Mittwoch, 21. Oktober 2026
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Thema · 16 Artikel

Proteste und Unruhen in Frankreich

Worum es geht

In Frankreich dauern seit Wochen landesweite Schüler- und Studentenproteste an, die wiederholt in Gewalt und zahlreichen Festnahmen mündeten. Die Regierung kündigte verstärkte Polizeieinsätze, Militärhilfe, Ausgangssperren und zahlreiche Strafverfahren an; zugleich räumte sie ein, zuletzt die Kontrolle über die Lage verloren zu haben. Schnellverfahren vor dem Tribunal de Paris laufen, viele Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen, und es gibt Berichte über hastige, chaotische Anhörungen. Politisch reagierten Präsident Emmanuel Macron mit Zurückweisung von Schuldzuweisungen an Migranten, Premierminister Sébastien Lecornu mit Gesprächen und verschärften Sicherheitsmaßnahmen, und die CGT rief ab 5. November zu Streiks auf. Auf Protestplakaten tauchte zuletzt der Slogan «Bismillah, c’est les ténèbres» auf; Herkunft und Bedeutung sind bislang unklar.

KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 20:16 Uhr

Wer ist wer

Emmanuel Macron
Präsident Frankreichs; weist Schuldzuweisungen zurück, reist und kommentiert Einsatz der Sicherheitskräfte
Sébastien Lecornu
Premierminister; kündigt massiven Polizeieinsatz an und führt Gespräche mit Gewerkschaften
Laurent Nunez
Innenminister; kündigte verstärkte Polizeipräsenz und Militärhilfe an
Édouard Geffray
Bildungsminister; lud Vertreter von Schülern, Eltern und Gewerkschaften zu Gesprächen ein
Greta Thunberg
Aktivistin; schloss sich Protestierenden an und ist Teil der Berichterstattung zu Schulprotesten
Marine Le Pen
Oppositionspolitikerin; verzeichnet wachsende Popularität im Zuge der Unruhen

Liveticker

zuletzt 17:59 Uhr
  1. Mittwoch, 21. Oktober

    1. Auf Protestplakaten taucht der Slogan «Bismillah, c’est les ténèbres» auf, eine Mischung aus Arabisch und Französisch; Herkunft und Bedeutung des Slogans sind bislang unklar.

      The Independent
    2. An den Schnellverfahren im Tribunal de Paris beaufsichtigen Richter eine Art Karussell hastiger, oft chaotischer Anhörungen für Festgenommene aus den Unruhen.

      New York Times
    3. Während der Gewalteskalation in Paris am Samstag starben zwei Menschen; einen dritten gemeldeten Todesfall hat eine beteiligte Person dementiert.

      taz
    4. Präsident Emmanuel Macron wies Behauptungen zurück, Migranten seien für die Unruhen verantwortlich, und ist im Rahmen einer Golfreise nach Saudi-Arabien gereist.

      France 24
    5. Die Regierung räumte ein, die Polizeikräfte hätten am vergangenen Wochenende die Kontrolle verloren; Premierminister Sébastien Lecornu traf sich mit Gewerkschaftsführern, und Marine Le Pen verzeichnet wachsende Popularität.

      France 24
    6. Die Regierung bezeichnete die für die Krawalle Verantwortlichen als «Abschaum» und wirft zudem ultra-linken Gruppen vor, an den Ausschreitungen beteiligt gewesen zu sein.

      RFI
    7. Bei Schnellverfahren nach den Krawallen sind die ersten Urteile ergangen; viele Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen.

      n-tv
    8. Die Regierung rechnet für das kommende Wochenende mit weiteren Protesten, insbesondere von Gymnasiasten und der «Gelbwesten»-Bewegung, und verstärkt Personal und Sicherheitsmaßnahmen, um Gewalt und Chaos einzudämmen.

      France 24
    9. Die Regierung verhängt Ausgangssperren, verstärkt die Polizeipräsenz und leitet zahlreiche Strafverfahren ein; Präsident Emmanuel Macron warnte Demonstranten vor «Chaos» und kündigte entschlossenes Vorgehen der Sicherheitsbehörden an.

      NZZ · SRF
    10. Der Chef der Gewerkschaft CGT rief nach dem Scheitern der Gespräche mit Premierminister Sébastien Lecornu zu Streiks auf.

      France 24
    11. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger steht in Kontakt mit dem französischen Außenministerium; Ministerin Bauer forderte entschlossenes gemeinsames Handeln der Europäischen Union.

      Kleine Zeitung
    12. Ein Staatsanwalt sprach von „bestialischen Plünderungen“, und in Marseille verließen Angeklagte nach Schnellverfahren lachend den Saal, Beobachter berichten von Jubel im Gericht.

      Welt
    13. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sagte, es gebe von mehreren Seiten eingegangene Hinweise auf ausländische Einflüsse bei den Unruhen in Frankreich.

      Der Standard · Salzburger Nachrichten
    14. Erste Ermittlungen ergeben, dass viele Tatverdächtige «ganz gewöhnliche Menschen» sind und Angehörige von Migrantengruppen nicht die Mehrheit der Beteiligten stellen.

      Süddeutsche Zeitung
    15. Eine neue Studie stellt fest, dass kremlnahe Netzwerke in sozialen Medien die Unzufriedenheit genutzt haben, um Stimmung gegen die Ukraine-Hilfen und die französische Regierung zu schüren.

      Süddeutsche Zeitung
    16. Nach Plünderungen tauchten gestohlene Waren auf der Plattform Vinted auf; das Unternehmen sperrte daraufhin Angebote und Konten, und in Paris räumen Kunden geplünderte Läden wieder auf.

      Tagesspiegel · Spiegel
    17. Österreichs Sicherheitsbehörden sehen keine Anzeichen dafür, dass sich Proteste wie in Frankreich oder Italien in Österreich gewaltsam ausweiten könnten.

      Die Presse
    18. Präsident Emmanuel Macron kritisierte ausländische Regierungschefs für «dumme» Äußerungen zur Gewalt in Frankreich und wies Behauptungen zurück, Migration oder ausländische Einmischung seien Ursache der Unruhen.

      ABC News · Euronews · South China Morning Post · Zeit · RFI
    19. Die Supermarktkette Carrefour beziffert den Schaden durch Plünderungen, Diebstahl, Sachschäden und zusätzliche Sicherheitskosten auf etwa 1,6 Milliarden Euro.

      The Independent
    20. Premierminister Sébastien Lecornu führt wegen der anhaltenden Proteste Gespräche mit Gewerkschaften und kündigte eine stärkere Sicherheitsstrategie für bevorstehende Demonstrationen an.

      Deutschlandfunk · France 24
  2. Mittwoch, 14. Oktober

    1. Greta Thunberg schloss sich Hunderten Jugendlichen vor einer Schule nördlich von Paris an, applaudierte ihnen und sagte, die ganze Welt schaue „mit Ehrfurcht“ zu.

      The Independent
Ältere Einträge (61)
  1. Dienstag, 13. Oktober

    1. Der linke Präsidentschaftskandidat Jean‑Luc Mélenchon hat sich einem Protestmarsch der Schüler in Frankreich angeschlossen und seine Unterstützung für die Schulproteste bekundet.

      Al Jazeera
    2. Die Herbstferien beginnen am Freitagabend; Minister hoffen, dass die Ferien die Schüler‑ und Studentenproteste abschwächen.

      France 24
    3. Der Tages‑Anzeiger meldet 160.000 Demonstrierende bei den Schulprotesten, in Paris, Lyon und Straßburg setzte die Polizei nach Berichten Tränengas und Wasserwerfer ein.

      Tages-Anzeiger · Salzburger Nachrichten
    4. Bei einem Protest in Paris riefen Studierende der Polizei zu, sich ihnen anzuschließen; mehrere Polizisten nahmen daraufhin ihre Helme ab, was von der Menge mit Beifall begrüßt wurde.

      France 24
    5. Die Nationalversammlung eröffnete die Haushaltsdebatte; der Regierungsentwurf sieht eine Erhöhung der Mittel für das Bildungsministerium um 1,2 Milliarden Euro vor.

      Euronews
    6. Laut Schüler‑ und Studierendengewerkschaften nahmen am Dienstag rund 480.000 Menschen landesweit an den Protesten teil, damit mehr als in der Vorwoche. In Paris kam es zu Einsätzen mit Tränengas und Bränden, und Schüler blockierten Schulen mit Mülltonnen.

      France 24
    7. Erneut versammelten sich in vielen Städten Zehntausende Schüler und Studenten zu Protesten; die Bewegung verliert etwas an Schwung und wird zunehmend vom Wahlkampf und der Haushaltsdebatte überlagert.

      Handelsblatt · ORF · The Independent
    8. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg nahm an Protesten teil und erschien am Lycée Paul‑Éluard in Saint‑Denis, wo sie die Schülerbewegung unterstützte.

      Euronews · Al Jazeera · Kleine Zeitung
    9. Rund 200 Oberschulen blieben geschlossen, und in sozialen Netzwerken kursiert ein Aufruf zu einer nicht genehmigten Demonstration vor dem Amtssitz des Premierministers.

      Der Standard
  2. Sonntag, 11. Oktober

    1. Umfrage zufolge finden nur 15 Prozent der Franzosen, dass Präsident Emmanuel Macron gute Arbeit leistet; die Umfrage nennt Schulden, Preise und Proteste als zentrale Probleme.

      FAZ
    2. Die Schülerproteste haben auch in Belgien und Italien Nachahmungswellen ausgelöst; Protestierende nennen lange Schultage, überfüllte Klassenräume, veraltete Einrichtungen und Lehrermangel als Gründe.

      Euronews
  3. Freitag, 9. Oktober

    1. Das UN‑Menschenrechtsbüro äußert Besorgnis über Gewalt und warnt vor unverhältnismäßiger Polizeigewalt gegen Schüler; das Bildungsministerium meldet, am Freitag seien 141 von 3.700 Lycées geschlossen gewesen.

      Euronews · Zeit
    2. Jean‑Luc Mélenchon sagte, die Schüler hätten nach einer Massenkundgebung in Paris die Bastille „wieder eingenommen“.

      Euronews
    3. Menschenrechtsaktivisten kritisieren das Vorgehen der Polizei und werfen ihr vor, Jugendliche mit Blendgranaten und Gummigeschossen teils schwer verletzt zu haben; sie warnen, das harte Vorgehen könne zu einem Vertrauensverlust in die Republik führen.

      Tages-Anzeiger
    4. Einige öffentliche Schulen sind seit Montag geschlossen und sollen bis nächste Woche geschlossen bleiben, während die Schüler- und Arbeitsproteste nunmehr drei Wochen andauern.

      CBS News
    5. Die Regierung setzt mehr als 3.000 Vertretungslehrkräfte an Gymnasien ein, um kurzfristig Unterrichtsausfälle nach den Protesten zu kompensieren.

      Deutschlandfunk
  4. Donnerstag, 8. Oktober

    1. In Saint‑Chamond erlitt der Vize‑Rektor einer Schule Verbrennungen im Gesicht durch ein Feuerwerkskörper‑Ereignis.

      Spiegel · France 24
    2. Bei den Aktionen gab es mehr als 500 Festnahmen und 48 verletzte Polizisten, berichten Einsatzkräfte.

      SRF
    3. Am Donnerstag demonstrierten landesweit mehr als 70.000 Menschen bei den Schulprotesten, darunter zahlreiche Kundgebungen in Paris und anderen Städten.

      Zeit · France 24 · ORF
    4. Rund 150 Lycées blieben geschlossen, und Bildungsminister Édouard Geffray lud drei große Schülerorganisationen zu Gesprächen ein.

      New York Times
  5. Mittwoch, 7. Oktober

    1. Premierminister Sébastien Lecornu kündigt Reformen an, lehnt aber die von Schülern geforderte Summe von zehn Milliarden Euro ab; die Gewerkschaften wollen am Donnerstag erneut auf die Straße gehen.

      Tages-Anzeiger
    2. Die Regierung schlägt vor, Eltern sollen für Sachschäden ihrer Gymnasiasten aufkommen; dieses Vorgehen und ein veröffentlichtes Foto lösten Vorwürfe wegen Rassismus aus.

      Der Standard
    3. In Zusammenhang mit den Protesten wurde ein einjähriges Kleinkind nach einem Treffer durch einen Feuerwerkskörper ins Krankenhaus eingeliefert.

      The Independent
    4. Der Saint‑Denis‑Bürgermeister Bally Bagayoko wurde mit Tränengas behandelt, nachdem er Schüler vor der Bereitschaftspolizei geschützt hatte.

      Al Jazeera
  6. Dienstag, 6. Oktober

    1. Einige französische Bürgermeister fordern, soziale Medien für Minderjährige vorübergehend zu sperren, weil soziale Plattformen und künstliche Intelligenz die Verbreitung und Mobilisierung der Proteste beschleunigten.

      France 24
    2. Das Innenministerium zählt landesweit 256.000 Teilnehmende an den Protesten, davon 56.000 in Paris; Hundertetausende Schüler und Unterstützer beteiligten sich an den Demonstrationen, die in vielen Städten fortdauern.

      tagesschau · France 24
    3. Präsident Emmanuel Macron berief eine Krisensitzung zur Lage der Schülerproteste ein; daran sollten Premierminister Lecornu, Innenminister Nuñez sowie der Bildungsminister teilnehmen.

      Deutschlandfunk
    4. Premierminister Sébastien Lecornu sagte, es dürfe keine Toleranz für Gewalt geben und kündigte eine "Auszeit" für die Demokratie an; zudem beteiligen sich nun auch Staatsbedienstete an den Protesten.

      RFI · France 24
    5. Jean‑Luc Mélenchon sieht die Schülerproteste als Massenbewegung und sagt, er träume davon, dass die Wut der Jugend ihn ins Élysée trägt.

      Spiegel
    6. Laut Regierung versammelten sich landesweit mehr als eine Viertelmillion Menschen, um die protestierenden Schüler zu unterstützen.

      NPR
    7. In Paris und Marseille setzten Sicherheitskräfte Tränengas ein; vorwiegend Teenager forderten mehr Mittel für Schulen und ein Ende polizeilicher Repression.

      BBC
    8. Die Schüler fordern einen Notfallplan in Höhe von 10 Milliarden Euro zur Behebung maroder Schulen, fehlender Lehrkräfte und gekürzter Stipendien; bei den Protesten kommt es weiterhin zu gewaltsamen Szenen.

      Tages-Anzeiger
    9. Bei den Protesten verlor ein Jugendlicher ein Auge und ein anderer einen Arm.

      Zeit
    10. In Paris versammelten sich Zehntausende auf der Place de la République; neben Schülern beteiligten sich auch Gewerkschaften und Parteien an den Aktionen.

      Welt
    11. Die Proteste erreichten am Dienstag einen neuen Höhepunkt, es gab erneute Zusammenstöße; Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, und Präsident Macron berief eine Krisensitzung ein.

      Deutschlandfunk · Welt
    12. Eine neue Studie stellt fest, dass sich in Teilen der propalästinensischen Protestszene antisemitische Narrative und die Akzeptanz politischer Gewalt verschärfen.

      taz
    13. US-Ex‑Präsident Donald Trump macht die Schülerbewegung in Frankreich für ‚Migration‘ und ‚Islam‘ verantwortlich und kommentiert damit die Proteste.

      Le Monde
    14. In Lille haben sich bei einer Schülerdemonstration inzwischen Tausende Teilnehmende versammelt.

      BBC
    15. Erste Mobilisierungsschritte der Bewegung gingen vom Lycée Antoine‑de‑Saint‑Exupéry in Créteil aus, wo die Proteste begonnen haben.

      Salzburger Nachrichten
    16. Beim nationalen Aktionstag werden landesweit hunderttausende Demonstrierende erwartet; zahlreiche Lycées blieben geschlossen, und es gilt als der bislang größte Protesttag der vergangenen Jahrzehnte mit Zehntausenden in Städten quer durchs Land.

      SRF · France 24 · ORF · Spiegel · CBS News
    17. Berichten zufolge hat die Regierung erste Zugeständnisse an Schüler und Unterstützer gemacht.

      Der Standard
    18. Bei den mehr als 5.000 Festnahmen im Zuge der Proteste handelt es sich vielfach um Minderjährige.

      Washington Post
    19. Bei den Protesten kam es zu Zusammenstößen mit Bereitschaftspolizei; Sicherheitskräfte setzten nach Meldungen Tränengas ein.

      ABC Australia · Al Jazeera
    20. In mehreren Städten werden Ermittlungen wegen möglicher Polizeigewalt bei den Schülerprotesten geführt; die Mobilisierung begann offenbar in einkommensschwachen Banlieues und hat sich inzwischen auch auf zentrale Pariser Schulen ausgeweitet.

      The Guardian
    21. An den erneuten Blockadeaktionen beteiligen sich neben Schülern nun auch Lehrer und Eltern; die Proteste fordern die Regierung auf, mehr Personal bereitzustellen und verfallene Klassenräume zu sanieren.

      Irish Times · ABC News
    22. Eltern haben sich den Protesten angeschlossen, während erneut landesweit Schulen von Schülern blockiert werden.

      FAZ
    23. An zahlreichen Gymnasien haben Schüler landesweite Blockadeaktionen begonnen, zudem gibt es auch Blockaden an einigen Universitäten.

      Zeit · Kleine Zeitung · Salzburger Nachrichten · Der Standard
    24. Am Pariser Lycée Henri IV wurde das Gebäude am Morgen von Schülern blockiert; Behörden rechnen in Paris mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.

      France 24 · Der Standard
    25. Schüler fordern landesweit Reformen und mehr Ressourcen, etwa die Aufwertung von Klassenräumen und Maßnahmen, damit Schulen in wirtschaftlich schwächeren Regionen nicht benachteiligt werden.

      Euronews
    26. Für Paris werden am Dienstag Zehntausende Teilnehmer erwartet; die Demonstrationen sollen auch in der Hauptstadt in großer Zahl stattfinden.

      France 24
    27. Der Linkspopulist Jean‑Luc Mélenchon zieht einen historischen Vergleich zu den Studentenprotesten von 1968 und kommentiert damit die aktuelle Mobilisierung.

      n-tv
    28. Der Innenminister verteidigt öffentlich den Einsatz von Granaten und Gummigeschossen zur Kontrolle der Schülerproteste.

      Tagesspiegel
    29. Frankreich erwartet an einem landesweiten Protesttag einen neuen Höhepunkt der Schülerproteste, es wird mit verstärkten Mobilisierungen und zahlreichen Aktionen landesweit gerechnet.

      Zeit
  7. Montag, 5. Oktober

    1. Rechtsextreme Figuren verbreiten nachrichtenfremde und irreführende Videos zu den Schülerprotesten, darunter altes und nicht zugehöriges Material, um falsche islamfeindliche Behauptungen zu stützen.

      France 24
    2. Die Expertin Ariane Bogain kritisiert Frankreichs Vorgehen gegen die Proteste mit den Worten „Wir verstümmeln effektiv junge Menschen“ und hinterfragt den Einsatz, nachdem ein 15‑Jähriger durch das Aufheben einer Polizeigranate eine Hand verlor.

      France 24
    3. Berichten zufolge waren mehr als 1.200 Gymnasien von Protesten betroffen und über 5.000 Personen landesweit beteiligt; nahezu 500 Schulen blieben am Montag ganz oder teilweise geschlossen.

      France 24 · RFI · Tagesspiegel
    4. Bei Protesten an einer Schule in Pas-de-Calais verlor ein 15-Jähriger offenbar beim Aufheben einer Polizeigranate eine Hand; sein Leben sei laut Präfektur nicht in Gefahr.

      CBS News · BBC · RFI · n-tv
  8. Sonntag, 4. Oktober

    1. Das Bildungsministerium meldet 78 verletzte Beschäftigte seit Beginn der Unruhen; außerdem wurden 24 Schulen verbrannt oder verwüstet.

      The Guardian
    2. Schülervertretungen rufen für Dienstag zu einer weiteren landesweiten Mobilisierung auf, und große Bildungsgewerkschaften unterstützen die Proteste und rufen teils zum Streik auf.

      Tagesspiegel · Zeit · Euronews · France 24
    3. Bildungsminister Édouard Geffray kündigt an, dass am Montag bis zu 500 weiterführende Schulen ganz oder teilweise geschlossen werden und der Unterricht dort ganz oder teilweise ausgesetzt sein wird.

      France 24 · BBC · Japan Times · South China Morning Post · Euronews
  9. Samstag, 3. Oktober

    1. Der Pariser Polizeipräsident beschreibt die teils gewalttätigen Schülerproteste als 'außer Kontrolle'.

      Deutschlandfunk

Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.

Alle Artikel

  1. Mittwoch, 21. Oktober

    Frankreich-Proteste

    CGT ruft zu Streiks ab 5. November auf – Märkte und Nachbarn nervös

    In Frankreich halten nach gewaltsamen Protesten die politischen und wirtschaftlichen Folgen an: Die Gewerkschaft CGT kündigt ab 5. November Streiks an, während die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen über fünf Prozent gestiegen sind. Parallel wächst in Deutschland die Sorge vor Nachahmerprotesten, und in Europa wird über mögliche ausländische Einflussnahme gestritten.

    International · Politik15:37 Uhr11 Quellen
    Frankreich

    Nach Ausschreitungen: Frankreich kündigt massiven Polizeieinsatz und Militärhilfe an

    Nach schweren Ausschreitungen bei landesweiten Protesten in Frankreich will Premierminister Sébastien Lecornu die Sicherheitskräfte deutlich verstärken. Laut France 24 ist ein massiver Polizeieinsatz geplant; Innenminister Laurent Nunez kündigte Militärunterstützung an. Am Samstag wurden laut South China Morning Post mindestens 2.400 Personen festgenommen.

    International · Chronik11:42 Uhr6 Quellen
  2. Dienstag, 13. Oktober

    Frankreich

    Schülerproteste in Frankreich: Rund 200 Oberschulen weiter geschlossen

    In Frankreich sind erneut Zehntausende gegen Zustände an Schulen auf die Straße gegangen. Der Standard meldet rund 200 geschlossene Oberschulen. Die Aktivistin Greta Thunberg schloss sich Demonstrierenden in Saint-Denis an.

    International · Politik13.10., 16:07 Uhr7 Quellen
  3. Sonntag, 11. Oktober

    Frankreich

    Schüler- und Studentenproteste setzen Frankreichs Wahlkampf unter Druck

    In Frankreich blockieren Schüler und Studierende laut Tages-Anzeiger hunderte Schulen und demonstrieren landesweit. Euronews sieht dadurch den Präsidentschaftswahlkampf unter Druck; die FAZ meldet für Präsident Macron nur noch 15 Prozent Zustimmung, gewählt wird im Frühjahr.

    International · Politik11.10., 11:39 Uhr3 Quellen
  4. Samstag, 10. Oktober

  5. Donnerstag, 8. Oktober

  6. Mittwoch, 7. Oktober

    Frankreich

    Regierung stoppt vorerst Schockgranaten bei Schulprotesten

    Frankreich setzt den Einsatz von Schockgranaten bei den Schülerprotesten aus. Auslöser ist laut France 24 und BBC die schwere Verletzung eines Jugendlichen, dem eine Hand abgerissen wurde; France 24 nennt das Opfer als 15-Jährigen. Weitere Kundgebungen sind angekündigt.

    International · Chronik07.10., 20:34 Uhr12 Quellen
  7. Dienstag, 6. Oktober

    Frankreich

    Landesweiter Protesttag: Schüler blockieren Gymnasien in Frankreich

    In Frankreich haben Schülerinnen und Schüler am Dienstag zahlreiche Gymnasien und einige Universitäten blockiert. In Paris werden zu einer Demonstration Zehntausende erwartet; die Behörden rechnen laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.

    International · Politik06.10., 12:09 Uhr5 Quellen
    Frankreich

    Gewerkschaften unterstützen Frankreichs Schülerproteste landesweit

    In Frankreich sind am Dienstag erneut landesweite Demonstrationen an Schulen angekündigt, zu denen sich auch Gewerkschaften gesellen. Die Polizei bereitet sich laut Euronews auf einen großen Einsatz vor; in Paris rechnen die Behörden laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.

    International · Politik06.10., 07:12 Uhr5 Quellen
  8. Montag, 5. Oktober

    Frankreich

    Schülerproteste legen Hunderte Schulen lahm – schwere Verletzung in Lens

    In Frankreich haben anhaltende Schülerproteste gegen Unterrichts- und Ausstattungsmängel landesweit den Betrieb an Hunderten Schulen gestört oder zum Erliegen gebracht, berichten France 24, RFI und CBS News. In Lens verlor ein 15-Jähriger bei einem Vorfall mit einer Granate eine Hand; laut n-tv wird der genaue Hergang untersucht.

    International · Chronik05.10., 19:04 Uhr13 Quellen
  9. Sonntag, 4. Oktober

    Schulproteste

    Rund 5.000 Festnahmen in Frankreich – bis zu 500 Schulen geschlossen

    Vor einer neuen Mobilisierung am Dienstag bleiben in Frankreich am Montag 400 bis 500 weiterführende Schulen ganz oder teilweise geschlossen. 24 Schulen wurden seit Beginn der Proteste beschädigt, heißt es aus dem Bildungsministerium. Laut Medien wurden seit Start der Bewegung rund 5.000 Personen festgenommen, großteils Minderjährige.

    International · Chronik04.10., 21:33 Uhr9 Quellen
  10. Samstag, 3. Oktober

    Frankreich

    Mehr als 5.000 Festnahmen bei Schülerprotesten in Frankreich

    Seit Wochenbeginn sind in Frankreich bei Schüler- und Studierendenprotesten mehr als 5.000 Menschen festgenommen worden. Nach Angaben der Regierung waren die meisten davon minderjährig; Behörden melden Angriffe und zahlreiche Verletzte.

    International · Chronik03.10., 14:37 Uhr13 Quellen
  11. Freitag, 2. Oktober

    Frankreich

    Frankreich: Schulproteste eskalieren – Hunderte Schulen geschlossen, viele Verletzte

    In Frankreich halten die teils gewaltsamen Schülerproteste an. Laut CBS News mussten Hunderte Schulen schließen, es gab zahlreiche Verletzte; Al Jazeera berichtet von „hunderten“ Verletzungen. Die Regierung bietet Gespräche an und stellt zugleich Konsequenzen in Aussicht.

    International · Chronik02.10., 17:35 Uhr10 Quellen
    Frankreich

    Regierung lädt zu Gesprächen – Hunderte Schulen bleiben geschlossen

    Nach tagelangen, teils gewaltsamen Schülerprotesten lädt Bildungsminister Édouard Geffray Vertreter von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Gewerkschaften zu Gesprächen ein, berichtet der Deutschlandfunk. Laut The Guardian waren am Freitag rund 400 Schulen geschlossen; nahezu 3.000 Jugendliche seien seit Beginn der Spannungen festgenommen worden.

    International · Chronik02.10., 14:07 Uhr11 Quellen
  12. Donnerstag, 1. Oktober

    Frankreich

    Schülerproteste in Frankreich erreichen Universitäten

    Die landesweiten Schülerproteste in Frankreich haben laut RFI auch Universitäten erfasst. Wegen der Eskalation tagt ein Krisenstab, berichten Der Standard und die Salzburger Nachrichten. Nach Angaben des Bildungsministeriums, zitiert von der FAZ, gab es seit Beginn der Proteste rund 120 Verletzte; am Mittwoch wurden laut Salzburger Nachrichten mehr als 600 Menschen festgenommen.

    International · Politik01.10., 15:09 Uhr6 Quellen
  13. Mittwoch, 30. September

    Frankreich

    Ausschreitungen an Schulen in Frankreich: 625 Festnahmen

    An Frankreichs Schulen ist es am Mittwoch erneut zu Ausschreitungen gekommen. Medien berichten von Bränden und Verletzten; die Zahl der Festnahmen stieg laut ORF auf 625. Die Lage weitet sich demnach aus.

    International · Chronik30.09., 21:32 Uhr4 Quellen