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Thema · 13 Artikel
Globale Klimawarnungen und Klimakonferenz
Worum es geht
Die Berichterstattung fasst anhaltende globale Erwärmung, Rekordwerte der Treibhausgaskonzentrationen und die erwarteten Folgen für Wetter und Gesellschaft zusammen. Die WMO meldet neue Rekordwerte bei CO2, Methan und Lachgas; die UN sieht die Welt auf einem Pfad zu bis zu 2,8 Grad Erwärmung. Regionale Folgen zeigen sich in einer starken El‑Niño‑Wetterlage mit staatlichem Notstand in Bolivien sowie in Österreich durch Hitze, Dürre, erhebliche Ernteeinbußen, niedrige Flusspegel und hohe Schadenskosten (durchschnittlich 3,7 Mrd. Euro/Jahr, 2024 rund sechs Milliarden). Zudem wurden für Österreich 995 hitzebedingte Todesfälle im Sommer 2026 geschätzt. Der EU‑Klimadienst Copernicus stuft es als nahezu sicher ein, dass 2026 die 1,5‑Grad‑Marke überschritten wird; Copernicus meldete außerdem den wärmsten Oktober der Messgeschichte.
KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 13:43 Uhr
Wer ist wer
Alexander Van der Bellen
Bundespräsident; nimmt an der UN‑Klimakonferenz COP31 in Antalya teil
Der EU‑Klimadienst stuft es als nahezu sicher ein, dass 2026 die durchschnittliche Erwärmung von 1,5 Grad überschritten wird, und meldet für Oktober eine globale Durchschnittstemperatur von 1,75 Grad über dem vorindustriellen Niveau.
Laut einer Grazer Wissenschafterin wird die globale Lufttemperatur heuer voraussichtlich im Schnitt etwa 1,65 Grad und 2027 rund 1,8 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen reist von 10. bis 12. November zur UN‑Weltklimakonferenz COP31 nach Antalya und will dort zu verstärkten internationalen Anstrengungen aufrufen.
Bolivien hat wegen des El‑Niño-Phänomens den Notstand ausgerufen; Präsident Paz reagierte auf extreme Dürre und drohende Überschwemmungen, betroffen sind rund 78.000 Familien und über 75.000 verlorene Rinder. Die UNO warnt vor einer möglicherweise beispiellosen Stärke der El‑Niño‑Phase.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) meldet für 2025 neue Rekordwerte bei Kohlendioxid, Methan und Lachgas; die Atmosphäre speichert demnach so viel Wärme wie nie zuvor, und die daraus resultierenden Klimaauswirkungen werden Jahrhunderte anhalten.
Eine COIN‑2.0‑Analyse beziffert die klimabedingten direkten Schäden in Österreich auf 1,9 bis 6,1 Milliarden Euro pro Jahr; im Schnitt sind es 3,7 Milliarden Euro jährlich, 2024 lagen sie bei rund sechs Milliarden Euro, und laut Uni‑Graz‑Forscherin war der heurige Sommer kein Ausnahmesommer.
In einer Presseaussendung fordern Moosbrugger und Klimaministerin Kohlfürst Investitionen in Klimafitness und in Bewässerungsinfrastruktur als Reaktion auf Hitze und Trockenheit.
Bauernvertreter rechnen heuer mit rund 30 Prozent weniger Obst und 40 Prozent weniger Gemüse; konkret werden ein Viertel weniger Karotten und Zwiebeln sowie ein Drittel weniger Äpfel erwartet.
Der Wasserhaushaltsbericht des Umweltministeriums bilanziert, dass der September zu warm und zu trocken war und mit einer Temperaturabweichung von plus 2,1 Grad gegenüber der Klimanormalperiode 1991 besonders überdurchschnittlich warm ausfiel.
Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.
Der EU‑Klimadienst Copernicus erwartet, dass 2026 die globale Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit fast sicher über 1,5 Grad liegt. Es wäre nach 2024 das zweite Jahr darüber; als offiziell verfehlt gilt das Limit jedoch erst im Mehrjahresschnitt.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen nimmt von 10. bis 12. November an der UN‑Weltklimakonferenz COP31 im türkischen Antalya teil. Das berichten die Kleine Zeitung und die Salzburger Nachrichten; der ORF meldet ebenfalls die bevorstehende Reise.
Wegen anhaltender Dürre und drohender Überschwemmungen hat Bolivien den Notstand verhängt. Internationale Stellen warnen vor einer außergewöhnlich starken El‑Niño‑Phase; Zehntausende Familien sind betroffen.
Die Konzentration von Treibhausgasen hat 2025 neue Höchststände erreicht. Kohlendioxid kletterte laut Weltwetterorganisation (WMO) auf 426,8 ppm; auch Methan und Lachgas lagen auf Rekordniveau. Die WMO warnt vor anhaltender Erwärmung über Jahrzehnte bis Jahrhunderte.
Klima- und wetterbedingte Ereignisse haben in Österreich zwischen 2017 und 2024 laut neuer COIN‑2.0‑Analyse durchschnittlich 3,7 Milliarden Euro pro Jahr an Schäden und Verlusten verursacht. 2024 lag der Wert bei knapp über sechs Milliarden Euro. Forschende warnen vor hohen Folgekosten des Nicht‑Handelns.
Die Weltmeteorologieorganisation (WMO) warnt vor einem El Niño von beispielloser Stärke. Die Vereinten Nationen rufen laut ORF und mehreren Medien zu frühzeitigen, koordinierten Schutzmaßnahmen auf; Expertinnen und Experten sehen Risiken für die Weltwirtschaft.
Die Vereinten Nationen warnen laut mehreren Medien vor einer Erderwärmung von bis zu 2,8 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts. Das 1,5‑Grad‑Ziel gilt demnach als außer Reichweite.
International · Politik21.10., 08:11 Uhr16 Quellen
Heuer fallen Obst- und Gemüseernten in Österreich deutlich geringer aus. Laut Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) und dem Branchenverband ÖBOG sind im Obstbau rund 30 Prozent und im Gemüsebau im Schnitt 40 Prozent weniger zu erwarten; einzelne Kulturen verlieren regional bis zur Hälfte.
Österreichweit blieb der September deutlich zu trocken und zu warm. Laut Wasserhaushaltsbericht des Umweltministeriums lag der Niederschlag 29 Prozent unter dem Mittel, die Temperatur um 2,1 Grad über dem Vergleichszeitraum 1991–2020. Der WWF meldet vielerorts sehr niedrige Flusspegel.
Westeuropa erlebte heuer den wärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus (C3S) war bis Ende der Saison ein Rekordanteil von 52 Prozent der europäischen Landfläche sehr starkem Hitzestress ausgesetzt, während viele große Flüsse die niedrigsten Abflussmengen seit 1992 verzeichneten.
Nach Angaben der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sind für Juni bis August 2026 in Österreich 995 hitzebedingte Todesfälle geschätzt worden – der höchste Wert seit Beginn des Monitorings 2017. Umweltschützer fordern politische Maßnahmen.
In der Schweiz ist heuer rund 5,5 Prozent des Eisvolumens der Gletscher verschwunden. Fachleute sprechen von einem sehr schlechten Jahr; auch in Österreich rechnen Expertinnen und Experten mit erheblichen Verlusten.
Gletscher in der Schweiz haben heuer laut Zeit und NPR mehr als fünf Prozent ihrer Eismasse verloren; ABC News nennt 5,5 Prozent. Forschende sprachen gegenüber der FAZ von einem „katastrophalen Jahr“ – der zweitstärkste Rückgang seit Messbeginn, so die Zeit.