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Thema · 7 Artikel
Serbien: Wahl und Zwischenfälle
Worum es geht
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Serbien gewann eine von Studierenden angeführte Liste klar die Mehrheit; Aleksandar Vučić räumte die Niederlage ein. Die Bewegung hat nun 90 Tage Zeit, eine Regierung zu bilden, steht aber ohne eindeutige Führungsfigur da. Die Wahl war von hoher Beteiligung und Berichten über Gewalt, Einschüchterung und Unregelmäßigkeiten begleitet; in Belgrad feierten Tausende die Wahlnacht. Aktuell feierte der Tennisstar Novak Djokovic in Basel den Sieg der Studentenliste und forderte laut Medienberichten ein Ende des Personenkults in Serbien.
KI-generierte Zusammenfassung auf Basis der Artikel unten · Stand 07:36 Uhr
Wer ist wer
Novak Djokovic
Tennisstar, äußerte sich öffentlich zum Wahlsieg und kritisierte Personenkult
Aleksandar Vučić
Ehemaliger Präsident und Vorsitzender des bisherigen Lagers, räumte die Wahlniederlage ein
Viktor Orbán
Ungarns Ministerpräsident, dessen frühere Abwahl im regionalen Kontext erwähnt wird
Der Tennisstar Novak Djokovic feierte in Basel den Wahlsieg der Studierendenliste und sprach sich nach Angaben des Tages-Anzeigers für ein Ende des «Personenkults» in Serbien aus.
In Moskau herrscht Bestürzung, weil Vučićs Niederlage Russland einen wichtigen Verbündeten in Europa nimmt; der Verlust folgt auf die Abwahl von Viktor Orbán vor sechs Monaten.
Zehntausende Russinnen und Russen haben sich in Serbien niedergelassen; der erwartete Regierungswechsel wirft neue Fragen zur rechtlichen und sozialen Lage dieser Gemeinschaft auf.
Die studentische Protestbewegung hat nach dem Wahlsieg 90 Tage Zeit, um eine Regierung zu bilden; derzeit verfügt sie jedoch über keine eindeutige Führungsfigur.
Präsident Aleksandar Vučić hat nach Angaben erklärt, die Wahl verloren zu haben; eine Sprecherin der Oppositionsliste sagte, man sei einen Schritt davon entfernt, Geschichte zu schreiben.
Projektionen und Teilergebnisse zeigen, dass die Studentenliste die Parlamentswahl klar gewonnen hat und mit etwa 52 Prozent die absolute Mehrheit im Parlament erreicht.
Die Wahlkommission meldet eine Wahlbeteiligung von rund 65 Prozent, die höchste Beteiligung in Serbien seit Jahrzehnten; gleichzeitig gibt es weiter Berichte über Einschüchterung, Gewalt und Wahlunregelmäßigkeiten.
Die Wahl in Serbien war von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet; die EU zeigt sich zutiefst besorgt über Berichte von gewaltsamen Vorfällen in mehreren Wahllokalen und sieht die Abstimmung von Manipulationsvorwürfen und Gewalt überschattet.
Das Wahlbeobachtungsinstitut CeSID meldete bis 17.00 Uhr eine Wahlbeteiligung von 60,9 Prozent. Beobachter berichten zudem von versuchtem Stimmenkauf und Manipulationen in Wahllokalen.
Bei der serbischen Wahl gibt es laut Berichten lange Schlangen, einige Unregelmäßigkeiten und Bereitschaftstrupps in Belgrad; die Regierung ergreift offenbar Maßnahmen, um möglichem Protest entgegenzutreten.
Präsident Aleksandar Vučić musste laut Bericht beim Gang ins Wahllokal mit seiner Frau fast zwei Stunden in der Schlange warten; die Beteiligung in den ersten Stunden lag mehr als doppelt so hoch wie bei der Wahl 2023.
Ein in Belgrad gemeldeter Wähler gab an, wegen einer kurz vor der Wahl erfolgten Verlegung seines zuständigen Wahllokals nach Banja Luka in Bosnien dort abgestimmt zu haben; die Änderung war nur wenige Tage vor dem Urnengang erfolgt.
Erste Berichte sprechen von einer rekordhohen Wahlbeteiligung in Serbien, gleichzeitig gehen auch in der Schweizer Diaspora viele Stimmberechtigte in Zürich und Bern zur Wahlurne.
So viele Auslandsserben wie nie zuvor haben sich für die Parlamentswahl registriert; am serbischen Konsulat in Frankfurt bildeten sich lange Schlangen.
In Wien leben etwa 76.000 Serbinnen und Serben; rund 7.000 sind zur Stimmabgabe registriert, und vor den vier Wiener Wahllokalen, darunter der serbischen Botschaft, bildeten sich teils mehrere Stunden lange Schlangen.
Bei einem Termin mit Präsidentin Ana Brnabić herrschte laut Bericht eine aufgeheizte Stimmung, und das EU-Parlament hat seine Sicherheitsvorkehrungen erhöht.
Nach Protesten aus Serbien wurden die Sicherheitsmaßnahmen für die EU-Wahlbeobachtungsdelegation unter der Leitung von Andreas Schieder (SPÖ) erhöht; die Delegation erhält Polizeischutz während der Stimmabgaben am heutigen Sonntag.
Berichten zufolge versuchen Behörden oder Stellen in der Schweiz, die Stimmabgabe tausender in der Schweizer Diaspora lebender Serbinnen und Serben zu erschweren, was in der Diaspora auf Empörung stößt.
Die Studentenbewegung fordert nach Angaben von Berichten ausdrücklich Gerechtigkeit für 16 Opfer und hat Kandidaturen für die Parlamentswahl nominiert, um diese Anliegen politisch durchzusetzen.
Die Parlamentswahl zeichnet sich als knapper Ausgang ab, bei dem die Studentenliste zur stärksten Kraft werden und die seit über einem Jahrzehnt dominierende SNS von Aleksandar Vučić ablösen könnte; die EU bewertet das nicht nur positiv.
Medien berichten, das Regime Aleksandar Vučićs könnte bei einem Wahlsieg der Studenten auf Korruption, Schlägertrupps oder Gewalt zurückgreifen, um seine Macht zu sichern.
Automatisch von einer KI aus neuen Meldungen der Quellen ergänzt – nur neue Informationen, mit Uhrzeit der ersten Meldung. Ausführlich in den Artikeln unten.
Die aus Protesten entstandene Studentenliste (SL) hat die Parlamentswahl in Serbien am Sonntag klar gewonnen und bereitet sich laut internationalen Berichten auf die Regierungsübernahme vor. Während der ORF von großen offenen Baustellen spricht, äußerte eine EU‑Kommissarin auf X demonstrative Aufbruchsstimmung.
Vor der israelischen Botschaft in Belgrad hat ein Angreifer einen Wachpolizisten mit Messern verletzt. Der Beamte erschoss den Täter. Serbien rief die höchste Terrorwarnstufe aus.
International · Chronik28.10., 09:10 Uhr10 Quellen
Der ehemalige Präsident Aleksandar Vučić hat nach der Parlamentswahl seine Niederlage eingeräumt, berichten mehrere Medien. Eine von Studierenden angeführte Liste gewann den Urnengang und steht nun vor der Aufgabe, binnen 90 Tagen eine Regierung zu bilden.
International · Politik26.10., 21:04 Uhr12 Quellen
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Serbien ist die Beteiligung ungewöhnlich hoch. Nach Angaben der Organisation CESID hatten bis 11.00 Uhr bereits 27,3 Prozent gewählt, berichtet die Salzburger Nachrichten. In Wien bildeten sich vor den vier Wahllokalen lange Schlangen, so der ORF.
Vor der vorgezogenen Parlamentswahl in Serbien deuten Umfragen auf ein Duell zwischen der aus Protesten hervorgegangenen Liste Students Win und dem Bündnis um Aleksandar Vucic hin. Der Ausgang gilt als offen, nachdem Vucic laut ORF das Land seit Jahren prägt.
In Serbien tritt am Sonntag eine Studentenbewegung mit eigener Liste zur Parlamentswahl an. Mehrere Medien sehen darin die bisher größte Herausforderung für Aleksandar Vučić; Meduza berichtet von Bestrebungen, seine möglichen Premierambitionen zu durchkreuzen.
Drei Tage vor der Parlamentswahl in Serbien hat die oppositionelle Studentenliste in Belgrad eine Massenkundgebung abgehalten. Nach Angaben der unabhängigen Gruppe Archiv öffentlicher Versammlungen versammelten sich rund 150.000 Menschen. Die Bewegung will die lange Vorherrschaft der SNS beenden.