Vier NHS-Gremien in England setzen zweijährige Mindestwartezeit für ADHS/Autismus-Diagnosen
Vier Integrated Care Boards (ICBs) des NHS in England führen laut Guardian-Bericht eine Mindestwartezeit von zwei Jahren für Abklärungen bei Verdacht auf ADHS und Autismus ein. Begründet wird der Schritt mit stark gestiegener Nachfrage und Budgetgrenzen; Patientengruppen sprechen von „skandalösen“ Verzögerungen.
Mehrere regionale Entscheidungsgremien des englischen National Health Service (NHS) verlängern die Wartefristen für diagnostische Abklärungen bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Autismus deutlich. Wie der Guardian berichtet, haben vier Integrated Care Boards (ICBs), die große Regionen abdecken, eine Mindestwartezeit von zwei Jahren festgelegt, bevor Betroffene überhaupt zu einer Beurteilung vorgelassen werden.
Begründung: hohe Nachfrage und Kosten
Nach Angaben der Zeitung reagieren die ICBs damit auf einen anhaltenden Anstieg der Nachfrage nach Diagnosen im Bereich der Neurodiversität. Die Gremien könnten die Kosten für die Vielzahl an gewünschten Abklärungen nicht tragen und sehen sich daher zu der Maßnahme veranlasst. Die Entscheidung betrifft Personen mit Verdacht auf ADHS oder Autismus, die auf einen ersten Assessment-Termin warten.
Kritik von Patientengruppen
Patientenvertretungen üben laut Guardian scharfe Kritik an den verlängerten Fristen und bezeichnen die Verzögerungen als „skandalös“. Die Maßnahme wird demnach von vier ICBs getragen; eine flächendeckende Regelung für ganz England wird in dem Bericht nicht genannt.
Quellen
Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen.