresgedenken gegen Antisemitismus und forderte die Unterstützung der Gesellschaft; er warnte, wer heute Synagogen in Brand setzt, werde morgen Kirchen in Brand setzen.
In der besetzten Westbank haben israelische Siedler einen 58-jährigen palästinensischen Fotografen zusammengeschlagen; er erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
In Nir Oz kehren drei Jahre nach dem Hamas‑Anschlag, bei dem 47 Menschen getötet und 76 verschleppt wurden, einige Überlebende zurück, um wieder dort zu leben und mit dem Wiederaufbau zu beginnen.
Drei Jahre fortdauernde Angriffe haben den Gazastreifen schwer verwüstet; dabei seien Zehntausende Menschen getötet, zahlreiche Häuser zerstört und grundlegende Dienstleistungen zusammengebrochen.
Emily Hand, die als Elfjährige 50 Tage in Gaza in Gefangenschaft war, hat nach Angaben von Angehörigen drei Jahre später weitgehend eine normale Kindheit wiederaufgebaut.
Vor drei Jahren ermordeten Hamas-Terroristen die Eltern von Maoz Inon; statt Rache fordert Inon Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis und engagiert sich öffentlich für Versöhnung.
Irene Nurith Cohn, die Leichenteile barg, sagt, sie fürchte Muslime; Tal Weinberger gibt an, er wolle Arabisch nicht mehr hören; Zohar Haimi berichtet, er habe zwölf Stunden die Tür seines Schutzraums verschlossen gehalten und wolle trotz des Mordes an seinem Sohn nicht hassen;
Der ehemalige Landwirt Oz Davidian rettete nach eigenen Angaben beim Nova‑Musikfestival 120 Menschen und wird drei Jahre nach dem 7. Oktober als einer der Helfer hervorgehoben.
Aviva und Keith Siegel, nach dem 7. Oktober von der Hamas als Geiseln gehalten, berichten Jahre später von erlittenen sexuellen Übergriffen während der Gefangenschaft; die Terrororganisation bestreitet diese Vorwürfe.
Die Frau von David Kazir bringt dessen Leichnam zurück nach Kfar Aza, während in Israel weiter über die Verantwortung für das Versagen bei dem Anschlag vom 7. Oktober gestritten wird.
Eine Reportage aus Südisrael berichtet, dass Anrainer an der Grenze zu Gaza drei Jahre nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 wieder nach vorne blicken, das kollektive Trauma aber weiterhin allgegenwärtig bleibt.
Zum Dreijahresgedenken gibt es landesweite Gedenkveranstaltungen; die Vorbereitungen erfolgen vor einer bevorstehenden Parlamentswahl, weshalb die Sicherheitsmaßnahmen im Land verstärkt wurden.
Zum Jahrestag des Angriffs am 7. Oktober gab es in Israel und in mehreren anderen Ländern Gedenkveranstaltungen, bei denen es auch zu Gegendemonstrationen kam.
Luis Har wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas verschleppt und 129 Tage später befreit; drei Jahre danach berichtet er, weiterhin unter den Folgen des Traumas zu leiden und auf Schweigen in seiner Nachbarschaft zu stoßen.
Bundeskanzler Merz sicherte Israel Beistand zu und sprach sich zugleich für einen palästinensischen Staat aus; er warnte außerdem vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland, und Außenminister Wadephul bezeichnete den noch bestehenden Handlungsbedarf als beschämend.
Omer Shem Tov, der 505 Tage als Geisel in den Tunneln der Hamas festgehalten wurde, wurde am 22. Februar 2025 freigelassen und berichtet seitdem in Israel und international über seine Erlebnisse.
Berichten zufolge wurde Ministerpräsident Benjamin Netanjahu jahrelang wiederholt von regionalen Verbündeten vor einem Anschlag wie dem vom 7. Oktober gewarnt; die Berichte kursieren am Dreijahres‑Gedenktag der Angriffe.
In Ostjerusalem wurden Häuser von Palästinensern abgerissen, dadurch wurden 70 Menschen obdachlos; Innenminister Itamar Ben Gvir grüßte dabei aus der Fahrerkabine eines Bulldozers.
Die Berliner Staatsanwaltschaft verzeichnet seit dem Hamas‑Angriff mehr als 12.000 Strafverfahren mit Nahost-Bezug, darunter Ermittlungen wegen verbotener Symbole, Volksverhetzung, Bedrohungen und Angriffen auf Polizisten.
Eine Stiftung warnt in einem neuen Lagebild vor Antisemitismus an Hochschulen und legt eine nicht repräsentative Umfrage unter jüdischen Studierenden vor, die Einblicke in deren Erfahrungen gibt.
Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen am Wochenende wurden mehrere Menschen getötet; der ranghöchste Hamas-Führer in Gaza überlebte dem Bericht zufolge den Angriff.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte, der 7. Oktober markiere ein „Davor und Danach“, da bei dem Überfall vor drei Jahren mehr als tausend Menschen starben und viele Israelis ein Trauma davontrugen.
Verteidigungsminister Israel Katz hat die israelische Armee in höchste Alarmbereitschaft versetzt und bereitet sie auf mögliche Angriffe vor dem Jahrestag des 7. Oktober vor.
Israel warnte, die Bewohner des Gazastreifens würden einen „hohen Preis“ zahlen, falls am Dreijahres‑Jahrestag des 7. Oktober israelische Streitkräfte geschädigt würden.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte beim Gedenken an den 7. Oktober, es werde keine Hamas-Herrschaft im Gazastreifen geben, und er kündigte an, die an dem Überfall Beteiligten aufzuspüren.
Bei den Gedenkveranstaltungen warnte Präsident Isaac Herzog vor gesellschaftlichen Gräben; zugleich dokumentiert eine Studie die Folgen von Antisemitismus in Deutschland.
Bei einem Angriff in Gaza‑Stadt wurden fünf Palästinenser getötet, darunter Maysa Abu Daoud und ihre Tochter Mary al‑Najjar; die israelische Armee prüft, ob der gesuchte Hamas‑Vertreter Ali al‑Amoudi verletzt oder getötet wurde, und der Flugverkehr zwischen Iran und Irak läuft wieder an.
Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.
Wegen einer Finanzierungslücke reduziert das Welternährungsprogramm seine Ernährungshilfe im Gazastreifen um rund ein Drittel. Nach Angaben des WFP erhalten etwa eine halbe Million Menschen keine Unterstützung mehr; 1,1 Millionen werden weiter versorgt.
Nach Angriffen auf eine US-Fotojournalistin und europäische Diplomaten im besetzten Westjordanland hat die israelische Polizei mehrere Verdächtige festgenommen. Die Zahl der Festnahmen variiert je nach Medium zwischen acht und zehn. Internationale Partner forderten zuvor ein hartes Vorgehen.
Große Teile des Gazastreifens sind zerstört; unter den Trümmern liegen laut tagesschau Tausende Tote. Bergungen kommen wegen Mangels an schwerem Gerät, Treibstoff und Möglichkeiten zur Identifizierung kaum voran. Angehörige warten teils seit Jahren.
Im Südlibanon sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur wurde nahe Yater ein ehemaliger Soldat durch israelischen Artilleriebeschuss getötet; in Froun starb ein Mann, als ein Munitionsrest explodierte.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die für Ende November angesetzte Parlamentswahl vertagt und zugleich eine Präsidentenwahl für denselben Termin angesetzt. Als Gründe nannte er israelische Hindernisse und die Sicherheitslage, berichten France 24 und die South China Morning Post.
International · Politik10.10., 18:35 Uhr19 Quellen
Ein Jahr nach der vereinbarten Waffenruhe im Gazastreifen berichten mehrere Medien von anhaltenden Kämpfen, fehlendem Wiederaufbau und großer Not. Laut Tagesspiegel ist die Hamas nicht entwaffnet, der Spiegel meldet fortgesetzte israelische Operationen.
Drei Jahre nach den Hamas-Angriffen erinnern Israelis an die Opfer. Zugleich wächst innenpolitischer Druck: Demonstrierende verlangen eine staatliche Untersuchung. EU-Spitzen versichern Israel ihre Unterstützung.
International · Chronik07.10., 12:39 Uhr15 Quellen
Zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs finden in Israel und im Ausland Gedenkveranstaltungen statt. Zwar gibt es lokale Schweigeminuten und politische Mahnungen, doch Berichte deuten darauf hin, dass die Gewalt und die Zerstörung in den besetzten Gebieten anhalten.
International · Politik08.10., 13:40 Uhr15 Quellen
Israel erinnert mit Staatsakten an die Opfer des Hamas-Angriffs von 2023. Präsident Herzog mahnt zur Einheit, Regierungschef Netanjahu kündigt ein hartes Vorgehen gegen die Täter an.
Bei einem Luftangriff auf ein Wohnhaus in Gaza‑Stadt sind nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte mehrere Menschen getötet worden. Die israelische Armee erklärte, sie habe den ranghohen Hamas‑Funktionär Ali al‑Amoudi ins Visier genommen; ob er getroffen wurde, ist laut Der Standard offen.
In Gaza-Stadt werden die Überreste von 105 Menschen beigesetzt, die bei einem israelischen Angriff im Oktober 2023 getötet worden sein sollen. Die Leichname wurden zuletzt aus den Trümmern zerstörter Gebäude geborgen, berichten Al Jazeera und Africanews.
Der Journalist Shlomi Eldar erhebt laut Zeit schwere Vorwürfe gegen Benjamin Netanjahu. Demnach habe dieser Warnungen vor dem Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 ignoriert.