UNO führt 61 weitere Firmen wegen Siedlungsbezügen im Westjordanland
Das UNO-Menschenrechtsbüro hat laut The Guardian 61 weitere Unternehmen auf eine Liste gesetzt, die Geschäftsbeziehungen zu israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland ausweist. Insgesamt umfasst die Liste nun 214 Firmen aus 11 Ländern; die meisten davon sind israelisch. Fünf Unternehmen aus dem Vorjahr wurden gestrichen.
Wie The Guardian berichtet, führt das UNO-Menschenrechtsbüro nun 61 zusätzliche Firmen auf einer Liste, die Verbindungen zu israelischen Siedlungen im Westjordanland dokumentiert. Den gelisteten Unternehmen wird demnach vorgeworfen, durch solche Geschäftsbeziehungen zu mutmaßlichen Menschenrechtsverletzungen an Palästinenserinnen und Palästinensern beizutragen.
Aktualisierte Zahlen und Herkunft
Mit der Aktualisierung steigt die Gesamtzahl laut The Guardian auf 214 Unternehmen aus insgesamt 11 Ländern. Der Großteil dieser Firmen ist demnach in Israel ansässig. Gleichzeitig wurden fünf der im Vorjahr – damals 158 – gelisteten Unternehmen wieder entfernt.
In dem Bericht wird zudem hervorgehoben, dass es um Verbindungen zu Siedlungen geht, die als völkerrechtswidrig bezeichnet werden. Weitergehende Details zu einzelnen Unternehmen oder konkreten Maßnahmen nennt The Guardian im vorliegenden Überblick nicht.
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Quellen
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