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Thema · 36 Artikel
Proteste gegen Teuerung in Europa
Worum es geht
In mehreren europäischen Ländern kommt es zu Protesten wegen hoher Lebenshaltungskosten; in Frankreich eskalierten Demonstrationen in Teilen zu Ausschreitungen, Plünderungen und Bränden, darunter die weitgehende Zerstörung des historischen Rathauses von Limoges. Die Regierung in Paris hat Demonstrationen eingeschränkt, nur gewerkschaftlich angemeldete Kundgebungen erlaubt und massiv Polizei sowie Militärhilfe mobilisiert (rund 70.000 Einsatzkräfte). Es gab zahlreiche Festnahmen, Hunderte beschädigte oder geplünderte Geschäfte, Museums‑ und Geschäftsschließungen sowie einen Verdächtigen nach dem Rathausbrand von Limoges. Soziale Medien verbreiten gefälschte Bilder; Schüler und Koalitionen aus „Gelbwesten“, Gewerkschaften und Studierenden kündigen weitere Aktionen an. Reisende werden aktuell auf Verkehrseinschränkungen, Metro‑Schließungen und mögliche Ausgangssperren hingewiesen, und für Paris werden am Samstag erneut Demonstrationen erwartet.
KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 14:18 Uhr
Wer ist wer
Emmanuel Macron
Frankreichs Präsident; kündigte Einschränkungen für Kundgebungen an und reiste zu einem Tatort
Laurent Nuñez
Frankreichs Innenminister; warnte vor Aufrufen zu Gewalt und koordinierte Sicherheitsmaßnahmen
Sébastien Lecornu
Frankreichs Premierminister; kündigte verstärkte Sicherheitskräfte und Teil‑Ausgangssperren an
Jordan Bardella
Vorsitzender des Rassemblement National; stellte sich beim Parteitag zur Wiederwahl
Marine Le Pen
RN‑Politikerin; startet Präsidentschaftskampagne beim Parteitag in Orléans
Bally Bagayoko
Bürgermeister von Saint‑Denis; schloss sich Protesten gegen RN‑Parteitag an
Marine Le Pen startet an diesem Wochenende offiziell ihren Präsidentschaftswahlkampf beim Parteitag des Rassemblement National in Orléans, wo tausende Anhänger erwartet werden; in Umfragen liegt sie sechs Monate vor der Wahl klar vorn.
Reisende nach Paris werden auf Änderungen im Verkehr und die Lage hingewiesen: Es wird von Metro‑Schließungen und Ausgangssperren berichtet; am Samstag werden erneut Demonstrationen in der französischen Hauptstadt erwartet.
In Orléans protestierten am Samstag mehr als 10.000 Menschen gegen den Parteitag des Rassemblement National; der Bürgermeister von Saint‑Denis, Bally Bagayoko, schloss sich linken Politikern und Gewerkschaftsvertretern den Protesten an.
Der Terroranschlag in Trappes dürfte einen rassistischen Hintergrund haben; Präsident Macron erkannte die Brisanz des Vorfalls und reiste an den Ort des Geschehens.
Nach einem Treffen mit Präsident Macron kündigen Schüler weitere Demonstrationen an; die ersten Stunden des landesweiten Protesttags verliefen am Samstag ruhig.
In sozialen Medien kursieren zahlreiche gefälschte oder verfälschte Fotos zu den Protesten, darunter manipulierte Bilder mit dem Pink Panther und fingierten Aufnahmen von einem brennenden Paris.
Der Stadtrat von Limoges veröffentlichte Bilder, die zeigen, dass das historische Rathaus von 1883 bei den Krawallen am 17. Oktober durch ein Feuer weitgehend zerstört wurde.
Weniger als eine Woche nach den Ausschreitungen sind rund 3.000 Geschäfte beschädigt oder geplündert worden, während weiterhin Museen und Läden in Paris vorsorglich schließen oder verbarrikadiert werden.
Für Samstag kündigt eine Koalition aus «Gelbwesten», Gewerkschaften und Studierenden landesweite Märsche an; die Behörden setzen rund 70.000 Polizei- und Gendarmeriebeamte ein und mehrere große Museen in Paris bleiben geschlossen.
Die Regierung hat für Samstag 20 Prozent mehr Polizei‑ und Gendarmeriebeamte auf die Straßen geschickt, um die Sicherheit nach den jüngsten Krawallen zu verstärken.
Selbst bei erlaubten Kundgebungen gibt es Streit um die Route der Demonstrationen; Frankreich bereitet sich mit umfangreichen Einsatzplänen, Verboten und verrammelten Schaufenstern auf neue Proteste vor.
Beim Parteitag des Rassemblement National in Orléans stellt sich Jordan Bardella ohne Gegenkandidat zur Wiederwahl, und die Behörden rechnen mit Zehntausenden Demonstranten; landesweit sind erneut Proteste geplant.
Das Ligue‑1‑Spiel Paris Saint‑Germain gegen Lyon wurde auf Anfrage der Polizei um 24 Stunden verschoben, da Paris sich auf weitere Proteste vorbereitet.
In mehreren Städten werden Geschäfte proaktiv verbarrikadiert: Holzbretter werden landesweit angebracht, besonders in Lyon und Orléans, und Ladenbesitzer auf den Champs-Élysées bereiten sich auf weitere Proteste vor.
Bei Paris wurde nach Schüssen aus einem fahrenden Auto ein Mensch getötet und vier weitere verletzt; der mutmaßliche Schütze wurde festgenommen und die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen übernommen.
Französische Gerichte arbeiten die Gewaltfälle im Eiltempo auf; gegen einige Angeklagte wurden Haftstrafen mit Fußfessel verhängt, andere erhielten Verwarnungen.
Pariser Ladenbesitzer fürchten weitere Plünderungen vor den kommenden Kundgebungen und erwägen aus Sorge vor Schäden, ihre Geschäfte zu schließen, während andere geöffnet bleiben wollen.
Präsident Macron wirft «ultralinken» Gruppen vor, versucht zu haben, die Republik zu stürzen, und beruft am Freitag den Verteidigungsrat; für Samstag sind nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen erlaubt, zudem werden Demonstrationen in Teilen von Paris, Lyon, Lille und Grenoble verboten.
Premierminister Sébastien Lecornu lädt die politischen Parteien zu Beratungen, um im Hinblick auf mögliche erneute Ausschreitungen vorbereitet zu sein.
Die Gewerkschaft der Polizei sieht deutsche Einsatzkräfte besser auf Ausschreitungen vorbereitet und betont, sie setzten andere Taktiken und andere Ausrüstung ein.
Französische Gewerkschaften rufen nach enttäuschenden Gesprächen mit der Regierung für den 5. November zu einer grossen Mobilisierung und zu Streiks auf; die CGT fordert, den Streik zu verallgemeinern.
Augenzeugen berichten aus Marseille von vermummten Plünderern, die Läden ausräumten, und behaupten, Eltern hätten ihre Kinder in die Geschäfte geschickt, während die Polizei lange kaum präsent gewesen sei.
Donald Trump und Teile der US-Regierung nutzen Aufnahmen aus den Unruhen, um unbelegte Behauptungen über Migration zu verbreiten und politisch zu instrumentalisieren.
Auf Protestplakaten taucht der Slogan «Bismillah, c’est les ténèbres» auf, eine Mischung aus Arabisch und Französisch; Herkunft und Bedeutung des Slogans sind bislang unklar.
An den Schnellverfahren im Tribunal de Paris beaufsichtigen Richter eine Art Karussell hastiger, oft chaotischer Anhörungen für Festgenommene aus den Unruhen.
Präsident Emmanuel Macron wies Behauptungen zurück, Migranten seien für die Unruhen verantwortlich, und ist im Rahmen einer Golfreise nach Saudi-Arabien gereist.
Die Regierung räumte ein, die Polizeikräfte hätten am vergangenen Wochenende die Kontrolle verloren; Premierminister Sébastien Lecornu traf sich mit Gewerkschaftsführern, und Marine Le Pen verzeichnet wachsende Popularität.
Die Regierung bezeichnete die für die Krawalle Verantwortlichen als «Abschaum» und wirft zudem ultra-linken Gruppen vor, an den Ausschreitungen beteiligt gewesen zu sein.
Die Regierung rechnet für das kommende Wochenende mit weiteren Protesten, insbesondere von Gymnasiasten und der «Gelbwesten»-Bewegung, und verstärkt Personal und Sicherheitsmaßnahmen, um Gewalt und Chaos einzudämmen.
Die Regierung verhängt Ausgangssperren, verstärkt die Polizeipräsenz und leitet zahlreiche Strafverfahren ein; Präsident Emmanuel Macron warnte Demonstranten vor «Chaos» und kündigte entschlossenes Vorgehen der Sicherheitsbehörden an.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger steht in Kontakt mit dem französischen Außenministerium; Ministerin Bauer forderte entschlossenes gemeinsames Handeln der Europäischen Union.
Ein Staatsanwalt sprach von „bestialischen Plünderungen“, und in Marseille verließen Angeklagte nach Schnellverfahren lachend den Saal, Beobachter berichten von Jubel im Gericht.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sagte, es gebe von mehreren Seiten eingegangene Hinweise auf ausländische Einflüsse bei den Unruhen in Frankreich.
Erste Ermittlungen ergeben, dass viele Tatverdächtige «ganz gewöhnliche Menschen» sind und Angehörige von Migrantengruppen nicht die Mehrheit der Beteiligten stellen.
Eine neue Studie stellt fest, dass kremlnahe Netzwerke in sozialen Medien die Unzufriedenheit genutzt haben, um Stimmung gegen die Ukraine-Hilfen und die französische Regierung zu schüren.
Industrieverbände in Kampanien und Apulien warnen, ihre Mitgliedsunternehmen stünden wegen Streiks und Protesten von Lkw‑Fahrern über die stark gestiegenen Treibstoffpreise am Rande des Zusammenbruchs.
Nach Plünderungen tauchten gestohlene Waren auf der Plattform Vinted auf; das Unternehmen sperrte daraufhin Angebote und Konten, und in Paris räumen Kunden geplünderte Läden wieder auf.
Österreichs Sicherheitsbehörden sehen keine Anzeichen dafür, dass sich Proteste wie in Frankreich oder Italien in Österreich gewaltsam ausweiten könnten.
Präsident Emmanuel Macron kritisierte ausländische Regierungschefs für «dumme» Äußerungen zur Gewalt in Frankreich und wies Behauptungen zurück, Migration oder ausländische Einmischung seien Ursache der Unruhen.
Die Supermarktkette Carrefour beziffert den Schaden durch Plünderungen, Diebstahl, Sachschäden und zusätzliche Sicherheitskosten auf etwa 1,6 Milliarden Euro.
An den Flughäfen Crotone und Reggio Calabria in Kalabrien ist der Flugzeugtreibstoff ausgegangen, nachdem Lkw‑Fahrer im Rahmen von Protesten gegen hohe Treibstoffpreise die Versorgung gestört haben.
Premierminister Sébastien Lecornu führt wegen der anhaltenden Proteste Gespräche mit Gewerkschaften und kündigte eine stärkere Sicherheitsstrategie für bevorstehende Demonstrationen an.
Italien meldet fast 200 verletzte Polizistinnen und Polizisten sowie 330 Festnahmen nach den Ausschreitungen in Mailand; rund die Hälfte der Festgenommenen soll ausländischer Herkunft sein.
In Süditalien sind wegen Blockaden von Lkw-Fahrern zahlreiche Autobahnen gesperrt und Supermarktregale, darunter Pasta, vielerorts leer; die Regierung kündigte Hilfsmaßnahmen an, um die Versorgungslücken zu schließen.
Premierminister Sébastien Lecornu will sich vor neuen Protesten mit Gewerkschaften treffen, nachdem in mehreren Städten Ausgangssperren verhängt wurden, um eine Fortsetzung der Gewalt und Plünderungen zu verhindern.
Ein virales Video zeigt, wie französische Bereitschaftspolizisten einen 26-jährigen Straßenmediziner gewaltsam schlagen; Behauptungen über seinen Tod sind falsch, der Mann lebt und hat mit France24 gesprochen.
Die Unruhen am Wochenende haben mehr als 3.000 Unternehmen beschädigt; Geschäftsinhaber sehen sich dadurch mit teils verheerenden Verlusten konfrontiert.
Italien hat die Entsendung von 500 Soldaten nach Mailand genehmigt und eine Reihe verschärfter Sicherheitsgesetze beschlossen; die Proteste haben nach Angaben der Berichte die Pastaproduktion und Lebensmittelanlieferungen im Süden des Landes beeinträchtigt.
In Frankreich werden Hunderte von Beschuldigten in Eilverfahren vor Gericht gestellt; seit dem 17. Oktober sind mehr als 2.000 Personen in Gewahrsam genommen worden, fast 70 Prozent davon sind Erwachsene und die Verfahren sollen Einblick in Profile und Tatbeiträge geben.
Die Pariser Polizei ordnete für Teile der Stadt eine neue Ausgangssperre ab Dienstag, 21:00 Uhr GMT, an, nachdem eine frühere Sperre nach Angaben der Behörden zur Wiederherstellung der Ruhe beigetragen habe.
Die Krise spaltet Frankreich politisch; die Bilder von Gewalt prägen den Präsidentschaftswahlkampf und könnten der extremen Rechten und der extremen Linken nützen.
Mehrere französische Städte haben für den heutigen Abend erneut Ausgangssperren verhängt; die Sicherheitskräfte sollen massiv verstärkt werden und es werden auch Truppen eingesetzt.
Die Handelskette Carrefour hat infolge der Ausschreitungen ihre Prognose gekappt und nennt die Unruhen als Ursache für die negativen Auswirkungen auf das Geschäft.
Im Netz kursieren Aufrufe zu Demonstrationen in mehreren deutschen Städten am 31. Oktober; Hessens Innenminister Roman Poseck kündigte ein striktes Vorgehen gegen potenzielle Randalierer an.
Premierminister Sébastien Lecornu machte ultralinke Gruppen für die Krawalle verantwortlich und kündigte an, am kommenden Wochenende eine „massive“ Sicherheitspräsenz zu mobilisieren, nachdem Organisatoren neue Proteste angekündigt hatten.
Berichte zufolge sind in Frankreich mehr als 2.500 Menschen in Gewahrsam genommen worden; als treibende Kräfte der Eskalation werden Linksradikale und Jugendliche aus den Vorstädten genannt, während die Regierung mit gezielten Ausgangssperren reagiert.
In Paris begannen Ladenbesitzer und Aufräumteams, Schutt zu entfernen und beschädigte Schaufenster und Fassaden nach den nächtlichen Unruhen zu reparieren.
Die Regierung räumt Versäumnisse ein; der Innenminister sprach von einem "Kontrollverlust" in mehreren Großstädten, und das Parlament soll nun in einem Untersuchungsausschuss analysieren, wie es zu den Ausschreitungen kommen konnte.
Premierminister Sébastien Lecornu sagt, die verhängten Ausgangssperren wirkten und die Regierung sehe sich auf dem richtigen Weg; gleichzeitig sind bereits neue Proteste angekündigt.
In Frankreich entbrannte ein Streit über die Rolle der linkspopulistischen Partei La France Insoumise bei den Unruhen, und Israel rechnet mit einem Anstieg jüdischer Einwanderung aus Frankreich infolge der Gewalt.
Plünderer verkaufen gestohlene Luxusware etwa von Chanel und Gucci offenbar weiterhin über Plattformen wie Vinted, was den Handel mit Beutegut verstärkt.
Premierminister Sébastien Lecornu kündigt an, örtliche Ausgangssperren auszuweiten und sich mit den Bürgermeistern abzustimmen, ob und wo solche Ausgangssperren verhängt werden.
Versicherer rechnen mit hohen Schäden durch die Unruhen und warnen, solche Ereignisse könnten künftig jährlich auftreten; die Regierung prüft Maßnahmen, um Immobilien gegen Aufruhr verpflichtend zu versichern.
Die Europäische Kommission schätzt, der Konflikt mit Iran habe Europa rund 100 Milliarden Euro gekostet, eine Belastung, die Berichten zufolge rechten Parteien in Europa politischen Auftrieb verschafft.
Hongkong hat eine Amber‑Reisewarnung für Frankreich herausgegeben, nachdem wochenlange Proteste über die Bedingungen an Schulen in mehrere Städte übergegriffen und dort zu Zusammenstößen und Sachschäden geführt hatten.
Der frühere französische Nationalspieler Emmanuel Petit sagte, er würde sich „am liebsten mit ihnen prügeln“ und ist der Überzeugung, die Randalierer würden „Frankreich hassen“.
Spezialeinheiten nahmen in Limoges einen 40-Jährigen fest, der als Gefährder registriert ist; Ermittler rücken damit nach Angaben in den Berichten das linksextreme Milieu in den Mittelpunkt der Untersuchungen zum Rathausbrand.
Bundeskanzler Karl Nehammer (Stocker in Meldung genannt) bezeichnet die brutalen Ausschreitungen in Frankreich als Warnung und fordert, staatsfeindliche Aktivitäten von Islamisten und Linksextremen klar zu unterbinden.
Premierminister Sébastien Lecornu kündigt an, örtliche Ausgangssperren dort zu verlängern, wo die Lage es erfordert; nach einer ruhigen Nacht sollen Festgenommene aus den Unruhen in beschleunigten Verfahren angeklagt werden.
Italienische Regierungschefin Giorgia Meloni ließ nach den Ausschreitungen in Mailand 500 zusätzliche Soldaten entsenden; die Regierung plant einen Erlass, mehr als 270 Personen wurden festgenommen, und Ausgangssperren für Teile der Innenstadt werden geprüft, Meloni warnte vor einem "Mistgabel"-Aufstand in Europa.
US‑Präsident Donald Trump machte die Unruhen in Frankreich für Einwanderung verantwortlich, sagte, Paris werde bald eine „muslimische Stadt“ sein, und erklärte, er habe Präsident Macron bereits davor gewarnt, dass „die ganze Welt“ komme.
Die französische Regierung fordert Online‑Marktplätze wie Vinted und eBay auf, den Wiederverkauf offenbar gestohlener Waren aus den Plünderungen zu unterbinden und Anzeigen entsprechender Angebote zu unterdrücken.
AI-generierte Bilder, die angeblich ein älteres Paar beim Entkleiden und Ausrauben während der Unruhen zeigen, entpuppten sich als Fälschungen und wurden millionenfach verbreitet; rechtsextreme Accounts haben die Bilder verstärkt.
Der rechtspopulistische Rassemblement National versucht, die Proteste für Forderungen nach mehr Law-and-Order zu instrumentalisieren; die politischen Lager liefern sich eine offene Schuldzuweisung für das Chaos.
In zwei Pariser Stadtteilen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von Montag 23 Uhr bis Dienstag 6 Uhr; auch in weiteren französischen Städten wurden Ausgangssperren verhängt.
In Mailand hat die Polizei nach den Krawallen 220 Minderjährige vernommen, während Proteste in norditalienischen Großstädten teilweise in Gewalt umschlugen.
Schweizer Gruppen nahmen an den Demonstrationen in Paris teil, und für den 20. November ist in mehreren Schweizer Städten ein Jugendstreik angekündigt.
Ein Teenager wurde nach Berichten durch eine Tränengasgranate bei Schulunruhen schwer verletzt; die Polizeibehandlung des Vorfalls wird als ein Faktor gesehen, wie sich die Proteste zur landesweiten Gewalt eskalierten.
Eine Pariser Ladenbesitzerin namens Linda berichtete im Fernsehen, wie ihr Geschäft geplündert und zum Trümmerfeld wurde; einige Täter seien mit Autos gekommen, um gezielt zu plündern.
Organisatoren der Proteste rufen offenbar zu weiteren Aktionen auf, während Frankreich landesweit Ausgangssperren zur Eindämmung der Unruhen verhängt hat.
In ersten Städten im Norden Frankreichs wurden Ausgangssperren speziell für Minderjährige verhängt; die Unruhen haben sich offenbar von anfänglichen Schülerprotesten zu landesweiten Ausschreitungen ausgeweitet, wobei radikale Gruppen und Jugendliche zunehmend das Geschehen dominieren.
Die französische Regierung kündigt neben lokalen Ausgangssperren finanzielle Unterstützung für betroffene Geschäfte sowie ein härteres justizielles Vorgehen an und hält weiterhin die Möglichkeit eines Ausnahmezustands offen.
Italiens Regierung plant nach den Krawallen in Mailand den Einsatz von 500 zusätzlichen Soldaten in der Stadt und erwägt nächtliche Ausgangssperren sowie längeren Gewahrsam für Minderjährige als Teil eines härteren Vorgehens.
Premierminister Lecornu sagte, am Samstag habe man die Kontrolle verloren; die Unruhen führten zu mindestens 3.000 geplünderten Geschäften und fast 1.000 verletzten Polizisten. Präsident Macron lehnte den Rücktritt von Innenminister Nuñez ab.
Staatsanwälte in Mailand sprechen von „zerstörerischen Handlungen von seltener Gewalt“ bei den Ausschreitungen und untersuchen die Beteiligten, darunter zahlreiche junge Erwachsene.
In Frankreich wurden nach Angaben von Behörden mindestens 2.400 Personen im Zuge der Unruhen festgenommen, teils wegen Plünderungen, teils wegen Verdachts auf Teilnahme an Ausschreitungen.
Italien kündigt nach den Krawallen in Mailand ein entschlossenes Vorgehen an: Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will Maßnahmen in einem Dekret vorsehen, das nach einer Sicherheitsrunde am Dienstag beschlossen werden soll.
Social‑Media‑Videos zeigen, dass französische Ladeninhaber und Anwohner sich eigenständig gegen Plünderer und Randalierer zur Wehr setzten, wofür es in der Öffentlichkeit viel Zustimmung gab.
In Frankreich entbrannte eine Debatte darüber, wer für die Gewaltexzesse verantwortlich ist; einige kritisieren das Versagen der Sicherheitskräfte, andere rechtfertigen die Proteste, womit auch bekannte Intellektuelle in die Diskussion einbezogen sind.
Bundesinnenminister Horst Seehofer nannte zwei Gruppen als Verantwortliche für die Krawalle: er sieht Gewalt von Linksextremen und aus einem «migrantischen Milieu» am Werk.
Präsident Macron ist zu einer dreitägigen Gulf‑Reise aufgebrochen, unter anderem nach Kuwait, mit dem Ziel, Treibstofflieferungen zu sichern und so die Energiepreise nach den Unruhen zu senken.
Der für Dienstag geplante Champions‑League‑Spiel PSG gegen Barcelona wird trotz der Proteste in Paris nicht verschoben, teilte die französische Regierung mit.
Das österreichische Außenministerium rät Reisenden in Frankreich zu erhöhter Wachsamkeit angesichts landesweiter Proteste; wichtige Sehenswürdigkeiten wie der Louvre blieben bereits geschlossen.
Premierminister Lecornu kündigt eine „massive“ Polizeieinsatzaktion an: Rund 200 Ermittler sollen Videoaufnahmen aus dem Wochenende im Großraum Paris auswerten, um Verdächtige bei den Plünderungen und Zerstörungen zu identifizieren.
Bürgermeister berichten von gestürmten Rathäusern, geplünderten Geschäften und bedrohten Bediensteten und werfen der Regierung in Paris Versagen bei der Bewältigung der Unruhen vor.
Presseaussendung der FPÖ: Klubobmann Steger bezeichnet Frankreich als "brennend" und führt die Ausschreitungen auf eine gescheiterte Migrationspolitik zurück.
Altkanzler Sebastian Kurz fürchtet bürgerkriegsähnliche Szenen in Wien und sieht die Proteste in Frankreich als Folge von fast zwei Jahrzehnten gescheiterter Einwanderungspolitik.
Premierminister Sébastien Lecornu sagte, im Extremfall könne man einen Ausnahmezustand verhängen, aktuell halte er Ausgangssperren jedoch für die geeignetere Maßnahme.
CDU-Politiker Roland Theis erklärte, linksextreme Gruppen hätten versucht, die Gewalt auf die Straße zu tragen, und verteidigte das harte Vorgehen der Behörden.
Bei den Gewaltexzessen setzte die Polizei Tränengas und Wasserwerfer ein; Premierminister Sébastien Lecornu hatte regionale Behörden gebeten, örtliche Ausgangssperren zum Schutz von Geschäften zu verhängen.
Der Euro fiel zeitweise wieder unter 1,12 US‑Dollar, da die Gewalteskalation in Frankreich die Sorge um die französischen Staatsfinanzen und die Finanzmärkte belastet.
Nach den Ausschreitungen bleibt der Louvre geschlossen, Premierminister Sébastien Lecornu hat örtlich begrenzte Ausgangssperren angeordnet und die Präfekten entsprechend instruiert.
Vertreter des französischen Einzelhandels trafen sich mit der Regierung zu einer Krisensitzung wegen weit verbreiteter Plünderungen, und der Tourismussektor befürchtet einen Rückgang im Wintergeschäft.
In Frankreich läuft eine landesweite Großreinigungsaktion von Lille bis Marseille und von Straßburg bis Bordeaux, um die Schäden nach den gewaltsamen Protesten zu beseitigen.
Der durch Plünderungen und Zerstörungen entstandene Schaden wird auf Hunderte Millionen Euro geschätzt, und mutmaßliche Plünderer prahlen nach Angaben von Medien online mit ihren Taten.
Das Auswärtige Amt warnt zu umsichtigem Verhalten und aktualisierte seine Reisehinweise mit dem Hinweis, dass weitere Demonstrationen und in einigen Fällen weitere Gewaltausbrüche in den kommenden Tagen nicht ausgeschlossen werden können.
Medien berichten, dass in Frankreich mehr als 2.000 Geschäfte geplündert oder beschädigt wurden, wodurch viele Unternehmer vor erheblichen Schäden stehen.
Die MAGA‑Bewegung, der Kreml und europäische rechtspopulistische Gruppen stellten die Proteste als Folge von Migration und als Zeichen des Niedergangs Europas dar.
Frankreichs Finanzmärkte reagierten auf die Proteste mit verstärkten Verkäufen von Anleihen und Aktien; der Zinsabstand zwischen französischen und deutschen zehnjährigen Staatsanleihen weitete sich aus.
Französische Regierungsspitzen kündigen ein härteres Vorgehen gegen die Unruhen an, nennen als Drahtzieher eine "ultra-linke Bewegung" und fordern örtliche, teilweise Ausgangssperren in von Krawallen betroffenen Städten.
Organisatoren der landesweiten Märsche geben die Teilnehmerzahl mit rund 800.000 an; Macron sagte, „wir alle fühlen Wut und Scham“ angesichts der beispiellosen Gewalt.
Rund eine halbe Million Menschen nahmen landesweit an Märschen teil, die sich gegen schlechte Schulbedingungen und die hohen Lebenshaltungskosten richteten.
Einen Tag nach den schweren Krawallen kam es in Paris erneut zu Ausschreitungen; Präsident Macron verurteilte die Gewalt und kündigte einen Runden Tisch an.
In Mailand kam es am zweiten Tag zu gewalttätigen Ausschreitungen mit Plünderungen rund um den Dom; die Polizei fasste mindestens 160 Personen, überwiegend Minderjährige, fast 200 Minderjährige wurden zur Identitätsfeststellung gebracht, einzelne Berichte nennen über 200 Festnahmen.
Präsident Macron rief in einer Fernsehansprache zur Ruhe, zeigte zugleich Verständnis für die Nöte der Bevölkerung, und Regierungschef Lecornu soll sich in den nächsten Tagen mit Parteienvertretern treffen.
Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.
Das Rassemblement National (RN) tagt am Wochenende in Orléans. Laut Behörden werden große Proteste erwartet; mehr als 70.000 Polizisten sind landesweit im Einsatz, wie die BBC berichtet. Parteichef Jordan Bardella stellt sich laut Salzburger Nachrichten am Samstag ohne Gegenkandidaten der Wiederwahl, Marine Le Pen will am Sonntag ihre Präsidentschaftskampagne starten.
Frankreich fährt seine Sicherheitskräfte massiv hoch: Am Samstag sollen landesweit rund 70.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein, darunter Spezialeinheiten, wie The Guardian berichtet. Ausgangssperren bleiben in Kraft, meldet die Welt.
International · Chronikgestern, 22:04 Uhr13 Quellen
Frankreich setzt am Samstag landesweit 70.000 Polizei- und Gendarmeriekräfte ein. Innenminister Laurent Nuñez warnte vor in sozialen Medien verbreiteten Aufrufen zu Gewalt und Plünderungen; Geschäfte und Einrichtungen bereiten sich vor.
International · Chronikgestern, 20:05 Uhr16 Quellen
Frankreich schränkt nach gewaltsamen Protesten Demonstrationen ein: Am Samstag sind landesweit nur von Gewerkschaften angemeldete Kundgebungen erlaubt, in Marseille sind alle Proteste untersagt, wie der Deutschlandfunk berichtet. Präsident Emmanuel Macron begründete die Schritte mit dem Ziel, die Lage zu beruhigen, so die New York Times. In Paris fürchten Geschäftsleute neue Plünderungen, berichtet France 24.
Nach Ausschreitungen kündigt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Einschränkungen für Kundgebungen an. Nicht von Gewerkschaften organisierte Demonstrationen sollen untersagt werden; für Samstag sind nur Gewerkschaftsmärsche vorgesehen. Geplante Proteste am Donnerstag sind in Teilen mehrerer Städte verboten.
International · Politik22.10., 15:36 Uhr10 Quellen
Nach gewaltsamen Ausschreitungen hat die Polizei Demonstrationen in Teilen von Paris untersagt, berichtet France 24. Gleichzeitig verzeichnet Marine Le Pen in einer neuen Ifop-Umfrage Zuwächse und liegt je nach Szenario bei 34 bis 38 Prozent, so ZDFheute. In Stichwahl-Szenarien führt sie demnach in allen Konstellationen.
In Frankreich halten nach gewaltsamen Protesten die politischen und wirtschaftlichen Folgen an: Die Gewerkschaft CGT kündigt ab 5. November Streiks an, während die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen über fünf Prozent gestiegen sind. Parallel wächst in Deutschland die Sorge vor Nachahmerprotesten, und in Europa wird über mögliche ausländische Einflussnahme gestritten.
International · Politik21.10., 15:37 Uhr11 Quellen
In Süditalien führen Blockaden von Lkw-Fahrern und Landwirten zu Lieferengpässen und leeren Regalen. Nach Ausschreitungen in Mailand lässt die Regierung 500 Soldaten zur Unterstützung der Polizei aufmarschieren und verschärft Sicherheitsregeln, berichten mehrere Medien.
Nach schweren Ausschreitungen bei landesweiten Protesten in Frankreich will Premierminister Sébastien Lecornu die Sicherheitskräfte deutlich verstärken. Laut France 24 ist ein massiver Polizeieinsatz geplant; Innenminister Laurent Nunez kündigte Militärunterstützung an. Am Samstag wurden laut South China Morning Post mindestens 2.400 Personen festgenommen.
Nach Ausschreitungen und Plünderungen am Wochenende will die Regierung in Rom 500 zusätzliche Soldaten nach Mailand schicken. Der Beschluss soll laut ANSA am Dienstag im Ministerrat fallen.
Nach schweren Ausschreitungen in Mailand am Wochenende will die italienische Regierung 500 zusätzliche Soldaten entsenden. Laut Salzburger Nachrichten ist dies Teil eines Sicherheitspakets, das am Dienstag im Kabinett beschlossen werden soll; der Tages‑Anzeiger berichtet von Plünderungen, mehr als 270 Festnahmen und diskutierten Ausgangssperren in Teilen der Innenstadt.
Nach dem verheerenden Brand im historischen Rathaus von Limoges hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Mehrere Medien berichten, es handle sich um einen polizeibekannten Linksextremisten; Spezialkräfte nahmen den Mann im Umland fest.
Nach einer vergleichsweise ruhigen Nacht unter lokalen Ausgangssperren will Frankreich die Maßnahmen fortsetzen. Zuvor waren landesweite Demonstrationen in mehreren Städten in Gewalt, Plünderungen und Brände umgeschlagen. Die Regierung räumte Fehleinschätzungen ein und nennt hohe Schäden.
International · Chronik20.10., 11:40 Uhr17 Quellen
Nach Ausschreitungen in Mailand will Italiens Regierung 500 zusätzliche Soldaten in die Stadt entsenden. Zudem werden Ausgangssperren und strengere Maßnahmen gegen Gewalt von Minderjährigen geprüft, berichten mehrere Medien.
International · Chronik20.10., 07:41 Uhr15 Quellen
Nach gewaltsamen Teuerungsprotesten mit Plünderungen hat Premier Sébastien Lecornu regionale Teil-Ausgangssperren angekündigt. In Paris blieb der Louvre am Montag wegen Demonstrationen geschlossen. Für das kommende Wochenende sind weitere Aktionen angekündigt.
International · Chronik19.10., 16:37 Uhr13 Quellen
In Mailand ist es den zweiten Tag in Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben von Kurier und Salzburger Nachrichten wurden am Sonntag über 200 Jugendliche zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeiwache gebracht; Welt und Süddeutsche Zeitung berichten von mindestens 160 Festnahmen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte für Montag eine Krisensitzung an.
Zum zweiten Mal in Folge ist es in Mailand zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rund um den Dom wurden Läden geplündert, es gab Brände, die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni berief für Montag eine Sicherheitsbesprechung ein.
International · Chronik19.10., 06:42 Uhr11 Quellen
Einen Tag nach landesweiten Krawallen ist es in Paris erneut zu Zusammenstößen gekommen. Laut Medien wurden Geschäfte geplündert und Tränengas eingesetzt; Tausende Menschen wurden festgenommen, ein Demonstrant kam ums Leben.
International · Chronik18.10., 19:34 Uhr11 Quellen
In Lissabon sind am Samstag laut Kurier und Der Standard Zehntausende gegen hohe Lebenshaltungskosten und die Wohnungskrise auf die Straße gegangen. Am Sonntag wurde nach ORF-Angaben in der Hauptstadt ein Protestcamp errichtet.
Ein landesweiter Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten hat in Frankreich teils in schwere Ausschreitungen gemündet. In Limoges ging das 143 Jahre alte Rathaus in Flammen auf, zahlreiche Städte meldeten Plünderungen und Hunderte Festnahmen. Laut Kurier tagte die Regierung in einer Krisensitzung.
International · Politik18.10., 00:01 Uhr13 Quellen
In Frankreich werden am Samstag bei einem Aktionstag gegen hohe Lebenshaltungskosten zehntausende Demonstrierende erwartet. Die Behörden befürchten Blockaden und Ausschreitungen und kündigten ein hartes Vorgehen an, inklusive Blendgranaten und Gummigeschossen, so Innenminister Laurent Nuñez laut Salzburger Nachrichten. Auch ein Wiederaufleben der „Gelbwesten“ ist angekündigt.
In Frankreich sind erneut Zehntausende gegen Zustände an Schulen auf die Straße gegangen. Der Standard meldet rund 200 geschlossene Oberschulen. Die Aktivistin Greta Thunberg schloss sich Demonstrierenden in Saint-Denis an.
In Frankreich blockieren Schüler und Studierende laut Tages-Anzeiger hunderte Schulen und demonstrieren landesweit. Euronews sieht dadurch den Präsidentschaftswahlkampf unter Druck; die FAZ meldet für Präsident Macron nur noch 15 Prozent Zustimmung, gewählt wird im Frühjahr.
Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich wegen Gewalteskalationen rund um Schülerproteste in Frankreich besorgt gezeigt. Laut Euronews waren am Freitag 141 von 3.700 Lycées geschlossen; Schülerschaften planen weitere Aktionen.
In Brüssel ist es am Freitag, 9. Oktober, am Rand einer von Gewerkschaften organisierten Großkundgebung gegen Sparpläne zu Zusammenstößen gekommen. Die Polizei sprach von 30.000 Teilnehmenden und setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Bis zum Abend wurden laut Polizei über 100 Personen angehalten.
In Frankreich demonstrierten erneut Zehntausende für bessere Bildung. Laut ORF und Deutschlandfunk wurden weniger Schulen blockiert. Die Regierung will kurzfristig mehr als 3.000 Vertretungslehrer einsetzen, berichten Tagesspiegel und Zeit.
Frankreich setzt den Einsatz von Schockgranaten bei den Schülerprotesten aus. Auslöser ist laut France 24 und BBC die schwere Verletzung eines Jugendlichen, dem eine Hand abgerissen wurde; France 24 nennt das Opfer als 15-Jährigen. Weitere Kundgebungen sind angekündigt.
International · Chronik07.10., 20:34 Uhr12 Quellen
In Frankreich haben Schülerinnen und Schüler am Dienstag zahlreiche Gymnasien und einige Universitäten blockiert. In Paris werden zu einer Demonstration Zehntausende erwartet; die Behörden rechnen laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.
In Frankreich sind am Dienstag erneut landesweite Demonstrationen an Schulen angekündigt, zu denen sich auch Gewerkschaften gesellen. Die Polizei bereitet sich laut Euronews auf einen großen Einsatz vor; in Paris rechnen die Behörden laut France 24 mit bis zu 40.000 Teilnehmenden.
In Frankreich haben anhaltende Schülerproteste gegen Unterrichts- und Ausstattungsmängel landesweit den Betrieb an Hunderten Schulen gestört oder zum Erliegen gebracht, berichten France 24, RFI und CBS News. In Lens verlor ein 15-Jähriger bei einem Vorfall mit einer Granate eine Hand; laut n-tv wird der genaue Hergang untersucht.
International · Chronik05.10., 19:04 Uhr13 Quellen
Vor einer neuen Mobilisierung am Dienstag bleiben in Frankreich am Montag 400 bis 500 weiterführende Schulen ganz oder teilweise geschlossen. 24 Schulen wurden seit Beginn der Proteste beschädigt, heißt es aus dem Bildungsministerium. Laut Medien wurden seit Start der Bewegung rund 5.000 Personen festgenommen, großteils Minderjährige.
Seit Wochenbeginn sind in Frankreich bei Schüler- und Studierendenprotesten mehr als 5.000 Menschen festgenommen worden. Nach Angaben der Regierung waren die meisten davon minderjährig; Behörden melden Angriffe und zahlreiche Verletzte.
International · Chronik03.10., 14:37 Uhr13 Quellen
In Frankreich halten die teils gewaltsamen Schülerproteste an. Laut CBS News mussten Hunderte Schulen schließen, es gab zahlreiche Verletzte; Al Jazeera berichtet von „hunderten“ Verletzungen. Die Regierung bietet Gespräche an und stellt zugleich Konsequenzen in Aussicht.
International · Chronik02.10., 17:35 Uhr10 Quellen
Nach tagelangen, teils gewaltsamen Schülerprotesten lädt Bildungsminister Édouard Geffray Vertreter von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Gewerkschaften zu Gesprächen ein, berichtet der Deutschlandfunk. Laut The Guardian waren am Freitag rund 400 Schulen geschlossen; nahezu 3.000 Jugendliche seien seit Beginn der Spannungen festgenommen worden.
International · Chronik02.10., 14:07 Uhr11 Quellen
Die landesweiten Schülerproteste in Frankreich haben laut RFI auch Universitäten erfasst. Wegen der Eskalation tagt ein Krisenstab, berichten Der Standard und die Salzburger Nachrichten. Nach Angaben des Bildungsministeriums, zitiert von der FAZ, gab es seit Beginn der Proteste rund 120 Verletzte; am Mittwoch wurden laut Salzburger Nachrichten mehr als 600 Menschen festgenommen.
An Frankreichs Schulen ist es am Mittwoch erneut zu Ausschreitungen gekommen. Medien berichten von Bränden und Verletzten; die Zahl der Festnahmen stieg laut ORF auf 625. Die Lage weitet sich demnach aus.