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Thema · 13 Artikel
Huthi-Angriffe und Bedrohung der Seewege
Worum es geht
Seit Ende September kommt es zu einer erheblichen Eskalation zwischen der Iran‑unterstützten Huthi‑Miliz und einer von Saudi‑Arabien geführten Koalition. Die Koalition startete eine großangelegte Luft- und Bodenoffensive mit mehr als 1.100 Luft‑ und Raketenangriffen, erklärte die Sicherung der Meerenge Bab al‑Mandab und meldete Geländegewinne entlang der Küste; die Regierungstruppen geben an, weite Küstenabschnitte bis Mocha zurückerobert zu haben. International reagieren Staaten mit Truppenverlegungen und Schutzmaßnahmen für Häfen, die USA liefern Aufklärung, und UNO‑Generalsekretär António Guterres fordert Zurückhaltung. Die Lage hat sich weiter verschärft: nach Medienberichten haben Regierungstruppen inzwischen eine Offensive zur Rückeroberung der jemenitischen Hauptstadt Sanaa begonnen.
KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 01:54 Uhr
Wer ist wer
António Guterres
UNO‑Generalsekretär, ruft zur Zurückhaltung und äußert Besorgnis
Rabbo Mansur al‑Alimi
Staatsoberhaupt des Jemen, kündigt Fortsetzung der Offensive gegen Huthi an
Moammar al‑Eryani
jemenitischer Informationsminister, meldet Kontrolle über Bab al‑Mandab
Emmanuel Macron
französischer Präsident, ordnete Schutzkräfte und Abwehrsysteme für Hafen Yanbu an
Saudisch gestützte Regierungstruppen melden, sie hätten weite Küstenabschnitte rund um die Meerenge bis zur Stadt Mocha zurückerobert und die Huthi größtenteils aus diesen Gebieten verdrängt.
Die Mekka-Allianz hat kollektive Abschreckungsmaßnahmen aktiviert und nach Berichten Truppenverlegungen beschlossen; Türkei und Pakistan schicken demnach Truppen nach Saudi-Arabien als Reaktion auf Huthi-Angriffe.
Berichten zufolge plant Saudi‑Arabien eine weitere Militäroffensive im Jemen; die Vereinigten Staaten unterstützen demnach mit Luftaufklärung und Satellitenmaterial.
Jemens Staatsoberhaupt Rabbo Mansur al‑Alimi sagte, die Offensive werde fortgeführt „bis das Land aus dem Griff der Miliz befreit ist“, und es gab Explosionen nahe einem Tankschiff vor der Küste des Jemen.
Jemenitische Regierungstruppen melden strategische Geländegewinne nahe der Meerenge Bab al‑Mandab und kündigen an, auf Saana vorzustoßen; zugleich erklären sie, die Niederlage der Huthi werde eine große Herausforderung sein.
Die von Saudi-Arabien geführte Koalition teilte mit, die Luftoperation werde von 100 Kampfjets unterstützt, habe den Luftraum über der Meerenge Bab al‑Mandab gesichert und Hunderte Ziele zerstört.
Yemens Informationsminister Moammar al‑Eryani sagt, die saudisch gestützten Regierungstruppen hätten die effektive Kontrolle über die Meerenge Bab al‑Mandab gesichert, obwohl dort weiter Kämpfe mit den Huthi andauerten.
Seit Beginn der Offensive sollen es mehr als 1.100 Luft‑ und Raketenangriffe gewesen sein; die Operation zielt darauf ab, die Kontrolle über die Meerenge Bab al‑Mandab von den Huthi zurückzugewinnen, die dem Bericht zufolge von Iran unterstützt werden.
In Aden sorgen anhaltende Stromausfälle nach Berichten für erhebliche Probleme in Krankenhäusern, mit ausgefallener Versorgung, verdorbenen Lebensmitteln und eingeschränktem Betrieb.
Jemenitische Regierungstruppen melden Einnahme und Sicherung von Schlüsselpositionen an der Meerenge Bab al-Mandab, darunter Dhubab, und erklären Hunderte Huthi-Kämpfer eingekesselt zu haben; die Huthi-Agentur dementiert diese Angaben.
Das jemenitische Militär kündigt an, über 1.000 Luft- und Raketenangriffe gegen Huthi-Stellungen durchgeführt zu haben im Rahmen der Großoffensive zur Rückeroberung verlorener Gebiete.
Teheran nennt sieben Vorbedingungen für eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und verlangt unter anderem die Aufhebung aller Sanktionen und das Ende militärischer Aktionen gegen Iran und seine Verbündeten; Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf führt die Verhandlungen.
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Nach Huthi-Angriffen aktiviert die sogenannte Mekka-Allianz aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan kollektive Abschreckungsmaßnahmen. Laut n-tv und SRF verlegen die Türkei und Pakistan Truppen nach Saudi-Arabien.
International · Politikgestern, 22:03 Uhr4 Quellen
Die international anerkannte Regierung des Jemen hat eine großangelegte Militäraktion gegen die Huthi-Miliz angekündigt. Ziel ist laut Regierungsangaben, die Kontrolle über das gesamte Staatsgebiet zurückzugewinnen. In der Region Tais wurden nach Angaben beider Konfliktparteien Dutzende Menschen getötet.
Der Iran will die Straße von Hormus nur unter Auflagen wieder freigeben. Mehrere Medien berichten von sieben Vorbedingungen, die an die USA gerichtet seien. Laut Al Jazeera erklärt Teheran, die Meerenge bleibe bis zur Erfüllung der Bedingungen geschlossen.
Jemens Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben Ziele der Huthi-Miliz in mehreren Landesteilen angegriffen. Betroffen seien unter anderem Sanaa, Saada und Taiz, erklärte ein Militärsprecher.
Die Huthi behaupten, eine Aramco-Anlage in Riad angegriffen zu haben. Laut The Independent berichteten Zeugen von Rauch und Feuer nahe einer Anlage des Ölkonzerns. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition bezeichnete die Angaben als irreführend, so Al Jazeera.
Saudi-Arabien bereitet laut Medienberichten eine neue Militäraktion gegen die Huthi im Jemen vor, um zentrale Schifffahrtsrouten am Roten Meer zu sichern. Gleichzeitig melden die Huthi zahlreiche saudische Angriffe und schwere Gefechte bei Taiz.
Mehrere Medien melden am Freitag einen neuerlichen Beschuss eines Tankers in der Straße von Hormus. Die Besatzung blieb laut Berichten unverletzt, an Bord brach Feuer aus. Parallel verstärken die USA ihre Militärpräsenz in der Region, heißt es.
Huthi-nahe Medien berichten von Todesopfern nach einem saudi-arabischen Luftangriff im Jemen. Laut Euronews wurden in der Provinz Taiz sieben Menschen getötet und 40 verletzt.
Der UNO-Sicherheitsrat hat die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die von Riad geführte Militärallianz berichtet, Drohnen über Riad und eine ballistische Rakete Richtung Khamis Mushait abgefangen zu haben.
Die USA haben laut ORF, Spiegel und Handelsblatt ein direktes Treffen mit der Ukraine und Russland vorgeschlagen – als möglicher Ort gelten die Emirate. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Vorstoß; Moskau signalisierte Gesprächsbereitschaft.
Frankreich verstärkt laut Deutscher Welle den Schutz des strategisch wichtigen Hafens Yanbu in Saudi-Arabien, über den Öl aus der Ost‑West‑Pipeline das Rote Meer erreicht. Euronews berichtet zugleich, Saudi‑Arabien habe neue Huthi‑Angriffe gemeldet.
Präsident Emmanuel Macron kündigte den Einsatz von Soldaten, Radaranlagen und Verteidigungssystemen zum Schutz des saudi-arabischen Ölhafens Yanbu an. Paris wolle nicht in den Konflikt mit der Huthi-Miliz eingreifen; Ziel sei die Absicherung der Energieversorgung und eine Entspannung an den Ölmärkten, so Macron laut Tagesschau und Kurier.
Saudi-Arabien hat laut The Guardian sechs von den Huthi abgefeuerte Raketen abgefangen. Frankreich entsendet nach Berichten von SRF und Handelsblatt Soldaten sowie Radar- und Abwehrsysteme, um den für den Öltransport wichtigen Hafen Yanbu zu sichern.
International · Chronik25.09., 05:21 Uhr10 Quellen