Dienstag, 3. November 2026
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AMS muss rund 135 Mio. Euro nachzahlen – Budgetauswirkung wird geprüft

Nach einem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) hat das AMS zu niedrig bemessenes Arbeitslosengeld und Notstandshilfe nachzuzahlen. Laut Kurier geht es um etwa 135 Millionen Euro und rund 250.000 Betroffene. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) spricht von einer „unerfreulichen“, aber „nicht dramatischen“ Budgetbelastung.

Wirtschaft: AMS muss rund 135 Mio. Euro nachzahlen – Budgetauswirkung wird geprüft
Übereinstimmung der Quellen86/100 · sehr hoch
Fakten: einigDarstellung: ähnlich4 Medien verglichenZum Quellenvergleich ↓

Hintergrund der Nachzahlungen ist ein VwGH-Urteil: Eine Geringverdienerin hatte gegen die Berechnung ihres Arbeitslosengeldes geklagt, weil das AMS bei der Bemessungsgrundlage drei Prozent Arbeitslosenversicherungsbeitrag abzog, obwohl sie diesen gar nicht entrichten musste. Wie der Kurier berichtet, reicht die Ursache bis ins Jahr 2001 zurück. Damals wurde eine Durchschnittsbetrachtung bei Ersatzraten ermöglicht, 2008 kam eine soziale Staffelung der Beiträge hinzu. Da der Hinweis, dass dies die Bemessung des Arbeitslosengeldes nicht beeinflussen solle, nur in den Erläuterungen und nicht im Gesetzestext stand, erklärte der VwGH diese Praxis für unzulässig.

Finanzminister Markus Marterbauer bezeichnete die fälligen Zahlungen am Dienstag als „unerfreulich“, betonte aber, sie sorgten ihn „nicht dramatisch“, obwohl 135 Millionen Euro „sehr viel Geld“ seien. Das sagte er laut ORF sowie Kurier und Salzburger Nachrichten. Aktuell werde rechtlich geprüft, welches Budgetjahr betroffen ist – 2026 oder die Jahre, in denen die Minderzahlungen erfolgt sind, so Kurier und Salzburger Nachrichten.

Zur Finanzierung erklärte AMS-Vorstand Johannes Kopf laut Kurier, die Mittel müssten aus dem Budget kommen; das AMS wickelt die Zahlungen ab, zahlt sie aber nicht aus eigenen Mitteln. Kopf rechnet darüber hinaus mit mehr Betroffenen als bisher angenommen, berichteten die Oberösterreichischen Nachrichten. Laut Kurier geht es derzeit um rund 250.000 anspruchsberechtigte Personen.

Politische Reaktionen

In einer Aussendung kritisierte die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch das Vorgehen scharf und sprach von einem „135-Millionen-Euro-Schuldenloch durch AMS-Versagen und rote Ignoranz“. Sie wirft der zuständigen Ministerin vor, trotz Kenntnis des Verfahrens keine Rücklagen gebildet zu haben. Diese Punkte stammen aus der FPÖ-OTS-Aussendung; weitere Bestätigungen dafür liegen in den genannten Medienberichten nicht vor.

Einordnung durch das Finanzressort

Marterbauer verwies laut Kurier darauf, dass die Budgetkonsolidierung im Plan liege und unvorhergesehene Ausgaben – wie heuer etwa Dürrehilfen in ähnlicher Größenordnung – Teil der Budgetsteuerung seien. An der grundsätzlichen Budgetlinie würden die AMS-Nachzahlungen nach seiner Einschätzung wenig ändern.

Quellenvergleich

So berichten 5 Medien über dieses Ereignis. Übereinstimmung 86/100: 60 % Faktenlage (KI-Einschätzung, ob sich die Angaben widersprechen), 40 % Ähnlichkeit der Darstellung (rechnerischer Vergleich von Schlagzeilen und Kurztexten). Der Abgleich wurde automatisch von einer KI erstellt – meist auf Basis von Schlagzeilen und Kurztexten; fehlt eine Angabe bei einem Medium, kann sie im vollständigen Bericht dennoch stehen.

Darin stimmen die Quellen überein

  • Nachzahlungen von rund 135 Mio. Euro werden fällig. Kurier · Salzburger Nachrichten · ORF
  • Marterbauer: finanzielle Belastung „unerfreulich“, aber „nicht dramatisch“. Kurier · Salzburger Nachrichten · ORF

Nur bei einzelnen Quellen

  • Kurier: Angabe von rund 250.000 Betroffenen und Prüfung, welches Budgetjahr betroffen ist.
  • Oberösterreichische Nachrichten: Kopf rechnet mit mehr Betroffenen als bisher angenommen.

Unterschiedliche Schwerpunkte

  • ORF: stellt die Einschätzung „nicht dramatisch“ in den Vordergrund.
  • Oberösterreichische Nachrichten: hebt die Warnung vor mehr Betroffenen durch AMS-Chef Kopf hervor.
  • Salzburger Nachrichten: betont Marterbauers Bewertung und laufende Budgetprüfung.
Wer berichtet?Zur Einordnung
  • Mitte: 3 (Kurier, Salzburger Nachrichten, Oberösterreichische Nachrichten)
  • öffentlich-rechtlich: 1 (ORF)

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Quellen

Dieser Artikel wurde automatisiert von einer KI verfasst – auf Basis folgender Berichte. Maßgeblich sind die Originalquellen. Vor der Veröffentlichung hat ein zweiter, unabhängiger KI-Durchgang jede Angabe automatisch gegen die Quellen geprüft.

  1. APA-OTS: FPÖ – Belakowitsch: „135-Millionen-Euro-Schuldenloch durch AMS-Versagen und rote Ignoranz!“
  2. ORF: AMS-Nachzahlung für Marterbauer „nicht dramatisch“
  3. Kurier: AMS-Nachzahlung für Marterbauer „unerfreulich, aber nicht dramatisch“
  4. Salzburger Nachrichten: AMS-Nachzahlung für Marterbauer "unerfreulich"
  5. Kurier: Marterbauer zu AMS-Nachzahlungen: „Sorgt mich jetzt nicht dramatisch“
  6. Oberösterreichische Nachrichten: Arbeitslosengeld falsch berechnet - AMS-Chef Kopf: »Noch mehr Betroffene«