Dienstag, 6. Oktober 2026
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Thema · 13 Artikel

Huthi-Angriffe und Bedrohung der Seewege

Worum es geht

Seit Ende September kommt es zu einer erheblichen Eskalation zwischen der Iran‑unterstützten Huthi‑Miliz und einer von Saudi‑Arabien geführten Koalition. Die Koalition startete eine großangelegte Luft- und Bodenoffensive mit mehr als 1.100 Luft‑ und Raketenangriffen, erklärte die Sicherung der Meerenge Bab al‑Mandab und meldete Geländegewinne entlang der Küste; die Regierungstruppen geben an, weite Küstenabschnitte bis Mocha zurückerobert zu haben. International reagieren Staaten mit Truppenverlegungen und Schutzmaßnahmen für Häfen, die USA liefern Aufklärung, und UNO‑Generalsekretär António Guterres fordert Zurückhaltung. Die Lage hat sich weiter verschärft: nach Medienberichten haben Regierungstruppen inzwischen eine Offensive zur Rückeroberung der jemenitischen Hauptstadt Sanaa begonnen.

KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 01:54 Uhr

Wer ist wer

António Guterres
UNO‑Generalsekretär, ruft zur Zurückhaltung und äußert Besorgnis
Rabbo Mansur al‑Alimi
Staatsoberhaupt des Jemen, kündigt Fortsetzung der Offensive gegen Huthi an
Moammar al‑Eryani
jemenitischer Informationsminister, meldet Kontrolle über Bab al‑Mandab
Emmanuel Macron
französischer Präsident, ordnete Schutzkräfte und Abwehrsysteme für Hafen Yanbu an

Liveticker

zuletzt gestern, 21:21 Uhr
  1. Montag, 5. Oktober

    1. Ein Liveblog meldet, die Offensive habe mittlerweile die Rückeroberung der jemenitischen Hauptstadt Sanaa begonnen.

      FAZ
    2. Saudisch gestützte Regierungstruppen melden, sie hätten weite Küstenabschnitte rund um die Meerenge bis zur Stadt Mocha zurückerobert und die Huthi größtenteils aus diesen Gebieten verdrängt.

      France 24
    3. Die Mekka-Allianz hat kollektive Abschreckungsmaßnahmen aktiviert und nach Berichten Truppenverlegungen beschlossen; Türkei und Pakistan schicken demnach Truppen nach Saudi-Arabien als Reaktion auf Huthi-Angriffe.

      n-tv · SRF · Al Jazeera · FAZ
    4. UNO‑Generalsekretär António Guterres äußert Besorgnis über die Eskalation im Jemen und ruft alle Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf.

      Deutschlandfunk
    5. Berichten zufolge plant Saudi‑Arabien eine weitere Militäroffensive im Jemen; die Vereinigten Staaten unterstützen demnach mit Luftaufklärung und Satellitenmaterial.

      Welt
    6. Jemens Staatsoberhaupt Rabbo Mansur al‑Alimi sagte, die Offensive werde fortgeführt „bis das Land aus dem Griff der Miliz befreit ist“, und es gab Explosionen nahe einem Tankschiff vor der Küste des Jemen.

      FAZ
    7. Die Meerenge Bab al‑Mandab ermöglicht etwa 12 Prozent des Welthandels und war im vergangenen Monat von den Huthi besetzt worden.

      ABC Australia
    8. Jemenitische Regierungstruppen melden strategische Geländegewinne nahe der Meerenge Bab al‑Mandab und kündigen an, auf Saana vorzustoßen; zugleich erklären sie, die Niederlage der Huthi werde eine große Herausforderung sein.

      Al Jazeera
    9. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition teilte mit, die Luftoperation werde von 100 Kampfjets unterstützt, habe den Luftraum über der Meerenge Bab al‑Mandab gesichert und Hunderte Ziele zerstört.

      The Guardian
    10. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition hat eine militärische Kampagne gegen die Iran unterstützte Huthi‑Miliz im Jemen angekündigt.

      New York Times · Zeit
    11. Yemens Informationsminister Moammar al‑Eryani sagt, die saudisch gestützten Regierungstruppen hätten die effektive Kontrolle über die Meerenge Bab al‑Mandab gesichert, obwohl dort weiter Kämpfe mit den Huthi andauerten.

      South China Morning Post · Salzburger Nachrichten · Kleine Zeitung
    12. Seit Beginn der Offensive sollen es mehr als 1.100 Luft‑ und Raketenangriffe gewesen sein; die Operation zielt darauf ab, die Kontrolle über die Meerenge Bab al‑Mandab von den Huthi zurückzugewinnen, die dem Bericht zufolge von Iran unterstützt werden.

      New York Times · Zeit
    13. In Aden sorgen anhaltende Stromausfälle nach Berichten für erhebliche Probleme in Krankenhäusern, mit ausgefallener Versorgung, verdorbenen Lebensmitteln und eingeschränktem Betrieb.

      Al Jazeera · Deutschlandfunk
    14. Jemenitische Regierungstruppen melden Einnahme und Sicherung von Schlüsselpositionen an der Meerenge Bab al-Mandab, darunter Dhubab, und erklären Hunderte Huthi-Kämpfer eingekesselt zu haben; die Huthi-Agentur dementiert diese Angaben.

      The Independent · Al Jazeera · Süddeutsche Zeitung · ORF · Tagesspiegel
    15. Das jemenitische Militär kündigt an, über 1.000 Luft- und Raketenangriffe gegen Huthi-Stellungen durchgeführt zu haben im Rahmen der Großoffensive zur Rückeroberung verlorener Gebiete.

      France 24 · Africanews · Al Jazeera
  2. Sonntag, 4. Oktober

    1. Teheran nennt sieben Vorbedingungen für eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und verlangt unter anderem die Aufhebung aller Sanktionen und das Ende militärischer Aktionen gegen Iran und seine Verbündeten; Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf führt die Verhandlungen.

      Tagesspiegel · Kurier · Al Jazeera · Welt · ORF

Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.

Alle Artikel

  1. Montag, 5. Oktober

  2. Sonntag, 4. Oktober

    Jemen-Konflikt

    Jemens Regierung kündigt Großoffensive gegen Huthi-Rebellen an

    Die international anerkannte Regierung des Jemen hat eine großangelegte Militäraktion gegen die Huthi-Miliz angekündigt. Ziel ist laut Regierungsangaben, die Kontrolle über das gesamte Staatsgebiet zurückzugewinnen. In der Region Tais wurden nach Angaben beider Konfliktparteien Dutzende Menschen getötet.

    International · Politik04.10., 22:31 Uhr5 Quellen
    Seewege

    Teheran knüpft Wiederöffnung der Straße von Hormus an Bedingungen

    Der Iran will die Straße von Hormus nur unter Auflagen wieder freigeben. Mehrere Medien berichten von sieben Vorbedingungen, die an die USA gerichtet seien. Laut Al Jazeera erklärt Teheran, die Meerenge bleibe bis zur Erfüllung der Bedingungen geschlossen.

    International · Politik04.10., 13:37 Uhr7 Quellen
    Nahost

    Regierung in Jemen meldet landesweite Angriffe auf Huthi-Ziele

    Jemens Regierungstruppen haben nach eigenen Angaben Ziele der Huthi-Miliz in mehreren Landesteilen angegriffen. Betroffen seien unter anderem Sanaa, Saada und Taiz, erklärte ein Militärsprecher.

    International · Politik04.10., 10:39 Uhr4 Quellen
    Jemen-Konflikt

    Huthi melden Angriff auf Aramco in Riad – Koalition weist Darstellung zurück

    Die Huthi behaupten, eine Aramco-Anlage in Riad angegriffen zu haben. Laut The Independent berichteten Zeugen von Rauch und Feuer nahe einer Anlage des Ölkonzerns. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition bezeichnete die Angaben als irreführend, so Al Jazeera.

    International · Chronik04.10., 10:10 Uhr6 Quellen
  3. Samstag, 3. Oktober

    Jemen-Konflikt

    Berichte: Saudi-Arabien plant Offensive gegen Huthi zum Schutz von Seewegen

    Saudi-Arabien bereitet laut Medienberichten eine neue Militäraktion gegen die Huthi im Jemen vor, um zentrale Schifffahrtsrouten am Roten Meer zu sichern. Gleichzeitig melden die Huthi zahlreiche saudische Angriffe und schwere Gefechte bei Taiz.

    International · Politik03.10., 00:01 Uhr6 Quellen
  4. Freitag, 2. Oktober

  5. Sonntag, 27. September

    Jemen-Konflikt

    Huthi-Medien melden Tote nach saudischem Luftangriff im Jemen

    Huthi-nahe Medien berichten von Todesopfern nach einem saudi-arabischen Luftangriff im Jemen. Laut Euronews wurden in der Provinz Taiz sieben Menschen getötet und 40 verletzt.

    International · Chronik27.09., 16:55 Uhr3 Quellen
  6. Samstag, 26. September

  7. Freitag, 25. September

    Diplomatie

    USA regen Dreiergespräch mit Ukraine und Russland in Emiraten an

    Die USA haben laut ORF, Spiegel und Handelsblatt ein direktes Treffen mit der Ukraine und Russland vorgeschlagen – als möglicher Ort gelten die Emirate. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Vorstoß; Moskau signalisierte Gesprächsbereitschaft.

    International · Politik25.09., 19:43 Uhr3 Quellen
    Energiesicherheit

    Frankreich entsendet Truppen und Abwehrsysteme zum Schutz des Hafens Yanbu

    Präsident Emmanuel Macron kündigte den Einsatz von Soldaten, Radaranlagen und Verteidigungssystemen zum Schutz des saudi-arabischen Ölhafens Yanbu an. Paris wolle nicht in den Konflikt mit der Huthi-Miliz eingreifen; Ziel sei die Absicherung der Energieversorgung und eine Entspannung an den Ölmärkten, so Macron laut Tagesschau und Kurier.

    International · Politik25.09., 06:00 Uhr5 Quellen
  8. Donnerstag, 24. September